Monat: August 2020

Zitronen-Quark Gugelhupfe

Sind die nicht süß?! 😍 Und zwar in doppelter Hinsicht… 😉 Ich bin immer noch ganz verliebt in meine kleinen Gugelhupfe; auch, wenn sie bereits alle längst aufgegessen sind. 🤭 Die Hupfe waren echt verführerisch lecker, fluffig, saftig… kurzum: Ich bin selten auf Anhieb so rundum zufrieden mit einer Kreation. 😃🍋

Fast zu schön zum Essen: Mini-Gugelhupf mit Blüten und Zuckerperlen

In mir haben die fertigen Hupfe ein bisschen das Gefühl von einer Sommer-Hochzeit geweckt. Unbeschwertheit und pralle Sonne, die Natur steht im vollen Saft und irgendwo auf der Wiese lässt sich eine Hochzeitsgesellschaft die leuchtenden, sommerlichen Gugelhupfe schmecken… *Tagtraum Ende*

💛🍋 Für 6 – 8 Mini-Gugelhupfe (je nachdem, wie hoch ihr die Formen befüllt) braucht ihr:

  • 120 g Rohrohrzucker
  • 200 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 2 EL Weinsteinbackpulver
  • 1 bio Zitrone
  • 100 g bio Vanillequark
  • 50 ml Haferdrink
  • 50 ml neutrales Öl
  • 1 EL Apfelessig
  • 2 EL Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Vanilleschote oder 1,5 TL Bourbonvanilleextrakt

In einer Backschüssel Vanillequark, Haferdrink, Öl, Butter, Salz, Vanille, Apfelessig, Zitronenabrieb und 3 EL Zitronensaft homogen aufschlagen. Nach und nach Mehl, Zucker und Backpulver zugeben. Den Teig gleichmäßig auf die Förmchen verteilen und bei 180 Grad etwa 20 Minuten backen. Veganer können die Butter einfach durch ein bisschen mehr Öl ersetzen und den Vanillequark durch Sojajoghurt mit Vanille. Es gibt auch vegane Quarkalternativen – das müsste man ausprobieren. Ich habe bisher keine davon probiert.

Ein Sommernachtstraum: Fluffig-saftige Zitronen-Hupfe mit Quark und Vanille

Die ausgekühlten Mini-Gugels können jetzt ganz nach Belieben verziert werden. Beispielsweise mit einer fertigen Zitronenglasur oder einem Mix aus Zitronensaft und Puderzucker. Meine sind mit einer dünnen Schicht weißer Kuvertüre überzogen, die ich im Wasserbad geschmolzen und mit etwas Kokosöl verdünnt habe. Zum Einsatz kamen dann noch weiße Liebesperlen, Zitronenschnitze, Dufttagetes, Rucola-Blüten und Husarenknöpfchen. Erwähnt sei an dieser Stelle, dass Husarenknöpfchen nicht explizit essbar sind. Sie sind auch nicht giftig und es wird wohl nicht viel passieren, wenn man sie mit dem Kuchen verspeist. Aber sie sind per se nicht als „essbar“ ausgewiesen. Das solltet ihr wissen. Dufttagetes hingegen sind absolut essbar, dominieren mit ihrem intensiven Aroma nur schnell alles andere. 😆 Naja… jeder wie er mag. Viel Spaß damit! 💛🍋

Garden Focaccia

Bei hochsommerlichem Wetter, wie wir es zur Zeit haben, locken vielerorts die Grillfeiern. Ein schönes Mitbringels für eine solche Veranstaltung ist ein „Garden Focaccia“. Die florale Verzierung von Focaccia-Broten hat sich in diesem Jahr zum Internet-Trend gemausert und ich kann es absolut nachvollziehen. Garden Focaccia backen macht gute Laune! Den Brotteig herzustellen ist dabei ganz simpel. Es braucht vor allem Zeit…

Hier isst das Auge definitiv mit!

🌻 Für ein handelsübliches Backblech habe ich verwendet:

  • 400 g Dinkelmehl Typ 630
  • 2 gestrichene EL Meersalz
  • 4 EL Olivenöl
  • 1/4 Hefewürfel
  • lauwarmes Wasser

Aus etwa 100 g Mehl, sowie allen anderen Zutaten mache ich einen wässrigen Vorteig und lasse diesen abgedeckt etwa eine Stunde an einem warmen Ort gehen. Anschließend arbeite ich das restliche Mehl ein. Der Teig sollte locker, sogar leicht klebrig sein. Also nicht mit dem Wasser geizen. Allerdings auch nicht übertreiben. 😉 Den Teig erneut für etwa zwei Stunden abgedeckt gehen lassen.

Jetzt sollte der Teig bereits deutlich aufgegangen sein. Nun noch mal gut durchkneten, dünn ausrollen und aufs Blech legen. Ich lasse den Teig jetzt noch mal über Nacht abgedeckt gehen, da ich finde, dass der Teig diese Zeit einfach braucht.

Definitiv der Star auf jedem Bufetttisch: Das Garden Focaccia

Am nächsten Tag kommt dann der schönste Teil: Das Dekorieren! 💗Den Teig vorher noch mal gut Olivenöl einreiben. Übrigens mache ich das auch mit den Gemüseteilen, die ich darauf anrichte – einfach ein bisschen mit Öl einreiben. Sie halten dadurch besser am Teig und trocknen beim Backen nicht so schnell aus. Mein Garden Focaccia habe ich mit verschiedenfarbiger Paprika, Möhren, schwarzen Oliven, Kirschtomaten und roten Zwiebeln belegt. Für Stiele und Blätter mussten Schnittlauch, Basilikum, Rosmarin, blühende Oreganozweige und junge Spinatblätter herhalten. Und natürlich jede Menge Samen und Gewürze: Sesam, Schwarzkümmel, Kümmel, schwarzer Sesam, rote Pfefferbeeren, Sonnenblumenkerne und blaue Kornblumenblüten. 😍 Eurer Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Nach etwa 25 Minuten bei 180 Grad habe ich mein Focaccia aus dem Ofen geholt. Habt aber besser immer einen Blick darauf, damit nichts verbrennt! Nun bleibt mir nur noch euch ganz viel Spaß damit zu wünschen.🌷 🌹 🌻 🌼

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