Autor: viola (Seite 1 von 16)

Selbstgemachte Bodybutter

Ob als Last Minute-Geschenk oder um sich selbst zu verwöhnen: Eine hochwertige Bodybutter ist was Feines und tut Körper und Seele gut. Ich selbst verwende schon seit Jahren ein Produkt von einer kleinen Manufaktur, die nur hochwertigste Zutaten verwendet. Diese „feste Körpercreme“ ist zwar nicht ganz billig, aber das so ziemlich das Beste, womit man gestresste Winterhaut pflegen kann. Da ich zur Zeit frei habe und mein Bioladen wunderschöne, hellgelb leuchtende Kakaobutter im Angebot hatte, hat es mich gepackt und ich habe ganz spontan mal selbst Körperbutter hergestellt. Als Formen dienten mir dafür Plastikverpackungen, die sonst in den Müll gewandert wären. Falls ihr keine Silikonformen habt, schaut euch einfach mal in eurem Haushat um – es findet sich bestimmt etwas. Die große Butter auf dem Bild habe ich beispielsweise in den abgetrennten Boden einer leeren Flasche Handseife gegossen.

Für Körper und Seele: Selbstgemachte Bodybutter

Die Zubereitung ist einfach. Die Bodybutter besteht zunächst einmal je zur Hälfte aus zwei Grundzutaten: Einem Teil Öl (z. B. Kokos) und einem Teil Kakaobutter. Damit lässt sich nun spielen… Für meine Bodybutter habe ich folgende Zutaten verwendet:

  • 100 g Kokosöl
  • 50 g Avocadoöl
  • ca. 10 Tropfen Granatapfelsamenöl
  • 100 g Kakaobutter
  • 40 g Bienenwachs
  • Ätherische Öle für den Duft: z. B. Pampelmuse, Bergamotte, Orange und Lavendel

All meine verwendeten Zutaten sind in bio Qualität und zum Verzehr geeignet. Der Bienenwachs kommt direkt vom Imker. Diesen kann man übrigens einfach durch Kakaobutter ersetzen – dann ist das Produkt vegan. Mir tut der Bienenwachs aber sehr gut und wenn die Bienenhaltung in Ordnung ist, sehe ich da keine Probleme. Bei den ätherischen Ölen rate ich zur Sparsamkeit. Ich kenne viele Menschen, die übermäßig duftende Produkte nicht gerne auf der Haut haben (mich inklusive). Außerdem können ätherische Öle die Haut auch reizen. Kakaobutter, Kokosöl und Bienenwachs verleihen der Körperbutter ohnehin schon einen angenehmen Geruch. Ich habe mich daher auf je nur einen Tropfen Duftöl je Sorte beschränkt. Beachtet auch die Wirkung: Lavendel beruhigt, Zitrusdüfte sorgen für gute Laune.

Bodybutter, mit getrockneten Blüten oder Kräutern verziert, eignet sich prima als Geschenk

Das Kokos- und Avocadoöl habe ich sehr langsam in einem kleinen Topf erhitzt (nicht stark erhitzen – nur so, dass Kakaobutter und Bienenwachs gerade darin schmelzen können). Anschließend die Bienenwachs- und Kakaobutterchips hinzufügen (falls ihr keine Chips habt, dann beides vorher sehr klein hacken) und solange rühren, bis sich alle Teilchen vollständig aufgelöst haben. Zum Schluss noch die Duftöle und das Granatapfelsamenöl unterrühren und in die vorbereiteten Formen füllen. Wenn die Bodybutter langsam auszuhärten beginnt, könnt ihr sie noch mit getrockneten Blüten oder Kräutern verzieren. Das sieht hübsch aus, falls ihr sie verschenken wollt. Allerdings rate ich auch hier zur Sparsamkeit, da zuviel des Guten beim Auftragen auf die Haut stören kann. Und nun viel Spaß damit! 😊

Barbaras vegane Lebkuchen

Oh lecker, lecker! Was habe ich da wieder für ein tolles Rezept entdeckt! Schon beim durchlesen wusste ich: Das wird schmecken. All diese Zutaten sind genau nach meinem Geschmack. Entdeckt habe ich das Rezept auf einem Blog, dem ich schon lange folge. Wenn ihr also auf Lebkuchen steht, dabei aber auf Mehl, zusätzlichen Zucker und tierische Lebensmittel verzichten wollt, dann sind diese Lebkuchen hier genau richtig für euch!

