Schlagwort: Natur (Seite 1 von 2)

Das erste Frühlingsmandala 🌷

…im Jahr 2020. Auf dass der Frühling uns nicht mehr lange warten lässt.

Herbstmandala 🍁

Mit einiger Verspätung kommt heute mein letztes Naturmandala von 2019…

August Mandala

Hagebutten, Basilikumblüten, Quitten, Rosen, Kapuzinerkresse, verschiedenfarbige Tagetes, Goldrute, Hortensie, Zierquitten und rote Apfelblütchen.

Mother Bear

Aquarell und Fineliner. Gemalt im Januar 2019 für eine Freundin.

Aloe Vera Haarkur

Ich nenne eine große, schöne Aloe Vera Pflanze mein Eigen. Diese ist leider nicht ganz so gut ins neue Jahr gekommen, wie ich. Durch eine Ungeschicktheit habe ich ihr leider zwei große Blätter abgebrochen. Nun ja – sie wächst gut und ich bin sicher, dass man es schon bald nicht mehr sehen wird. Und warum nicht das neue Jahr mit ein bißchen Schönheitspflege beginnen? Der Winter macht Haut und Haar zu schaffen und vor allem meine Haare könnten eine Extraportion Feuchtigkeit gut vertragen. Also nichts wie ran an die ebenso simple, wie effektive Naturpflege!

Ich habe die Aloe-Blätter zunächst für zwei Tage in ein Glas mit Wasser gestellt. Das Wasser habe ich mehrmals gewechselt. Ihr werdet feststellen, dass sich das Wasser schnell gelb verfärbt. Das kommt von dem Inhaltsstoff Aloin, der sich in der Außenwand des Aloe-Blattes befindet. Das Aloin wird als giftig beschrieben und bringt offenbar einige unerwünschte Nebeneffekte mit sich. Deshalb ist auch das gründliche Entfernen der dicken grünen Außenwand der Aloe ratsam. Dafür mit einem scharfen Messer zunächst die Blattkanten entfernen. Anschließend eine der grünen Blattseiten abnehmen und das Aloe Vera-Gel, z. B. mit einem kleinen Löffel, herauslöffeln.

Das Aloe-Gel dann einfach mit ein wenig kaltem Wasser in den Blender geben und gut durchmixen. Ihr erhaltet dann erstmal eine sehr schaumige, weisse Flüssigkeit. Wartet einfach einen Moment, bis sich der Schaum gelegt hat. Dann die Haare wie gewohnt waschen (vielleicht auch mit Roggenmehl?) und die Haarkur gut ins Handtuchtrockene Haar, und vor allem in die Kopfhaut, einmassieren. Wenn ihr die Pflege gut im Haar verteilt habt, kämmt euer Haar noch einmal richtig gut durch und massiert auch eure Kopfhaut damit. Ich kenne Leute die darauf schwören, dass die Inhaltsstoffe der Aloe eine stimulierende Wirkung auf die Haarwurzeln hätten und somit das Haarwachstum enorm anregen würden. Ich für meinen Teil kann zumindest sagen, dass sich meine Haare nach dem Trocknen sehr seidig anfühlen – man merkt ihnen das Extra an Feuchtigkeit sofort an! Die Spitzen sind geschmeidig und mein Haar fühlt sich seidig und dabei gekräftigt an. Ich spüle die Pflege auch nicht aus, sondern lasse sie einfach im Haar.

Sollte von der Pflege noch etwas übrig sein, fülle ich sie in die Eiswürfelform und lasse sie durchfrieren. Wenn mein Haar wieder einmal etwas konzentrierte Feuchtigkeit benötigt, dann taue ich einfach 3 – 4 Eiswürfel auf und habe so immer eine effektive Haarpflege im Haus.
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Ein kleiner Tipp noch: Man kann Aloe Vera-Blätter über´s Internet bestellen und vereinzelt in gut sortierten Bio-Läden kaufen. Oder aber, ihr macht es so wie ich und kultiviert eure eigenen Pflanzen zuhause. Wenn ihr euch dafür entscheidet, solltet ihr darauf achten, dass ihr auch wirklich eine „echte Aloe“ (Aloe Vera) besitzt. Ich verwende außerdem eine spezielle bio Erde, denn was die Pflanze aufnimmt, kommt ja schließlich irgendwann auf meine Haut. Es rentiert sich also, auf Qualität zu achten!

