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Zitronen-Quark Gugelhupfe

Sind die nicht süß?! 😍 Und zwar in doppelter Hinsicht… 😉 Ich bin immer noch ganz verliebt in meine kleinen Gugelhupfe; auch, wenn sie bereits alle längst aufgegessen sind. 🤭 Die Hupfe waren echt verführerisch lecker, fluffig, saftig… kurzum: Ich bin selten auf Anhieb so rundum zufrieden mit einer Kreation. 😃🍋

Fast zu schön zum Essen: Mini-Gugelhupf mit Blüten und Zuckerperlen

In mir haben die fertigen Hupfe ein bisschen das Gefühl von einer Sommer-Hochzeit geweckt. Unbeschwertheit und pralle Sonne, die Natur steht im vollen Saft und irgendwo auf der Wiese lässt sich eine Hochzeitsgesellschaft die leuchtenden, sommerlichen Gugelhupfe schmecken… *Tagtraum Ende*

💛🍋 Für 6 – 8 Mini-Gugelhupfe (je nachdem, wie hoch ihr die Formen befüllt) braucht ihr:

  • 120 g Rohrohrzucker
  • 200 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 2 EL Weinsteinbackpulver
  • 1 bio Zitrone
  • 100 g bio Vanillequark
  • 50 ml Haferdrink
  • 50 ml neutrales Öl
  • 1 EL Apfelessig
  • 2 EL Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Vanilleschote oder 1,5 TL Bourbonvanilleextrakt

In einer Backschüssel Vanillequark, Haferdrink, Öl, Butter, Salz, Vanille, Apfelessig, Zitronenabrieb und 3 EL Zitronensaft homogen aufschlagen. Nach und nach Mehl, Zucker und Backpulver zugeben. Den Teig gleichmäßig auf die Förmchen verteilen und bei 180 Grad etwa 20 Minuten backen. Veganer können die Butter einfach durch ein bisschen mehr Öl ersetzen und den Vanillequark durch Sojajoghurt mit Vanille. Es gibt auch vegane Quarkalternativen – das müsste man ausprobieren. Ich habe bisher keine davon probiert.

Ein Sommernachtstraum: Fluffig-saftige Zitronen-Hupfe mit Quark und Vanille

Die ausgekühlten Mini-Gugels können jetzt ganz nach Belieben verziert werden. Beispielsweise mit einer fertigen Zitronenglasur oder einem Mix aus Zitronensaft und Puderzucker. Meine sind mit einer dünnen Schicht weißer Kuvertüre überzogen, die ich im Wasserbad geschmolzen und mit etwas Kokosöl verdünnt habe. Zum Einsatz kamen dann noch weiße Liebesperlen, Zitronenschnitze, Dufttagetes, Rucola-Blüten und Husarenknöpfchen. Erwähnt sei an dieser Stelle, dass Husarenknöpfchen nicht explizit essbar sind. Sie sind auch nicht giftig und es wird wohl nicht viel passieren, wenn man sie mit dem Kuchen verspeist. Aber sie sind per se nicht als „essbar“ ausgewiesen. Das solltet ihr wissen. Dufttagetes hingegen sind absolut essbar, dominieren mit ihrem intensiven Aroma nur schnell alles andere. 😆 Naja… jeder wie er mag. Viel Spaß damit! 💛🍋

Garden Focaccia

Bei hochsommerlichem Wetter, wie wir es zur Zeit haben, locken vielerorts die Grillfeiern. Ein schönes Mitbringels für eine solche Veranstaltung ist ein „Garden Focaccia“. Die florale Verzierung von Focaccia-Broten hat sich in diesem Jahr zum Internet-Trend gemausert und ich kann es absolut nachvollziehen. Garden Focaccia backen macht gute Laune! Den Brotteig herzustellen ist dabei ganz simpel. Es braucht vor allem Zeit…

Hier isst das Auge definitiv mit!