Für die Lebkuchen habe ich mir extra eine Lebkuchenglocke zugelegt und nun weiß ich, dass diese definitiv noch einige Male zum Einsatz kommen wird. Ich persönlich hatte Spaß daran, mit diesem Werkzeug zu arbeiten. Probiert es doch auch mal aus! ☺️ Der Duft von frisch gebackenem Lebkuchen im Haus ist etwas Wunderbares…

Vegane Lebkuchen, verziert mit Mandeln, Walnüssen und kandierter Orangenschale!

Mohn-Marzipankringel mit Sauerkirschgelee ❤️

Wie befinden uns wieder mal mitten in der Hochsaison für Plätzchenbäcker und -konsumenten. Fast kaum ein Social Media-Status, der derzeit nicht Selbstgebackenes oder -dekoriertes präsentiert. Ich kann´s verstehen. Es macht einfach so viel Spaß und hilft gegen das triste, graue Wetter und den allgemeinen Corona-Blues. Plätzchentechnisch versuche ich ja jedes Jahr mal etwas Neues auf den Teller zu bringen. Neben den altbewährten Sorten, wie z. B. Spitzbuben und Vanillekipferl, habe ich in diesem Jahr diese herrlichen Mohn-Marzipankringel mit selbstgemachtem Sauerkirschgelee kreiert. Den Sauerkirschgelee habe ich bereits im Sommer aus selbstgepflückten, vollreifen Sauerkirschen mit einem Hauch Zimt eingekocht.

Marzipan, Mohn und Sauerkirschen: Eine tolle Kombi im Advent

Die Plätzchen selbst bestehen aus zwei separaten Teilen – einem Kringel und einem Boden. Folgende Zutaten benötigt ihr dafür:

❤️ Für den Boden der Plätzchen:

  • 130 g weiche bio Butter in Stücken
  • 4 EL Mohnback
  • 1 bio Eigelb
  • 60 g Rohrohrzucker
  • 250 g feines Dinkelmehl
  • 1 Prise Salz

❤️ Für die Kringel:

  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 8 EL Mohnback
  • 2 EL weiche bio Butter
  • 200 g Sauerkirschgelee oder roter Johannisbeergelee

Für dieses Rezept habe ich fertiges Mohnback verwendet. Mohnback kann man natürlich auch sehr leicht selbst herstellen – es ist auch gar nicht so zeitaufwändig. Da ich allerdings nur eine verhältnismäßig kleine Menge Mohnback benötigt habe, habe ich diesmal zur fertigen Mischung gegriffen.

Für den Grundteig Butter, Zucker, Eigelb und Salz schaumig aufschlagen. Nun das Mohnback unterrühren und zum Schluss das gesiebte Mehl unterheben. Alles gut zu einem Mürbeteig verkneten und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Anschließend ausrollen und runde Plätzchen ausstechen. Diese bei 180 Grad etwa 10 – 15 Minuten backen.

Aus Marzipan, Mohnback und Butter die Masse für die Kringel anrühren und in eine Spritztülle geben. Nun die Kringel (etwa in der Größe, wie die ausgestochenen Plätzchen) aufs Blech spritzen und etwa 10 Minuten backen (nicht zu dunkel werden lassen). Zum Schluss die erkalten Plätzchen (Boden und Kringel mit etwas Sauerkirschgelee aufeinanderkleben und die Vertiefung in der Mitte des Plätzchens mit angewärmtem Sauerkirschgelee füllen.

Lecker! Selbstgemachte Mohn-Marzipan-Kringel mit einem roten Sauerkirschauge

Kleiner weihnachtlicher Türkranz

Als kleinen Nachtrag zu meinem Adventskranz lasse ich euch noch schnell ein Bild von diesem kleinen Türkranz da. Er ist ganz spontan aus den Resten vom Adventskranz entstanden und – wie ich finde – ganz bezaubernd geworden. Das Grundgerüst bilden lediglich die dicken Tannenzweige, die ich für den Adventskranz nicht verwenden konnte. Mit Bindedraht wurden sie in Form gebracht und mit Resten von Eukalyptus und Buchs aufgebunden. Mit Heißkleber habe ich noch ein paar Dekostücke aus meiner Sammlung aufgeklebt und den Aufhänger bildet ein weißes Band aus Bast. So schnell kann aus Resten noch etwas Schönes entstehen! 💚

