Monat: März 2017

Schokoladentarte mit Himbeeren und Himbeerbaiser

Darf es mal etwas aufwendigeres für die Kaffeetafel sein? Ein echter Hingucker – vielleicht auch als Mitbringsel für die nächste Geburtstagsfeier? Wie wäre es mit dieser wunderhübschen Tarte…

 

Ist das Hemmnis, das Kunstwerk anzuschneiden, erstmal überwunden, kommt zu dem optischen Wow-Effekt auch noch der geschmackliche hinzu. Die säuerlich-fruchtigen Himbeeren und die süße, herbe Schokoladenganache ergänzen sich hervorragend! Das Rezept möchte ich euch nicht vorenthalten:

Für eine Tarte von 28 cm Durchmesser, sowie zusätzlich zwei von 10 cm Durchmesser, habe ich folgende Zutaten benötigt:

Für den Mürbeteig:

  • 250 gr. weiche Butter
  • 100 gr. Puderzucker
  • 1 gute Prise gemahlene Bourbon-Vanille
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 450 gr. helles Weizenmehl
  • evtl. etwas kaltes Wasser
Für die Schokoladenganache:
  • 200 ml. Schlagsahne
  • 250 gr. gehackte dunkle Schokolade (mit Kakaoanteil über 70 %)
  • 3 EL Puderzucker
  • 2 EL Butter
  • etwas Rum oder Schokoladenlikör
Für das Baiser:
  • 2 Eiklar
  • 50 g Kristallzucker
  • 1 Prise Salz
  • Puderzucker
  • etwas Himbeerfruchtmark
Für den Belag:
  • ca. 750 gr. frische Himbeeren
  • Zitronenmelisse zum Garnieren
  • etwas Puderzucker

Die Zutaten für den Mürbeteig zu einem geschmeidigen Teig verkneten und in Plastikfolie (oder einem luftdichten Behälter) im Kühlschrank für ein paar Stunden ruhen lassen. Sollte der Teig nicht geschmeidig genug sein, eine kleine Menge kaltes Wasser hinzufügen. Danach den Teig ca. 0,5 cm dick ausrollen und die Tarteformen damit auskleiden. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen. Bei 200 Grad backen, bis der Tarteboden eine schöne, gold-gelbe Farbe angenommen hat (ca. 15 Minuten).

 

Während der Boden auskühlt, kann schon mal die Ganache vorbereitet werden. Dazu die Sahne aufkochen und – leicht abgekühlt – über die gehackte Schokolade gießen. Mit einem Schneebesen zu einer homogenen Creme verrühren. Butter, Puderzucker und Alkohol hinzufügen und erneut gut verrühren. Anschließend die Ganache in die ausgekühlten Tartes gießen und bei Zimmertemperatur 3 – 4 Stunden festwerden lassen.

Während die Schokotarte auskühlt, bereiten wir das Baiser vor. Hierfür das Eiklar mit Salz und Kristallzucker über dem Wasserbad aufschlagen. Wenn sich alles gut verbunden hat, vom Wasserbad nehmen und mit dem gesiebten Puderzucker sehr fest aufschlagen. Wenn eine feste Masse entstanden ist, die steife Spiten zieht, dann ist die Baiser-Masse fertig.

Da ich kein Freund von künstlicher Lebensmittelfarbe bin, habe ich mein Baiser teilweise mit Himbeermark eingefärbt. Dazu ein paar Himbeeren zerdrücken und durch ein Sieb passieren. Das entstandene Himbeermark im Spritzbeutel verteilen. Anschließend die Baisermasse einfüllen und mit einer sternenförmigen Tülle kleine Spitzen auf ein mit Backpapier belegtes Blech dressieren:

 

Bei 90 Grad im vorheizten Ofen ca. eine Stunde trocknen. Auskühlen lassen.

Nachdem Baiser und Tarte abgekühlt sind, die Tarte mit Himbeeren, Baiser und Zitronenmelisse dekorieren. Kurz vor dem Servieren das Ganze leicht mit Puderzucker abpudern. Fertig!

Übrigens: Das Rezept lässt sich sehr gut variieren. Man kann z. B. viele kleine Minitartes anstatt einer großen backen oder einzelne Stücke portionieren und mit anderem Obst belegen:

Da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt!

 

Basilikum-Pesto

Essen ist ja bekanntlich Geschmackssache, aber ich habe noch niemanden getroffen, der zu einem guten Pesto Nein gesagt hätte! Frisches, grünes Pesto ist gesund und herzhaft zugleich. Man kann es über kalte und warme Speisen geben und nicht nur Pasta oder Gemüse, sondern auch gebratenes Fleisch und Fisch lassen sich damit wunderbar verfeinern. Lässt man den Käse weg und mischt dafür mehr Nüsse unter, erhält man wiederum eine wunderbare vegane Würzpaste. Was ich an Pesto außerdem mag, ist, dass es sich so wunderbar einfach und schnell vorbereiten lässt – was soll ich sagen? Ich bin ein Pesto-Fan!

 

Mein Rezept für frisches Basilikum-Pesto (4 – 5 gute Portionen):

  • 1 Topf frischer Basilikum
  • 80 Gramm gehackte Mandeln (ohne Haut)
  • 20 Gramm Pinienkerne
  • 50 Gramm Grana Padano (gerieben)
  • 100 – 120 ml hochwertiges Olivenöl
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 Knoblauchzehe
  • Meersalz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle

(Alle Zutaten am besten in hochwertiger Bio-Qualität verwenden)

Mandeln und Pinienkerne in einer heißen Pfanne leicht anrösten und abkühlen lassen. Den Basilikum waschen und trocken tupfen oder schütteln. Dann die Blätter abzupfen und den Knoblauch klein schneiden. Basilikum, Knoblauch und Zitronensaft in einen Multizerkleinerer geben und mit Mandeln, Pinienkernen, Grana Padano und Olivenöl zu einer geschmeidigen Masse mixen. Mandeln, Pinienkerne, Käse und Olivenöl dabei nach und nach zugeben, damit die Masse nicht zu fest wird. Zum Schluss mit Meersalz und Pfeffer abschmecken. Entweder sofort essen oder in ein Schraubglas geben und mit Olivenöl bedecken. Im Kühlschrank ist das Pesto so für ein paar Tage haltbar.

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