Monat: Juni 2021

Aprikosentarte mit Frangipane 🍑

Überall kann man nun herrlich aromatische Aprikosen kaufen, denn die süßen Früchtchen haben gerade Saison. Vollreife, süße Aprikosen sind etwas Herrliches. Ganz besonders mag ich sie in Kombination mit Käsekuchen oder zum Frühstück mit Joghurt, Honig und gepopptem Amaranth. Mmmm… Mit dieser Aprikosentarte mit Frangipane (eine klassische Mandelcreme) habe ich mal etwas Neues ausprobiert. Und da die Tarte mich und meine Gäste absolut überzeugt hat, will ich euch das Rezept nicht vorenthalten. Die Kombination von Aprikosen und Mandeln schmeckt wie ein wahr gewordener Mittsommernachtstraum. 🧚‍♀️ Folgende Zutaten reichen aus für eine Form von 26 cm Durchmesser:

🍑 Für den Mürbeteigboden:

  • 200 g Dinkelmehl Type 630
  • 60 g bio Butter
  • 1 bio Ei
  • 30g Rohrohrzucker
  • Prise Salz

🍑 Für die Frangipane:

  • 2 bio Eier
  • 100 g Rohrohrzucker
  • 1/2 Vanilleschote
  • 100 g Butter
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 1 TL Rum oder Amaretto

🍑 Außerdem:

  • 6 – 8 vollreife Aprikosen

Zunächst alle Zutaten für den Mürbeteig gut miteinander verkneten. Den so entstandenen Mürbeteig kaltstellen, anschließend ausrollen und damit die Form auskleiden. Den Boden einige Mal mit einer Gabel einstechen. Anschließend für die Frangipane die Eier mit dem Rohrohrzucker, dem Vanillemark und der Butter gut aufschlagen. Zum Schluss die Mandeln und den Rum dazugeben und die Masse gleichmäßig auf dem Mürbeteig verstreichen. Nun noch die Aprikosen waschen, halbieren und auf der Mandelcreme verteilen. Meine Tarte war bei 160 Grad etwa 25 Minuten lang im Ofen.

Wer die Kalorien nicht scheut, kann die Tarte mit frisch geschlagener Sahne servieren. Das harmoniert geschmacklich wunderbar und gibt der Aprikosentarte noch etwas mehr „Frische“. Guten Appetit! 🧡🌸🍑

Mittsommer Mandala

Ein Blütenmandala zur Sommersonnenwende 2021. Rosen, Solanum, Storchenschnabel, Bartnelken, Lavendel, Frauenmantel, Fruchtstände vom Allium, Tagetes, Porzellanblümchen, Goldfelberich, Geranie, Goldlack und Flockenblume.

Fröhlich und bunt wie das Leben zur Sommersonnenwende

Auberginensalat mit selbstgemachtem Foccacia 🍆

Puh, ist das heiß draußen. 🥵 Bei diesen Temperaturen fällt das essen schwer. Gut, wenn es was Kaltes gibt – auch auf dem Teller. Ein Salat zum Beispiel. Mediterran angehaucht mit Tomaten, Aubergine, Halloumikäse und dazu ein frisches Stück Foccacia-Brot. Lecker!

An heißen Tagen besonders lecker: Auberginensalat

🍆🍅 Für zwei große Portionen benötigt ihr:

  • 1 große Aubergine
  • etwa 200 g Kirschtomaten
  • 1 große rote Zwiebel
  • 200 g Halloumikäse oder Cacciotta
  • frische Blattpetersilie
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwa Olivenöl
  • zum Würzen etwas Zitronensaft, Salz, schwarzer Pfeffer und Chiliflocken

🍆🍅 Für das Brot braucht ihr:

  • 250 g feines Dinkelmehl
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Rohrohrzucker
  • 10 g frische Backhefe
  • 3 EL Olivenöl
  • etwas lauwarmes Wasser
  • evtl. etwas Meersalz, Rosmarinnadeln und/oder Thymian

Zuerst die Aubergine waschen und in Würfelchen von etwa 1,5 bis 2 cm Durchmesser schneiden. Mit einem EL Salz vermischen und für etwa 30 Minuten Wasser ziehen lassen. In der Zwischenzeit könnt ihr schon mal den Brotteig zubereiten. Dafür einfach das Mehl mit dem Salz vermischen. Eine kleine Mulde ins Mehl machen und die Hefe hinein bröseln. Zucker, Olivenöl und etwas lauwarmes Wasser dazugeben. Nach etwa fünf Minuten den Teig gut verkneten und soviel lauwarmes Wasser zugeben, dass der Teig geschmeidig wird, aber nicht klebt. Anschließend zugedeckt an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen. Den Foccacia-Teig schließlich nur noch aufs Blech geben, mit Kräutern und Meersalz bestreuen und bei 180 Grad etwa 15 Minuten backen.