Spontanes DIY mit Wow-Effekt: Der kleine Türkranz mit Eukalyptus

Mein Adventskranz 2020 ⭐

2020 – was für ein Jahr! Wie wahrscheinlich so viele Menschen habe auch ich mich in diesem Jahr deutlich mehr in den eigenen vier Wänden aufgehalten. Versüßen kann man sich diese eintönige Zeit etwas, indem man es sich zuhause schön und gemütlich macht – z. B. mit ein paar Pflanzen oder neuer Einrichtung. Da wir uns in diesem Jahr wohl auch in der Advents- und Weihnachtszeit in Zurückhaltung üben müssen, habe ich mir dieses Jahr also einen besonders schönen und großen Adventskranz gemacht. Das habe ich einfach gebraucht. 😄

Und hier seht ihr ihn auch schon – mein Advents-Baby 2020:

Die Farbwahl lässt den Kranz sehr edel wirken: Weiß und Silber

Zum Einsatz kamen Nordmanntanne, Buchs, Eukalyptus und eine hübsche graue Pflanze mit kugeligen Köpfchen, die ich auf dem Wochenmarkt gefunden habe und deren Name mir leider unbekannt ist. Sollte sie also jemand kennen, freue ich mich über Mitteilung. Wie man ganz klassisch Kränze bindet, habe ich ja bereits hier gezeigt. Besonders zur Geltung kommt der Kranz an dem braunen Kranzständer aus Gusseisen, befestigt mit hellgrauen Jutebändern.

Tipp: Die Form des Kranzes beim Binden regelmäßig nachkontrollieren und evtl. nachstecken oder ausdünnen!

Als Deko habe ich kleine weiße und silbrig glänzende Glaskugeln verwendet, sowie kleine weiße Porzellan-Vögel. Silberne Nüsse, weiße Perlen und schließlich die weißen Porzellan-Sterne machen den Look vollkommen.

Festlich und edel: Mein Adventskranz 2020

Nun bleibt mir nur noch, euch eine frohe Adventszeit zu wünschen – trotz all der Einschränkungen. Macht es euch zuhause gemütlich, haltet euch an eure Lieben und bleibt gesund! Das wünsche nicht nur ich euch, sondern auch mein allerliebster neuer Kuschelgefährte – mein 5 Monate alter Kater. 😍🐈

Alles Gute aus der Quitte 💛

Die Quittensaison neigt sich ihrem Ende zu und ich zeige euch heute, was ich dieses Jahr alles aus dieser tollen Frucht gezaubert habe. Als großer Fan dieser sinnlich-duftenden Frucht lasse ich mir jedes Jahr etwas Neues einfallen. Erinnert sei an dieser Stelle an meine Rezepte für Bratquitte mit Streuseln, kandierte Quitten, Quitten-Apfelsorbet und Quittenkonfekt und -gelee. Letztere habe ich auch dieses Jahr wieder in mein Sortiment aufgenommen. Neu sind das Quittenchutney und der Quittensirup – mit einem Hauch Zimt und Vanille.

💛 Für etwa fünf mittelgroße Gläser Chutney benötigt ihr:

  • 1 Kg Quitten (geschält und ohne Kerngehäuse)
  • 250 g Rohrohrzucker
  • 3 Schalotten
  • 1 Stück frischer Ingwer (etwa 2×2 cm)
  • 1 -2 scharfe rote Chilischoten
  • 1 EL Salz
  • 250 ml Apfelessig
  • 1 große Stange Zimt
  • 1 Prise Piment
  • 1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Die Quitten in sehr feine kleine Würfel schneiden, mit dem Zucker und Salz mischen und für etwa 2 Stunden Wasser ziehen lassen. In der Zwischenzeit die Schalotten ebenfalls sehr fein würfeln, den Ingwer fein reiben und die Chilischoten in feine Ringe schneiden. Schalotten, Ingwer und Chili zu den Quitten geben und mit Zimt, Piment, Pfeffer und Essig strudelnd aufkochen. Anschließend die Hitze deutlich reduzieren und das Chutney bei schwacher Hitze einkochen. Zum Schluss in saubere, abgekochte Schraubgläser füllen

