Autor: viola (Seite 1 von 14)

Vegane Mini-Gugelhupfe mit Haselnuss und Nougat

Mein heutiges Sonntags-Backwerk steht unter dem Motto „Backen gegen den Lagerkoller“. Heute ist der 22. März 2020 und alles steht still: Corona-Alarm. Gut, dass ich mich gerne und gut mit mir selbst beschäftigen kann und noch besser, dass ich so gerne backe – das kann man nämlich wunderbar in der Isolation machen. Also habe ich erneut an einem veganen Backrezept getüftelt und herausgekommen sind diese wahnsinnig fluffig-leckeren Haselnuss-Gugelhupfe:

Das Auge isst mit: Veilchenblüten sorgen für den Wow-Effekt!

💜 Für 11 Mini-Gugelhupfe benötigt ihr:

  • 200 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 100 g Rohrohrzucker
  • 1/2 Vanilleschote
  • 1/2 Päckchen Weinsteinbackpulver
  • eine Prise Salz
  • 3 EL Apfelessig
  • 200 ml Mandel- oder Haselnussmilch
  • 100 ml Distelöl
  • 120 g veganes Nougat
  • 2 EL Kokosöl
  • 2 EL Haselnusslikör (optional)

Die Zubereitung ist wieder recht einfach (wie so oft bei veganem Gebäck). Zunächst das Mehl, Zucker, Haselnüsse, Backpulver, Salz und das Mark der ausgekratzten Vanilleschote in einer Backschüssel gut vermischen. In einem weiteren Gefäß Mandelmilch, Öl, Apfelessig und Likör verrühren und anschließend langsam und unter ständigem Rühren zu der Mehlmischung geben.

Die Mini-Gugelhupfformen zu etwa 2/3 mit Teig befüllen und bei 180 Grad ungefähr 25 Minuten backen. Nach dem Abkühlen das vegane Nougat mit dem Kokosöl im Wasserbad schmelzen und die Gugelhupfe damit überziehen: Fertig! Lasst es euch gut gehen und bleibt gesund! 💪

Dinkelkreppel

🎉 🎉 Helau! Nein, eigentlich bin ich gar kein allzu großer Faschingsfreund. Aber Kreppel (wie man in Hessen dazu sagt) mochte ich schon immer! Obwohl es das leckere Gebäck fast bei jedem Bäcker das ganze Jahr über zu kaufen gibt, schmecken sie selbstgebacken doch am besten. Also habe ich heute einfach mal 55 kleine Kreppelchen gebacken und mir damit den dreifachen Tusch redlich verdient.

Mmmmmm, lecker Kreppel! Immer eine Sünde wert…

🎉 Für 55 kleine Kreppel habe ich folgende Zutaten verwendet:

  • 1200 g Dinkelmehl Typ 650
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 500 ml bio Vollmilch
  • 2 bio Eier (Größe M)
  • 1 TL Salz
  • ca. 300 g Rohrohrzucker
  • 100 g geschmolzene bio Butter
  • 1 l neutrales und hocherhitzbares Pflanzenöl zum Ausbacken
Die Kreppel kurz vor ihrem Ölbad

Das Mehl, 50 g Zucker und Salz in einer großen Backschüssel gut mischen. In einem Topf die Milch lauwarm erhitzen, 3 EL Zucker zufügen und die Hefe hineinbröseln. Umrühren und etwa 10 Minuten ruhen lassen. Danach die geschmolzene Butter hinzugeben und alles langsam und unter ständigem Rühren zur Mehlmischung hinzufügen. Zum Schluss noch die beiden Eier einarbeiten und den fertigen Teig abgedeckt an einem warmen Ort für ca. eine Stunde zugedeckt aufgehen lassen.