Feuchtigkeitskick für Haut und Haar: Aloe Vera

Schneckenhaus

Ganz aktuell: Ein kleines Schneckenhaus 🙂

Gelbe Orchidee

Dieses Bild ist ebenfalls von 2006. Die Maße betragen 20 x 30 cm.

 

Rote Orchidee

Auch bei der Orchidee handelt es sich um eine meiner Lieblingspflanzen. Über die Jahre habe ich sie immer wieder gemalt und ihre Widerstandskraft bewundert. Zimmerorchideen sind anspruchslos und doch treiben sie regelmäßig üppige Blüten – eine schöne Symbolik, wie ich finde. Ich habe meine (umfangreiche) Orchideensammlung noch nie gedüngt und sie blühen trotzdem mehrmals im Jahr. Um diese Blütenpracht zu erbringen braucht die Orchidee noch nicht einmal Erde: Eigentlich ein kleines Wunder.

Das Bild entstand 2006. Es ist 30 x 40 cm groß.

Ringelblumensalbe

Heute stelle ich eines meiner Lieblingspflegeprodukte vor: Meine selbstgemachte Ringelblumensalbe. Mittlerweile mache ich sie im dritten Jahr – natürlich mit den Blüten meiner selbstgezogenen Ringelblumen. Die Salbe eignet sich hervorragend für kleine Schürf- und Schnittwunden oder auch für die intensive Pflege von rauhen und strapazierten Hautpartien. Im Winter benutze ich sie auch sehr gerne als Lippenpflege. Die Salbe ist einfach herzustellen und locker ein ganzes Jahr haltbar. Als Mitbringsel ist sie auch bei Verwandten und Freunden gerne gesehen.

Meine drei Grundzutaten dafür sind:

  • frische Blütenblätter der Ringelblume (unbehandelt)
  • kaltgepresstes Bio-Olivenöl
  • Bienenwachs

Für 200 ml Öl verwende ich die Zungenblätter von ca. 15 Blüten. Die Zugabe von Bienenwachs variiert je nach dem, welche Konsistenz man bevorzugt. 15 – 30 Gramm Bienenwachs sind auf jeden Fall ausreichend.

Die Blütenblätter abzupfen und klein schneiden. Mit Olivenöl auffüllen und kurz vor dem Siedepunkt vom Herd nehmen (hier ist Fingerspitzengefühl gefragt – wird das Öl zu heiß, verliert es seine positiven Eigenschaften). Das Ringelblumenöl lasse ich  abkühlen, decke es ab und lasse es noch für ein paar Stunden stehen, bevor ich es abseihe. Dafür nehme ich einen feinen Sieb, den ich mit einem Teefilter aus Zellulose auslege. Die Pflanzenreste presse ich gut aus und gebe dann das reine Ringelblumenöl wieder in den Topf zurück. Abschließend wird das Öl noch einmal leicht erwärmt und das Bienenwachs (ich kann die Verwendung von Bienenwachs-Pellets besonders empfehlen) darin aufgelöst. Die Zugabe von Bienenwachs mache ich immer nach Gefühl. Mit weniger Wachs erhält die Salbe eine weiche, cremige Konsistenz und lässt sich besser großflächig auftragen. Mit mehr Wachs wird das Produkt natürlich fester und weniger streichfähig und eignet sich z. B. für die Befüllung eines Lippenpflegestifts.

Die  Salbe wird in flüssigem, warmen Zustand in die Salbentiegel abgefüllt. Mit dem Zuschrauben der Gläser warte ich, bis die Salbe einen milchigen Farbton angenommen hat. Dieser entsteht, wenn die Salbe schon etwas abgekühlt ist. Würde man die Salbe zu heiß verschließen, könnte sich Kondenswasser bilden, das wiederum in die Tiegel tropfen und die Haltbarkeit der Salbe verkürzen kann. Bei kühler Lagerung ist die Ringelblumensalbe ungefähr 1 Jahr lang haltbar.