Für den Quittensirup habe ich den Saft, der bei der Herstellung des Quittenbrots anfällt, aufgefangen. Statt ihn mit Gelierzucker zu Gelee einzukochen, habe ich ihn unter Zugabe von Rohrohrzucker einfach zu Sirup eingekocht und in Flaschen abgefüllt. Die Quitten für die Gewinnung des Saftes wurden zuvor mit Zitronensaft, etwas Rohrohrzucker, Vanilleschote und einer Zimtstange weichgekocht. Diese Aromen finden sich später auch im Sirup wieder. Den heißen Sirup in saubere, am besten ausgekochte Glasflaschen füllen. Eignet sich auch super zum verschenken.

Vielseitig und einfach besonders: Die Quitte

Halloween Deko 2020 🎃👻

Juhu – Halloween ist wieder in greifbarer Nähe! Ich bin ja bekennender Halloween-Fan. Zum einen, weil es für mich eine Art „düsterer Karneval“ ist (nur ohne das exzessive Trinken) und zum anderen natürlich auch, weil ich um die Ursprünge und Wurzeln dieses Festtages weiß und sie würdige. Mit Halloween oder auch Samhain, endet das, was mit Beltane in der Nacht zum 1. Mai beginnt. Der 1. November ist der Beginn des keltischen Winters, die Natur begibt sich in die Ruhephase. Darauf verweist schon das Wort Samhain, das soviel bedeutet wie „Summer´s End“ (Sow-in in Irland, Sow-Een in Wales und Sav-en in Schottland). Es ist eine besondere Nacht. Eine, in der man Lichter entzündet und die dunkle Jahreszeit willkommen heißt. Und in diesem Jahr ist sie gleich noch mal besonderer, da wir der 31. Oktober 2020 eine Vollmondnacht ist und darüber hinaus noch ein sogenannter Blue Moon. 🎃🌕

HaPpY HaLLoweEn!

Ich könnte noch viel zu dem Thema sagen, aber in erster Linie geht es mir darum,euch hier mit meiner Halloween-Deko zu inspirieren. Kürbisse schnitzen macht sehr viel Spaß! Probiert es doch mal aus.

Hier seht ihr das von mir verwendete Werkzeug. Man muss sich aber nicht extra professionelles Werkzeug zum Kürbisschnitzen zulegen. Oft genügt das, was man in Küche und Werkzeugschrank findet. Die Gesichter selbst male ich mit einem zarten Fineliner auf dem Kürbis vor. Solltet ihr Vorlagen benötigen – das Internet ist voll davon.

Als Inspiration haben mir dieses Jahr einige Tim Burton Filme gedient. Wie ihr sehen könnt, habe ich Jack Skellington aus Nightmare before Christmas und die Grinsekatze aus Alice im Wunderland in die Kürbisse geschnitzt. Die schwarz-weiß gestreiften Kürbisse sollen an Beetlejuice erinnern. Auch ein „normaler“ Jack O´Lantern gesellt sich zu der kleinen Horror-Familie und es gibt es einen Sugar Skull wie man ihn oft am Dia de los Muertos in Mexiko sieht. Ich fand dieses Motiv schon immer faszinierend und schön. Die Schädel, die für den Tod stehen, sind oft mit Blumen und Herzen verziert und knallbunt – kann man die Verbindung von Leben und Tod schöner ausdrücken?

Mein Sugar Skull ❤️
Jack Skellington

Pumpkin Pie 🎃🥧

🎃🥧 Wieder mal Herbst da draußen. So langsam wird es ordentlich frisch, das Laub färbt sich verheißungsvoll und auf den Feldern sieht man mancherorts knallorangefarbene kugelige Kürbisse zwischen dem sattgrünen Laub hervorlugen. Mal ehrlich: Kürbisse sind doch was Herrliches! Jedes Jahr verliebe ich mich aufs Neue in die gemütlichen runden Früchte. Kürbisse haben einfach etwas Behagliches.