🌻 Für ein handelsübliches Backblech habe ich verwendet:

  • 400 g Dinkelmehl Typ 630
  • 2 gestrichene EL Meersalz
  • 4 EL Olivenöl
  • 1/4 Hefewürfel
  • lauwarmes Wasser

Aus etwa 100 g Mehl, sowie allen anderen Zutaten mache ich einen wässrigen Vorteig und lasse diesen abgedeckt etwa eine Stunde an einem warmen Ort gehen. Anschließend arbeite ich das restliche Mehl ein. Der Teig sollte locker, sogar leicht klebrig sein. Also nicht mit dem Wasser geizen. Allerdings auch nicht übertreiben. 😉 Den Teig erneut für etwa zwei Stunden abgedeckt gehen lassen.

Jetzt sollte der Teig bereits deutlich aufgegangen sein. Nun noch mal gut durchkneten, dünn ausrollen und aufs Blech legen. Ich lasse den Teig jetzt noch mal über Nacht abgedeckt gehen, da ich finde, dass der Teig diese Zeit einfach braucht.

Definitiv der Star auf jedem Bufetttisch: Das Garden Focaccia

Am nächsten Tag kommt dann der schönste Teil: Das Dekorieren! 💗Den Teig vorher noch mal gut Olivenöl einreiben. Übrigens mache ich das auch mit den Gemüseteilen, die ich darauf anrichte – einfach ein bisschen mit Öl einreiben. Sie halten dadurch besser am Teig und trocknen beim Backen nicht so schnell aus. Mein Garden Focaccia habe ich mit verschiedenfarbiger Paprika, Möhren, schwarzen Oliven, Kirschtomaten und roten Zwiebeln belegt. Für Stiele und Blätter mussten Schnittlauch, Basilikum, Rosmarin, blühende Oreganozweige und junge Spinatblätter herhalten. Und natürlich jede Menge Samen und Gewürze: Sesam, Schwarzkümmel, Kümmel, schwarzer Sesam, rote Pfefferbeeren, Sonnenblumenkerne und blaue Kornblumenblüten. 😍 Eurer Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Nach etwa 25 Minuten bei 180 Grad habe ich mein Focaccia aus dem Ofen geholt. Habt aber besser immer einen Blick darauf, damit nichts verbrennt! Nun bleibt mir nur noch euch ganz viel Spaß damit zu wünschen.🌷 🌹 🌻 🌼

¡Gazpacho!

Olé! Es gibt Gazpacho! 💃 Erfahrung mit hohen Temperaturen hat man in Spanien ja zur Genüge – da können wir uns jetzt, im Hochsommer, ruhig mal was von abschauen. Gazpacho war eine der wenigen Suppen, die ich auch als Kind schon mochte, denn seit meine Mutter das Rezept im Spanienurlaub aufgeschnappt hatte, gab es diese regelmäßig im Sommer bei uns zu Essen. 🌶️🥒🍅 Die Gazpacho ist durch und durch gesund, per se vegan und super erfrischend an heißen Sommertagen und bei schwül-warmem Wetter. Kleines Manko: Es ist viel Knoblauch drin. Ja. Aber irgendwas ist doch immer…

💃 Für vier große Portionen benötigt ihr:

  • 1,5 große rote Paprikaschoten
  • 1/2 grüne Paprikaschote
  • 1/2 Salatgurke
  • 3 große, frische Tomaten
  • eine handvoll Kirschtomaten
  • 1/2 Chili oder getrocknete Chiliflocken
  • 1 große Zwiebel
  • 1 kleine Dose geschälte Tomaten
  • 2 – 3 Knoblauchzehen
  • 1 – 2 EL Zitronensaft
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle
  • Ciabattabrot oder Brötchen für die Croutons
  • Olivenöl und/oder Butter zum Braten der Croutons

Los geht´s! Die Gazpacho lässt sich super vorbereiten und sollte vor dem Servieren unbedingt ein paar Stunden durchziehen. Ich gebe ihr immer über Nacht Zeit, ihre Aromen zu entfalten. Zuerst werden Paprika, Gurke, Tomaten, Zwiebel und Knoblauch geputzt und in grobe Stücke geschnitten. Bei der Gurke entferne ich ebenfalls vorher die Schale (egal, ob bio oder nicht – ich mag die Schalen nicht in der Suppe). Zusammen mit den Dosentomaten alles sehr fein pürieren und mit Zitronensaft, Olivenöl, Chili, Salz und Pfeffer abschmecken. Anschließend kalt stellen. Vor dem Servieren das Brot in grobe Stücke zerteilen und mit Olivenöl, Butter und einer Prise Salz (diese Mischung bevorzuge ich) goldbraun anrösten. Die kalte Suppe mit den lauwarmen Croutons servieren. 😋🌶️💃💃