Den Teig abdecken und an warmer Stelle etwa eine Stunde gehen lassen

Den aufgegangenen Teig unter zuhilfenahme von etwas Mehl etwa 1,5 cm dick ausrollen und mit einem Glas (meines hatte einen Durchmesser von etwa 7 cm) die Kreppelchen ausstechen. Diese zugedeckt noch mal etwa 30 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit könnt ihr schon mal das Öl in einem Topf erhitzen. Die richtige Temperatur ist dann erreicht, wenn sich kleine Bläschen an dem Frittiergut bilden – hierzu einfach ein Holzstäbchen testweise in das Öl halten. Ist die richtige Temperatur erreicht, den Herd ein wenig herunterregeln und mit der Schaumkelle die Kreppel Stück für Stück hineingeben und Ausbacken (Wenden dich vergessen!). Wenn die Kreppel die richtige Farbe haben, könnt ihr sie mit der Schaumkelle wieder herausnehmen und möglichst schnell mit Zucker bestreuen (wenn ihr zu lange wartet, bleibt der Zucker nicht mehr am Kreppel haften).

Klein und verführerisch: Selbstgemachte Faschingskreppel

Die leckeren kleinen Hefeteilchen nun einfach noch ein bisschen auskühlen lassen und genießen. Ich mag sie gerne noch lauwarm. Wer möchte, kann die Kreppel natürlich auch füllen. Dafür eignet sich zum Beispiel ein gutes Pflaumenmus, Himbeer- oder Sauerkirschmarmelade. Übrigens: Kreppel lassen sich auch wunderbar vegan zubereiten. Dafür einfach die Eier weglassen (das Mehl entsprechend reduzieren, etwa um 200 g), Butter durch Margarine ersetzen und Kuhmilch durch Hafermilch. Und jetzt: Guten Appetit, Helau und Alaaf! 🥳 🥳

Veganer Zitronengugelhupf

🍋 🍋 Am vergangenen Wochenende habe ich seit langem mal wieder gebacken. Es gab Zitronenkuchen. Vegan. Ich bin generell ein großer Fan von Zitronenkuchen, aber eine vegane Variante habe ich zum ersten Mal gemacht. Das Ergebnis hat mich wirklich überzeugt.

Lecker: Der Duft von warmem Zitronenkuchen

Ich könnte mir vorstellen Zitronenkuchen zukünftig nur noch als vegane Variante zu backen, denn diese Version hat mir sogar noch deutlich besser geschmeckt, als die „normale“. Der Kuchen war sehr fluffig und locker (und das auch noch nach mehreren Tagen), hatte ein tolles Aroma und sah natürlich auch schön aus – was will man mehr? Die hier angegebene Menge war perfekt geeignet für eine kleine Gugelhupfform (von etwa 25 cm Durchmesser). Ich habe auch bereits eine größere Version gebacken, mit der doppelten Menge des Teiges. Diese ging leider nicht ganz so gut auf, weshalb ich dazu rate, keine zu großen Kuchen mit diesem Rezept zu backen.

🍋 Folgende Zutaten habe ich für den veganen Zitronenkuchen verwendet:

  • 200 g Rohrohrzucker
  • 300 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 250 g Sojajoghurt Vanille
  • 100 ml Rapsöl (oder ein anderes, neutral schmeckendes Öl)
  • 2 Zitronen (unbehandelt, bio)
  • 1 Päckchen Weinsteinbackpulver
  • 2 EL Bourbon-Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Puderzucker (für den Guss)

Zunächst Rohrohrzucker, Mehl, Vanillezucker, Salz und Backpulver gut miteinander vermischen. In einem weiteren Gefäß Sojajoghurt, Öl, Saft einer Zitrone und Abrieb einer halben Zitrone ebenfalls gut verrühren. Dann einfach die Mischung der nassen Zutaten unter die Mehlmischung rühren, bis ein homogener Teig entsteht. Bei 180 Grad etwa (jeder Herd ist anders) 40 Minuten backen. Nach dem Auskühlen den Puderzucker mit Zitronensaft zu einem dicken Guss verrühren (meiner ist ein bisschen dünn geworden) und dekorativ auf dem Kuchen verteilen. Nach Belieben mit Zitronenzesten und/oder gehackten Pistazien verzieren. Guten Appetit! 🍋😍

Schmeckt auch super als vegane Version: Zitronenkuchen

Das erste Frühlingsmandala 🌷

…im Jahr 2020. Auf dass der Frühling uns nicht mehr lange warten lässt.