Meine Kürbisernte fiel dieses Jahr unerwartet üppig aus und so gab neben Kürbis-Gnocchi, gebackenem Kürbis und eingelegtem Kürbis auch mal wieder „Pumpkin Pie“, also Kürbiskuchen. Gebacken habe ich ihn das erste Mal als Teenager – damals wollte ich unbedingt wissen, wie ein traditionelles amerikanisches Thanksgiving-Dinner schmeckt. Dazu gab es eine selbstgemachte Preiselbeersauce, Succotash, Truthahn, saure Sahne und mit Marshmallows überbackene Süßkartoffeln. Schon damals musste ich die angegebenen Mengen Zucker ordentlich reduzieren – es erschien mir einfach viel zu viel für meinen mitteleuropäischen Gaumen. Und tatsächlich: Nach eingehender Zucker-Reduktion erhielt ich ein wirklich sehr leckeres Menü. 🎃 Happy Thanksgiving!

Schmeckt nicht nur zu Thanksgiving: Pumpkin Pie

Mein über die Jahre vervollkommnetes Rezept möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Folgende Zutaten benötigt ihr dafür:

🎃🥧 Für die sog. Pie Crust, also den Boden:

  • 100 kalte bio Butter
  • 1 bio Ei
  • 200 g feines Dinkelmehl
  • 1/2 TL Salz
  • 1 EL Rohrohrzucker

🎃🥧 Für die Füllung:

  • 550 g Hokkaido-Kürbisfleisch (alternativ Muskatkürbis)
  • 3 bio Eier
  • 120 ml Schlagsahne
  • 1 EL Salz
  • 3 EL Muscovadozucker
  • 1/2 TL Piment
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL frischer, geriebener Ingwer
  • 1/2 TL Muskat

Aus den Zutaten für den Boden einen schönen, geschmeidigen Teig kneten. Teig anschließend etwas ruhen lassen und eine Form damit auskleiden. Kürbisfleisch grob würfeln und in Salzwasser kochen. Anschließend pürieren und etwas abkühlen lassen. Nach und nach alle anderen Zutaten unter das Kürbispüree geben und gut unterarbeiten. Kürbismasse auf den Teig geben und bei 175 Grad etwa 30 Minuten backen lassen. Guten Appetit und Happy Thanksgiving (oder wozu und wann ihr den Pie auch immer esst)! 😃

Kürbiskuchen: Schon die Farbe lädt zum Probieren ein! 🧡

Zitronen-Quark Gugelhupfe

Sind die nicht süß?! 😍 Und zwar in doppelter Hinsicht… 😉 Ich bin immer noch ganz verliebt in meine kleinen Gugelhupfe; auch, wenn sie bereits alle längst aufgegessen sind. 🤭 Die Hupfe waren echt verführerisch lecker, fluffig, saftig… kurzum: Ich bin selten auf Anhieb so rundum zufrieden mit einer Kreation. 😃🍋

Fast zu schön zum Essen: Mini-Gugelhupf mit Blüten und Zuckerperlen

In mir haben die fertigen Hupfe ein bisschen das Gefühl von einer Sommer-Hochzeit geweckt. Unbeschwertheit und pralle Sonne, die Natur steht im vollen Saft und irgendwo auf der Wiese lässt sich eine Hochzeitsgesellschaft die leuchtenden, sommerlichen Gugelhupfe schmecken… *Tagtraum Ende*

💛🍋 Für 6 – 8 Mini-Gugelhupfe (je nachdem, wie hoch ihr die Formen befüllt) braucht ihr:

  • 120 g Rohrohrzucker
  • 200 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 2 EL Weinsteinbackpulver
  • 1 bio Zitrone
  • 100 g bio Vanillequark
  • 50 ml Haferdrink
  • 50 ml neutrales Öl
  • 1 EL Apfelessig
  • 2 EL Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Vanilleschote oder 1,5 TL Bourbonvanilleextrakt

In einer Backschüssel Vanillequark, Haferdrink, Öl, Butter, Salz, Vanille, Apfelessig, Zitronenabrieb und 3 EL Zitronensaft homogen aufschlagen. Nach und nach Mehl, Zucker und Backpulver zugeben. Den Teig gleichmäßig auf die Förmchen verteilen und bei 180 Grad etwa 20 Minuten backen. Veganer können die Butter einfach durch ein bisschen mehr Öl ersetzen und den Vanillequark durch Sojajoghurt mit Vanille. Es gibt auch vegane Quarkalternativen – das müsste man ausprobieren. Ich habe bisher keine davon probiert.