Käsekuchen mit Johannisbeeren und Butterstreuseln

Ach ja… es ist Beerenzeit! Ich mag ja ganz besonders die säuerlichen: Johannisbeeren und Stachelbeeren zum Beispiel. Frisch genossen sind sie zwar nicht solche Gaumenschmeichler wie Him- oder Heidelbeeren, aber in Kombination mit süßem Kuchen oder als Kompott dafür umso mehr ein Hit. Ganz hoch im Kurs steht bei mir auch roter Johannisbeergelee – eine tolle Plätzchenfüllung um die Weihnachtszeit.

Aber zurück zum Sommer und zu den Beeren. Für diesen Kuchen benötigt ihr:

💕 Mürbeteig:

  • 150 g bio Butter
  • 75 g Rohrohrzucker
  • 1 großes bio Ei
  • 250 g feines Dinkelmehl
  • 1 Prise Salz

💕 Käsemasse:

  • 500 g bio Magerquark
  • 200 ml bio Schlagsahne
  • 2 bio Eier
  • 250 g rote Johannisbeeren
  • 100 g Rohrohrzucker
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • Abrieb von 1/2 Zitrone (unbehandelt)
  • Mark von 1/2 Vanilleschote

💕 Butterstreusel:

  • 80 g kalte Butter
  • 80 g Rohrohrzucker
  • 1 Prise Salz
  • etwa 120 g feines Dinkelmehl

Alle Zutaten für den Mürbeteig gut miteinander verkneten und den fertigen Teig für 1 – 2 Stunden kalt stellen. Anschließend ausrollen und eine Springform damit auskleiden. Aus Quark, Sahne, Eiern, Zucker, Puddingpulver (könnt ihr übrigens auch ganz einfach selbst machen), Zitronenabrieb, 2 TL Zitronensaft und Vanille die Käsemasse herstellen und in die mit Mürbeteig ausgekleidete Springform füllen. Darauf die gewaschenen, abgezupften Johannisbeeren verteilen. Bei 180 Grad in den Ofen stellen und nach etwa 20 Minuten die Streusel darauf verteilen (ich mache das immer so, da mir die Streusel sonst zu dunkel werden). Nach etwa 30 weiteren Minuten Backzeit sollte euer Kuchen fertig sein. Guten Appetit! 😋 

Rhabarber-Vanille-Rahmkuchen

Oje – da hatte ich vollmundig auf Instagram angekündigt, dieses Rezept würde noch vor Ostern erscheinen und dann komme ich doch erst jetzt (am Abend des Ostermontag) dazu… Irgendwas sagt mir aber, dass ihr trotzdem genug Kalorien über die letzten Tage bekommen habt! 😉 Und eine Gelegenheit zum Backen findet sich sicher noch – die Rhabarber-Saison fängt ja gerade erst an… 😍😋 So… dann noch mal ein ganz herzliches „Frohe Ostern“ an alle und hier kommt das Rezept für ein Blech:

💚❤️ Für den Teig habe ich verwendet:

  • 350 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 150 g Rohrohrzucker
  • 4 große bio Eier
  • 200 g zimmerwarme bio Butter
  • Abrieb einer unbehandelten Zitrone
  • 3 EL Bourbon-Vanillezucker (oder selbstgemachter Vanillezucker)
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Päckchen Weinsteinbackpulver

❤️💚 Für den Rahm-Guss mit Rhabarber:

  • 150 g Schmand
  • 100 g Magerquark
  • 80 g Rohrohrzucker
  • 2 EL Zitronensaft
  • Mark 1/2 Vanillestange
  • etwas Zitronen und/oder Orangenabrieb (unbehandelt)
  • evtl. 1/2 TL Kurkuma (optional, für die Farbe)
  • 2 EL Mehl
  • 7 – 8 kräftige Stangen Rhabarber

💚❤️ Für die Streusel:

  • 80 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 50 g Rohrohrzucker
  • 50 g bio Butter
  • Prise Salz

Für den Teig zunächst die Eier trennen und die Eigelbe zusammen mit Zucker und Vanillezucker dick schaumig aufschlagen. Die Eiweisse mit der Prise Salz separat zu festem Eischnee aufschlagen. Zur Eigelb-Zuckermasse die Butter in kleinen Stücken und den Zitronenabrieb zugeben und alles gut durchmischen. Anschließend noch das Mehl und Backpulver unterrühren und zum Schluss den Eischnee vorsichtig unterheben. Dein Teig gleichmäßig auf einem gefetteten oder mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen.

Mmmm… den mag jeder: Frischer Rhabarberblechkuchen aus dem Ofen!

Für den Guss Schmand, Quark, Zucker, Zitronensaft und -abrieb, Vanillemark, Kurkuma und Mehl miteinander vermischen. Den Rhabarber waschen und evtl. schälen (erfahrungsgemäß sind die grünen Teile manchmal hart) und in 2 – 3 cm lange Stücke schneiden. Nun den Guss gleichmäßig auf dem Teig verteilen und schließlich die Rhabarberstücke in regelmäßigne Abständen darauf legen. Bei 180 Grad in den Ofen geben.

Rot und grün: Selbst die Küchenabfälle des Rhabarber erfreuen noch das Auge!

Zum Schluss noch schnell aus Mehl, Butter, Zucker und Salz die Streusel kneten und nach ca 10 Minuten Backzeit auf dem Kuchen verteilen. Weitere 20 – 30 Minten fertig backen. Ich habe den Kuchen anschließend noch mit gehackten Pistazien verziert – ich mag den Rot-Grün-Kontrast einfach so gerne! ❤️💚😍

Kuchen ist fertig! Viel Spass beim Genießen!

Vegane Mini-Gugelhupfe mit Haselnuss und Nougat

Mein heutiges Sonntags-Backwerk steht unter dem Motto „Backen gegen den Lagerkoller“. Heute ist der 22. März 2020 und alles steht still: Corona-Alarm. Gut, dass ich mich gerne und gut mit mir selbst beschäftigen kann und noch besser, dass ich so gerne backe – das kann man nämlich wunderbar in der Isolation machen. Also habe ich erneut an einem veganen Backrezept getüftelt und herausgekommen sind diese wahnsinnig fluffig-leckeren Haselnuss-Gugelhupfe:

Das Auge isst mit: Veilchenblüten sorgen für den Wow-Effekt!

💜 Für 11 Mini-Gugelhupfe benötigt ihr:

  • 200 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 100 g Rohrohrzucker
  • 1/2 Vanilleschote
  • 1/2 Päckchen Weinsteinbackpulver
  • eine Prise Salz
  • 3 EL Apfelessig
  • 200 ml Mandel- oder Haselnussmilch
  • 100 ml Distelöl
  • 120 g veganes Nougat
  • 2 EL Kokosöl
  • 2 EL Haselnusslikör (optional)

Die Zubereitung ist wieder recht einfach (wie so oft bei veganem Gebäck). Zunächst das Mehl, Zucker, Haselnüsse, Backpulver, Salz und das Mark der ausgekratzten Vanilleschote in einer Backschüssel gut vermischen. In einem weiteren Gefäß Mandelmilch, Öl, Apfelessig und Likör verrühren und anschließend langsam und unter ständigem Rühren zu der Mehlmischung geben.

Die Mini-Gugelhupfformen zu etwa 2/3 mit Teig befüllen und bei 180 Grad ungefähr 25 Minuten backen. Nach dem Abkühlen das vegane Nougat mit dem Kokosöl im Wasserbad schmelzen und die Gugelhupfe damit überziehen: Fertig! Lasst es euch gut gehen und bleibt gesund! 💪

Dinkelkreppel

🎉 🎉 Helau! Nein, eigentlich bin ich gar kein allzu großer Faschingsfreund. Aber Kreppel (wie man in Hessen dazu sagt) mochte ich schon immer! Obwohl es das leckere Gebäck fast bei jedem Bäcker das ganze Jahr über zu kaufen gibt, schmecken sie selbstgebacken doch am besten. Also habe ich heute einfach mal 55 kleine Kreppelchen gebacken und mir damit den dreifachen Tusch redlich verdient.

