Kategorie: Food (Seite 1 von 10)

Barbaras vegane Lebkuchen

Oh lecker, lecker! Was habe ich da wieder für ein tolles Rezept entdeckt! Schon beim durchlesen wusste ich: Das wird schmecken. All diese Zutaten sind genau nach meinem Geschmack. Entdeckt habe ich das Rezept auf einem Blog, dem ich schon lange folge. Wenn ihr also auf Lebkuchen steht, dabei aber auf Mehl, zusätzlichen Zucker und tierische Lebensmittel verzichten wollt, dann sind diese Lebkuchen hier genau richtig für euch!

Für die Lebkuchen habe ich mir extra eine Lebkuchenglocke zugelegt und nun weiß ich, dass diese definitiv noch einige Male zum Einsatz kommen wird. Ich persönlich hatte Spaß daran, mit diesem Werkzeug zu arbeiten. Probiert es doch auch mal aus! ☺️ Der Duft von frisch gebackenem Lebkuchen im Haus ist etwas Wunderbares…

Vegane Lebkuchen, verziert mit Mandeln, Walnüssen und kandierter Orangenschale!

Mohn-Marzipankringel mit Sauerkirschgelee ❤️

Wie befinden uns wieder mal mitten in der Hochsaison für Plätzchenbäcker und -konsumenten. Fast kaum ein Social Media-Status, der derzeit nicht Selbstgebackenes oder -dekoriertes präsentiert. Ich kann´s verstehen. Es macht einfach so viel Spaß und hilft gegen das triste, graue Wetter und den allgemeinen Corona-Blues. Plätzchentechnisch versuche ich ja jedes Jahr mal etwas Neues auf den Teller zu bringen. Neben den altbewährten Sorten, wie z. B. Spitzbuben und Vanillekipferl, habe ich in diesem Jahr diese herrlichen Mohn-Marzipankringel mit selbstgemachtem Sauerkirschgelee kreiert. Den Sauerkirschgelee habe ich bereits im Sommer aus selbstgepflückten, vollreifen Sauerkirschen mit einem Hauch Zimt eingekocht.

Marzipan, Mohn und Sauerkirschen: Eine tolle Kombi im Advent

Die Plätzchen selbst bestehen aus zwei separaten Teilen – einem Kringel und einem Boden. Folgende Zutaten benötigt ihr dafür:

❤️ Für den Boden der Plätzchen:

  • 130 g weiche bio Butter in Stücken
  • 4 EL Mohnback
  • 1 bio Eigelb
  • 60 g Rohrohrzucker
  • 250 g feines Dinkelmehl
  • 1 Prise Salz

❤️ Für die Kringel:

  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 8 EL Mohnback
  • 2 EL weiche bio Butter
  • 200 g Sauerkirschgelee oder roter Johannisbeergelee

Für dieses Rezept habe ich fertiges Mohnback verwendet. Mohnback kann man natürlich auch sehr leicht selbst herstellen – es ist auch gar nicht so zeitaufwändig. Da ich allerdings nur eine verhältnismäßig kleine Menge Mohnback benötigt habe, habe ich diesmal zur fertigen Mischung gegriffen.

Für den Grundteig Butter, Zucker, Eigelb und Salz schaumig aufschlagen. Nun das Mohnback unterrühren und zum Schluss das gesiebte Mehl unterheben. Alles gut zu einem Mürbeteig verkneten und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Anschließend ausrollen und runde Plätzchen ausstechen. Diese bei 180 Grad etwa 10 – 15 Minuten backen.

Aus Marzipan, Mohnback und Butter die Masse für die Kringel anrühren und in eine Spritztülle geben. Nun die Kringel (etwa in der Größe, wie die ausgestochenen Plätzchen) aufs Blech spritzen und etwa 10 Minuten backen (nicht zu dunkel werden lassen). Zum Schluss die erkalten Plätzchen (Boden und Kringel mit etwas Sauerkirschgelee aufeinanderkleben und die Vertiefung in der Mitte des Plätzchens mit angewärmtem Sauerkirschgelee füllen.

Lecker! Selbstgemachte Mohn-Marzipan-Kringel mit einem roten Sauerkirschauge

Alles Gute aus der Quitte 💛

Die Quittensaison neigt sich ihrem Ende zu und ich zeige euch heute, was ich dieses Jahr alles aus dieser tollen Frucht gezaubert habe. Als großer Fan dieser sinnlich-duftenden Frucht lasse ich mir jedes Jahr etwas Neues einfallen. Erinnert sei an dieser Stelle an meine Rezepte für Bratquitte mit Streuseln, kandierte Quitten, Quitten-Apfelsorbet und Quittenkonfekt und -gelee. Letztere habe ich auch dieses Jahr wieder in mein Sortiment aufgenommen. Neu sind das Quittenchutney und der Quittensirup – mit einem Hauch Zimt und Vanille.