Ein Sommernachtstraum: Fluffig-saftige Zitronen-Hupfe mit Quark und Vanille

Die ausgekühlten Mini-Gugels können jetzt ganz nach Belieben verziert werden. Beispielsweise mit einer fertigen Zitronenglasur oder einem Mix aus Zitronensaft und Puderzucker. Meine sind mit einer dünnen Schicht weißer Kuvertüre überzogen, die ich im Wasserbad geschmolzen und mit etwas Kokosöl verdünnt habe. Zum Einsatz kamen dann noch weiße Liebesperlen, Zitronenschnitze, Dufttagetes, Rucola-Blüten und Husarenknöpfchen. Erwähnt sei an dieser Stelle, dass Husarenknöpfchen nicht explizit essbar sind. Sie sind auch nicht giftig und es wird wohl nicht viel passieren, wenn man sie mit dem Kuchen verspeist. Aber sie sind per se nicht als „essbar“ ausgewiesen. Das solltet ihr wissen. Dufttagetes hingegen sind absolut essbar, dominieren mit ihrem intensiven Aroma nur schnell alles andere. 😆 Naja… jeder wie er mag. Viel Spaß damit! 💛🍋

Garden Focaccia

Bei hochsommerlichem Wetter, wie wir es zur Zeit haben, locken vielerorts die Grillfeiern. Ein schönes Mitbringels für eine solche Veranstaltung ist ein „Garden Focaccia“. Die florale Verzierung von Focaccia-Broten hat sich in diesem Jahr zum Internet-Trend gemausert und ich kann es absolut nachvollziehen. Garden Focaccia backen macht gute Laune! Den Brotteig herzustellen ist dabei ganz simpel. Es braucht vor allem Zeit…

Hier isst das Auge definitiv mit!

🌻 Für ein handelsübliches Backblech habe ich verwendet:

  • 400 g Dinkelmehl Typ 630
  • 2 gestrichene EL Meersalz
  • 4 EL Olivenöl
  • 1/4 Hefewürfel
  • lauwarmes Wasser

Aus etwa 100 g Mehl, sowie allen anderen Zutaten mache ich einen wässrigen Vorteig und lasse diesen abgedeckt etwa eine Stunde an einem warmen Ort gehen. Anschließend arbeite ich das restliche Mehl ein. Der Teig sollte locker, sogar leicht klebrig sein. Also nicht mit dem Wasser geizen. Allerdings auch nicht übertreiben. 😉 Den Teig erneut für etwa zwei Stunden abgedeckt gehen lassen.

Jetzt sollte der Teig bereits deutlich aufgegangen sein. Nun noch mal gut durchkneten, dünn ausrollen und aufs Blech legen. Ich lasse den Teig jetzt noch mal über Nacht abgedeckt gehen, da ich finde, dass der Teig diese Zeit einfach braucht.

Definitiv der Star auf jedem Bufetttisch: Das Garden Focaccia

Am nächsten Tag kommt dann der schönste Teil: Das Dekorieren! 💗Den Teig vorher noch mal gut Olivenöl einreiben. Übrigens mache ich das auch mit den Gemüseteilen, die ich darauf anrichte – einfach ein bisschen mit Öl einreiben. Sie halten dadurch besser am Teig und trocknen beim Backen nicht so schnell aus. Mein Garden Focaccia habe ich mit verschiedenfarbiger Paprika, Möhren, schwarzen Oliven, Kirschtomaten und roten Zwiebeln belegt. Für Stiele und Blätter mussten Schnittlauch, Basilikum, Rosmarin, blühende Oreganozweige und junge Spinatblätter herhalten. Und natürlich jede Menge Samen und Gewürze: Sesam, Schwarzkümmel, Kümmel, schwarzer Sesam, rote Pfefferbeeren, Sonnenblumenkerne und blaue Kornblumenblüten. 😍 Eurer Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Nach etwa 25 Minuten bei 180 Grad habe ich mein Focaccia aus dem Ofen geholt. Habt aber besser immer einen Blick darauf, damit nichts verbrennt! Nun bleibt mir nur noch euch ganz viel Spaß damit zu wünschen.🌷 🌹 🌻 🌼

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