Mmmmmm, lecker Kreppel! Immer eine Sünde wert…

🎉 Für 55 kleine Kreppel habe ich folgende Zutaten verwendet:

  • 1200 g Dinkelmehl Typ 650
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 500 ml bio Vollmilch
  • 2 bio Eier (Größe M)
  • 1 TL Salz
  • ca. 300 g Rohrohrzucker
  • 100 g geschmolzene bio Butter
  • 1 l neutrales und hocherhitzbares Pflanzenöl zum Ausbacken
Die Kreppel kurz vor ihrem Ölbad

Das Mehl, 50 g Zucker und Salz in einer großen Backschüssel gut mischen. In einem Topf die Milch lauwarm erhitzen, 3 EL Zucker zufügen und die Hefe hineinbröseln. Umrühren und etwa 10 Minuten ruhen lassen. Danach die geschmolzene Butter hinzugeben und alles langsam und unter ständigem Rühren zur Mehlmischung hinzufügen. Zum Schluss noch die beiden Eier einarbeiten und den fertigen Teig abgedeckt an einem warmen Ort für ca. eine Stunde zugedeckt aufgehen lassen.

Den Teig abdecken und an warmer Stelle etwa eine Stunde gehen lassen

Den aufgegangenen Teig unter zuhilfenahme von etwas Mehl etwa 1,5 cm dick ausrollen und mit einem Glas (meines hatte einen Durchmesser von etwa 7 cm) die Kreppelchen ausstechen. Diese zugedeckt noch mal etwa 30 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit könnt ihr schon mal das Öl in einem Topf erhitzen. Die richtige Temperatur ist dann erreicht, wenn sich kleine Bläschen an dem Frittiergut bilden – hierzu einfach ein Holzstäbchen testweise in das Öl halten. Ist die richtige Temperatur erreicht, den Herd ein wenig herunterregeln und mit der Schaumkelle die Kreppel Stück für Stück hineingeben und Ausbacken (Wenden dich vergessen!). Wenn die Kreppel die richtige Farbe haben, könnt ihr sie mit der Schaumkelle wieder herausnehmen und möglichst schnell mit Zucker bestreuen (wenn ihr zu lange wartet, bleibt der Zucker nicht mehr am Kreppel haften).

Klein und verführerisch: Selbstgemachte Faschingskreppel

Die leckeren kleinen Hefeteilchen nun einfach noch ein bisschen auskühlen lassen und genießen. Ich mag sie gerne noch lauwarm. Wer möchte, kann die Kreppel natürlich auch füllen. Dafür eignet sich zum Beispiel ein gutes Pflaumenmus, Himbeer- oder Sauerkirschmarmelade. Übrigens: Kreppel lassen sich auch wunderbar vegan zubereiten. Dafür einfach die Eier weglassen (das Mehl entsprechend reduzieren, etwa um 200 g), Butter durch Margarine ersetzen und Kuhmilch durch Hafermilch. Und jetzt: Guten Appetit, Helau und Alaaf! 🥳 🥳

Veganer Zitronengugelhupf

🍋 🍋 Am vergangenen Wochenende habe ich seit langem mal wieder gebacken. Es gab Zitronenkuchen. Vegan. Ich bin generell ein großer Fan von Zitronenkuchen, aber eine vegane Variante habe ich zum ersten Mal gemacht. Das Ergebnis hat mich wirklich überzeugt.

Lecker: Der Duft von warmem Zitronenkuchen

Ich könnte mir vorstellen Zitronenkuchen zukünftig nur noch als vegane Variante zu backen, denn diese Version hat mir sogar noch deutlich besser geschmeckt, als die „normale“. Der Kuchen war sehr fluffig und locker (und das auch noch nach mehreren Tagen), hatte ein tolles Aroma und sah natürlich auch schön aus – was will man mehr? Die hier angegebene Menge war perfekt geeignet für eine kleine Gugelhupfform (von etwa 25 cm Durchmesser). Ich habe auch bereits eine größere Version gebacken, mit der doppelten Menge des Teiges. Diese ging leider nicht ganz so gut auf, weshalb ich dazu rate, keine zu großen Kuchen mit diesem Rezept zu backen.