Nun wieder zur Aubergine… das Wasser, das sich nun in der Schüssel gesammelt haben dürfte, einfach abgießen etwa 2 EL Olivenöl zu den Würfelchen geben. Alles gut vermischen und die Würfelchen anschließend großzügig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und bei 180 Grad backen. Würfelchen im Ofen gelegentlich wenden. Die Auberginenwürfel sind fertig, wenn sie anfangen, sich goldbraun zu färben.

In der Zwischenzeit die Kirschtomaten vierteln und die Zwiebel in feine Streifen schneiden. Beides mit klein gehackter Petersilie und der – sehr fein zerquetschten Knoblauchzehe – mischen. Falls ihr Cacciotta verwenden, dann diesen in kleinen Würfeln zum Salat geben. Den Halloumi-Käse habe ich ebenfalls klein gewürfelt, ihn aber noch ein paar Minuten zur Aubergine gegeben, bevor alles in den Salat kam. Mit Zitronensaft, evtl. etwas Olivenöl, schwarzem Pfeffer aus der Mühle, Chiliflocken und Salz abschmecken und kalt stellen. Anschließend mit Foccacia servieren und genießen! Voilá! 🍆🍅☺️

…und noch ein DIY-Möbel im Vintage-Look…

Eigentlich ist das Wetter heute viel zu schön, um sich an den Schreibtisch zu setzen und zu schreiben. Andererseits habe ich dieses Projekt schon vor Wochen beendet und bin bislang nicht dazu gekommen, es hier vorzustellen. Also gibt es heute einen kurzen – und hoffentlich inspirierenden – Artikel über das neueste Mitglied in meiner Vintagemöbel-Familie. Darf ich vorstellen: Das Schränkchen in grün.

Vintage-Schränkchen in olivgrün: Viel Arbeit, aber das Ergebnis überzeugt

Während ich die Bilder hochlade, stelle ich fest, dass die Farbe eher nach einem taubenblau aussieht. Tatsächlich ist das Schränkchen aber eher grün. Olivgrün, um genau zu sein. Die Farbe ist von der Firma Lignocolor. Ich habe schon öfter mit Kreidefarbe gearbeitet, war mit dieser aber besonders zufrieden, da sie sich super verarbeiten lässt und sehr gut deckt. Bis jetzt mein absoluter Favorit unter den Kreidefarben (und nein, ich kriege kein Geld dafür, dass ich das schreibe).

Vorher und nachher im unmittelbaren Vergleich

Das Schränkchen selbst war ein Schnäppchen. 15 Euro und es wechselte in meinen Besitz. Die Grundsubstanz war sehr gut, das Schloss funktionierte und ich mochte den „Schwung“ in den Füßen. Soweit so gut. Meine erste Überlegung ging in die Richtung, einfach das Holz aufzuarbeiten und den Schrank ganz „pur“ zu lassen. Aber da waren zu viele Macken, zu viele Dellen, Farb-Probleme und gefüllte Stellen. Und so entschied ich mich für ein bisschen mehr Glamour… Nur die Platte ließ ich im eigentlich Holzton. Hinzu kamen schicke Ornamente und neue Knäufe.

Ornamente und neue Knäufe: Edle Details sorgen für Glamour

Bevor das Schränkchen im neuen Design erstrahlen konnte, waren jedoch einige Vorarbeiten nötig. Folgende Beschädigungen galt es zu beseitigen: Unzählige Wachsmalstift-Kritzeleien im Innenraum, tiefe Schrammen und Kratzer, Kleberückstände außen. Also hieß es säubern, spachteln, schleifen: Und das in mehreren Durchgängen.

Auch die Platte wurde mehrmals geschliffen und schließlich mit einigen Runden Arbeitsplattenöl behandelt. Ich bin sehr zufrieden mit dem Schränkchen. Investiert habe ich insgesamt rund 60 Euro (wenn man mal von dem Material absieht, das ich zuhause hatte). Die investierte Zeit kann man natürlich gar nicht aufrechnen bei so einem Projekt. Aber wozu auch. So ein Möbelstück hat man sein Leben lang. Dazu ist es ein Unikat und verbreitet einen ganz besonderen Charme. Probiert es doch auch mal aus. ☺️😍😉

Individuell und charmant: Selbst aufgearbeitete Vintage-Möbel

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