Kein Shampoo mehr! Schöne Haare nur mit Roggenmehl

Nachdem ich von meinem letzten Friseurbesuch ziemlich enttäuscht wurde, begann ich mich wieder mehr mit dem Thema Haarpflege auseinanderzusetzen. Eine unachtsame Friseurin hatte die Blondierung zu lange einwirken lassen. Die Folge war starker Haarbruch in den blondierten Strähnen. So ein Fiasko hatte ich schon lange nicht mehr erlebt – zumal der Friseur ein hohes Preisniveau und ein professionelles Image hat. Genervt von all der Chemie und den überall beworbenen vermeintlichen Wunderprodukten forschte ich im Netz nach und stieß erstmals auf die NoPoo-Bewegung (kurz für „No Shampoo“).  Der Grundsatz hierbei ist, dass Haare und Kopfhaut von all der Chemie entwöhnt werden und so zu ihrem natürlichen Gleichgewicht zurückfinden. Das lohnende Ergebnis: Kräftiges, glänzendes Haar und eine gesunde Kopfhaut. Ich war sehr skeptisch, doch die märchenhaften Mähnen einiger YouTuberinnen, die jedem chemischen Stylingprodukt abgeschworen hatten, machten mich neugierig. Sollte das wirklich funktionieren? Ich bin bereits vor einigen Jahren in Sachen Haare auf eine hochwertige Naturkosmetiklinie umgestiegen. Sollte selbst diese das Haar noch unnötig strapazieren?

Ich musste es einfach ausprobieren und zog aus um mir eine hochwertige Wildschweinborstenbürste zu besorgen (Vorsicht bei Billigprodukten! Man hört immer wieder von minderwertiger Qualität, die bei Berührung mit Wasser tatsächlich anfängt nach Wildschwein zu riechen. Igittigitt!) Außerdem investierte ich in eine Packung bio-Roggenvollkornmehl.  Das „Rezept“ für das Shampoo ist denkbar simpel: Je nach Haarlänge rühre man 3 – 5 EL Roggenmehl mit kaltem Wasser an, bis die Mischung die Konsistenz von einem dünnen Pfannkuchenteig hat. Danach am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen oder zumindest ein paar Stunden ruhen lassen (das ist nicht zwingend notwendig, löst aber alle evtl. noch bestehenden Klümpchen auf). Mit diesem Roggenshampoo kann das Haar dann ganz normal gewaschen werden: Haare nass machen und die Mischung an den Ansätzen und der Kopfhaut einmassieren. Strapazierte Längen empfehle ich dabei auszusparen, da diese eine zusätzliche Entfettung oft gar nicht nötig haben. Das Roggenshampoo für 2 – 3 Minuten einwirken lassen und dann gut ausspülen.

Obwohl ich immer ein mildes Naturkosmetik-Shampoo verwendet habe, waren meine Haare ohne den Einsatz einer Spülung nur schwer kämmbar und sehr trocken nach der Wäsche. Nach der ersten Anwendung des Roggenmehl-Shampoos fiel mir sofort auf, dass das Haar auch ohne Spülung oder Kur weich und gut kämmbar war. Meine Haare fühlten sich sauber und genährt an. Die Spitzen waren weich und wirkten kräftiger als vorher. Ich bemerke außerdem sehr schnell, dass die Haare nicht mehr so rasch nachfetteten. Auch nach 3 – 4 Tagen sehen meine Haare noch nicht fettig aus. Das Ergebnis überzeugte mich so sehr, dass ich dabei geblieben bin und die Haare nun seit 4 Wochen nur noch mit Roggenmehl wasche. Auch die Wildschweinbürste kommt regelmäßig abends zum Einsatz. Sie verteilt den Talg am Haaransatz in die Längen und Spitzen – ein optimales Pflegemittel, das die strapazierten Längen gut abschirmt und schützt.

Ich bin bis jetzt sehr begeistert und werde die Entwicklung meiner Haare hier regelmäßig dokumentieren.

+++ update +++

Seit über 5 Wochen wasche ich nun ausschließlich mit Roggenmehl und muss sagen, dass es meinem Haar immernoch wunderbar bekommt. Lediglich die strapazierten, blondierten Spitzen (ich habe sehr lange Haare) scheinen etwas mehr Pflege nötig zu haben. Eigentlich kein Wunder, denn die Blondierung hat die Haarstruktur ordentlich geschädigt. Ich gebe daher seit einigen Tagen eine kleine Menge Weizenkeimöl (sparsam einsetzen!) in die Spitzen und lasse dieses möglichst lange einwirken. Danach wasche ich  ganz normal mit dem Roggenshampoo, spare die Spitzen aber aus. Das Weizenkeimöl verhält sich anders als z. B. Kokos- oder Olivenöl und lässt sich wunderbar einfach ausspülen. Das Haar wirkt danach nicht fettig.

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