Herbstmandala 🍁

Mit einiger Verspätung kommt heute mein letztes Naturmandala von 2019…

Reispudding mit Sternanis und Mango

…und noch ein Reispudding! Passt einfach zur Jahreszeit… ❄️ ❄️ ❄️

  • 150 g Milchreis
  • 700 ml Wasser
  • 3 Sternanis
  • 250 g Mango (in Würfel geschnitten)
  • 5 TL Honig (für eine vegane Variante einfach Rohrohrzucker verwenden)
  • 6 EL Kokosnussjoghurt
  • 1/2 TL gemahlenen Zimt
  • 1 Prise Salz

Milchreis mit Sternanis, 2 TL Honig, Prise Salz und 700 ml Wasser aufkochen und für weitere (ca.) 25 Minuten simmern lassen. Der Reis sollte dick und cremig sein. Vom Herd nehmen und Zimt und Kokosnussjoghurt unterrühren. Mit dem restlichen Honig besprenkeln und servieren. 😋 🍯

Schwarzer Kokos-Reispudding

Genau das Richtige für kalte Herbsttage: Ein warmer Reispudding. Um ein wenig mehr Leuchten in die trüben Tage zu bringen, bekommt der Reispudding dann noch ein exotisches Topping aus Mango, Passionsfrucht und Kokosnuss. Die Früchte schmecken nicht nur gut, sondern kontrastieren auch den schwarzen Reisbrei optisch sehr schön.

Exotisches Frühstück für trübe Tage: Schwarzer Reispudding

Für 2 Portionen habe ich verwendet:

  • 100 gr schwarzen Reis (z. B. schwarzer Piemont Reis oder schwarzen Thai Reis)
  • 400 ml Kokosmilch (gerne auch fettreduziert, da der Pudding sonst schnell sehr „mächtig“ wird)
  • 20 g braunen Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 6 EL Kokosnussjoghurt
  • 1/2 Mango
  • 2 Passionsfrüchte
  • Kokoschips

Den Reis für etwa 40 Minuten einweichen. Wasser anschließend abschütten und mit Kokosmilch, Zucker und Salz zum Kochen bringen. Den Reis dann anschließend zugedeckt für weitere 40 Minuten auf niedriger Stufe simmern lassen. Gelegentlich umrühren.

Der Reis verfärbt sich dabei langsam… ein schönes Farbspiel, nicht wahr?

Wenn der Reis schön „breiig“ ist, zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen. Kokoschips in der Pfanne anrösten und Mango in Stücke schneiden. Passionsfrucht auskratzen. Den lauwarmen Reispudding mit einem großen Klacks Kokosjoghurt und Mangostücken toppen und mit Passionsfruchtmark und Kokoschips servieren. Super lecker zum Frühstück oder als Dessert.

Guten Appetit!

Rote Bete Salat mit Apfel und Meerrettich

Der Herbst ist da und mit ihm die ersten Erkältungen um mich herum. Aber keine Panik: Wir achten einfach ein bisschen mehr auf uns als gewöhnlich und so kommen wir ganz sicher unbeschadet durch die Erkältungszeit. Mit der richtigen Ernährung z. B. können wir unser Immunsystem ordentlich unterstützen. Mein Rote Bete Salat mit Apfel und Meerrettich ist nicht nur super lecker; er hilft euch auch dabei gesund zu bleiben! Na dann… auf geht´s!

🍎 Für etwa 5 Portionen als Beilage benötigt ihr:

  • 2 frische große Rote Bete Knollen
  • 1 große Möhre
  • 1 säuerlichen Apfel
  • 2 EL frisch geriebenen Meerrettich (möglichst fein)
  • 5 EL Olivenöl
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 EL Honig
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Belieben
Schmeckt noch leckerer mit gerösteten Sonnenblumen- oder Kürbiskernen!

Rote Bete Knollen und Möhren schälen und grob reiben. Den Apfel ebenfalls reiben und mit Meerrettich, Olivenöl und Zitronensaft mischen. Mit Salz, Pfeffer und Honig abschmecken. Fertig! 🥕🍎

Spätsommermandala 🍑

Früchte, Nüsse, Blüten, Kräuter, Rinde, Samen und Flechten…

Love is the answer ❤️

Mandala: + love is the answer + no matter the question + love is the answer +

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