🍋 Folgende Zutaten habe ich für den veganen Zitronenkuchen verwendet:

  • 200 g Rohrohrzucker
  • 300 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 250 g Sojajoghurt Vanille
  • 100 ml Rapsöl (oder ein anderes, neutral schmeckendes Öl)
  • 2 Zitronen (unbehandelt, bio)
  • 1 Päckchen Weinsteinbackpulver
  • 2 EL Bourbon-Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Puderzucker (für den Guss)

Zunächst Rohrohrzucker, Mehl, Vanillezucker, Salz und Backpulver gut miteinander vermischen. In einem weiteren Gefäß Sojajoghurt, Öl, Saft einer Zitrone und Abrieb einer halben Zitrone ebenfalls gut verrühren. Dann einfach die Mischung der nassen Zutaten unter die Mehlmischung rühren, bis ein homogener Teig entsteht. Bei 180 Grad etwa (jeder Herd ist anders) 40 Minuten backen. Nach dem Auskühlen den Puderzucker mit Zitronensaft zu einem dicken Guss verrühren (meiner ist ein bisschen dünn geworden) und dekorativ auf dem Kuchen verteilen. Nach Belieben mit Zitronenzesten und/oder gehackten Pistazien verzieren. Guten Appetit! 🍋😍

Schmeckt auch super als vegane Version: Zitronenkuchen

Reispudding mit Sternanis und Mango

…und noch ein Reispudding! Passt einfach zur Jahreszeit… ❄️ ❄️ ❄️

  • 150 g Milchreis
  • 700 ml Wasser
  • 3 Sternanis
  • 250 g Mango (in Würfel geschnitten)
  • 5 TL Honig (für eine vegane Variante einfach Rohrohrzucker verwenden)
  • 6 EL Kokosnussjoghurt
  • 1/2 TL gemahlenen Zimt
  • 1 Prise Salz

Milchreis mit Sternanis, 2 TL Honig, Prise Salz und 700 ml Wasser aufkochen und für weitere (ca.) 25 Minuten simmern lassen. Der Reis sollte dick und cremig sein. Vom Herd nehmen und Zimt und Kokosnussjoghurt unterrühren. Mit dem restlichen Honig besprenkeln und servieren. 😋 🍯

Schwarzer Kokos-Reispudding

Genau das Richtige für kalte Herbsttage: Ein warmer Reispudding. Um ein wenig mehr Leuchten in die trüben Tage zu bringen, bekommt der Reispudding dann noch ein exotisches Topping aus Mango, Passionsfrucht und Kokosnuss. Die Früchte schmecken nicht nur gut, sondern kontrastieren auch den schwarzen Reisbrei optisch sehr schön.

Exotisches Frühstück für trübe Tage: Schwarzer Reispudding

Für 2 Portionen habe ich verwendet:

  • 100 gr schwarzen Reis (z. B. schwarzer Piemont Reis oder schwarzen Thai Reis)
  • 400 ml Kokosmilch (gerne auch fettreduziert, da der Pudding sonst schnell sehr „mächtig“ wird)
  • 20 g braunen Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 6 EL Kokosnussjoghurt
  • 1/2 Mango
  • 2 Passionsfrüchte
  • Kokoschips

Den Reis für etwa 40 Minuten einweichen. Wasser anschließend abschütten und mit Kokosmilch, Zucker und Salz zum Kochen bringen. Den Reis dann anschließend zugedeckt für weitere 40 Minuten auf niedriger Stufe simmern lassen. Gelegentlich umrühren.

Der Reis verfärbt sich dabei langsam… ein schönes Farbspiel, nicht wahr?

Wenn der Reis schön „breiig“ ist, zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen. Kokoschips in der Pfanne anrösten und Mango in Stücke schneiden. Passionsfrucht auskratzen. Den lauwarmen Reispudding mit einem großen Klacks Kokosjoghurt und Mangostücken toppen und mit Passionsfruchtmark und Kokoschips servieren. Super lecker zum Frühstück oder als Dessert.

Guten Appetit!
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