💛 Für etwa fünf mittelgroße Gläser Chutney benötigt ihr:

  • 1 Kg Quitten (geschält und ohne Kerngehäuse)
  • 250 g Rohrohrzucker
  • 3 Schalotten
  • 1 Stück frischer Ingwer (etwa 2×2 cm)
  • 1 -2 scharfe rote Chilischoten
  • 1 EL Salz
  • 250 ml Apfelessig
  • 1 große Stange Zimt
  • 1 Prise Piment
  • 1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Die Quitten in sehr feine kleine Würfel schneiden, mit dem Zucker und Salz mischen und für etwa 2 Stunden Wasser ziehen lassen. In der Zwischenzeit die Schalotten ebenfalls sehr fein würfeln, den Ingwer fein reiben und die Chilischoten in feine Ringe schneiden. Schalotten, Ingwer und Chili zu den Quitten geben und mit Zimt, Piment, Pfeffer und Essig strudelnd aufkochen. Anschließend die Hitze deutlich reduzieren und das Chutney bei schwacher Hitze einkochen. Zum Schluss in saubere, abgekochte Schraubgläser füllen

Für den Quittensirup habe ich den Saft, der bei der Herstellung des Quittenbrots anfällt, aufgefangen. Statt ihn mit Gelierzucker zu Gelee einzukochen, habe ich ihn unter Zugabe von Rohrohrzucker einfach zu Sirup eingekocht und in Flaschen abgefüllt. Die Quitten für die Gewinnung des Saftes wurden zuvor mit Zitronensaft, etwas Rohrohrzucker, Vanilleschote und einer Zimtstange weichgekocht. Diese Aromen finden sich später auch im Sirup wieder. Den heißen Sirup in saubere, am besten ausgekochte Glasflaschen füllen. Eignet sich auch super zum verschenken.

Vielseitig und einfach besonders: Die Quitte

Pumpkin Pie 🎃🥧

🎃🥧 Wieder mal Herbst da draußen. So langsam wird es ordentlich frisch, das Laub färbt sich verheißungsvoll und auf den Feldern sieht man mancherorts knallorangefarbene kugelige Kürbisse zwischen dem sattgrünen Laub hervorlugen. Mal ehrlich: Kürbisse sind doch was Herrliches! Jedes Jahr verliebe ich mich aufs Neue in die gemütlichen runden Früchte. Kürbisse haben einfach etwas Behagliches.

Meine Kürbisernte fiel dieses Jahr unerwartet üppig aus und so gab neben Kürbis-Gnocchi, gebackenem Kürbis und eingelegtem Kürbis auch mal wieder „Pumpkin Pie“, also Kürbiskuchen. Gebacken habe ich ihn das erste Mal als Teenager – damals wollte ich unbedingt wissen, wie ein traditionelles amerikanisches Thanksgiving-Dinner schmeckt. Dazu gab es eine selbstgemachte Preiselbeersauce, Succotash, Truthahn, saure Sahne und mit Marshmallows überbackene Süßkartoffeln. Schon damals musste ich die angegebenen Mengen Zucker ordentlich reduzieren – es erschien mir einfach viel zu viel für meinen mitteleuropäischen Gaumen. Und tatsächlich: Nach eingehender Zucker-Reduktion erhielt ich ein wirklich sehr leckeres Menü. 🎃 Happy Thanksgiving!

Schmeckt nicht nur zu Thanksgiving: Pumpkin Pie

Mein über die Jahre vervollkommnetes Rezept möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Folgende Zutaten benötigt ihr dafür:

🎃🥧 Für die sog. Pie Crust, also den Boden:

  • 100 kalte bio Butter
  • 1 bio Ei
  • 200 g feines Dinkelmehl
  • 1/2 TL Salz
  • 1 EL Rohrohrzucker

🎃🥧 Für die Füllung:

  • 550 g Hokkaido-Kürbisfleisch (alternativ Muskatkürbis)
  • 3 bio Eier
  • 120 ml Schlagsahne
  • 1 EL Salz
  • 3 EL Muscovadozucker
  • 1/2 TL Piment
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL frischer, geriebener Ingwer
  • 1/2 TL Muskat

Aus den Zutaten für den Boden einen schönen, geschmeidigen Teig kneten. Teig anschließend etwas ruhen lassen und eine Form damit auskleiden. Kürbisfleisch grob würfeln und in Salzwasser kochen. Anschließend pürieren und etwas abkühlen lassen. Nach und nach alle anderen Zutaten unter das Kürbispüree geben und gut unterarbeiten. Kürbismasse auf den Teig geben und bei 175 Grad etwa 30 Minuten backen lassen. Guten Appetit und Happy Thanksgiving (oder wozu und wann ihr den Pie auch immer esst)! 😃

Kürbiskuchen: Schon die Farbe lädt zum Probieren ein! 🧡

Zitronen-Quark Gugelhupfe

Sind die nicht süß?! 😍 Und zwar in doppelter Hinsicht… 😉 Ich bin immer noch ganz verliebt in meine kleinen Gugelhupfe; auch, wenn sie bereits alle längst aufgegessen sind. 🤭 Die Hupfe waren echt verführerisch lecker, fluffig, saftig… kurzum: Ich bin selten auf Anhieb so rundum zufrieden mit einer Kreation. 😃🍋

Fast zu schön zum Essen: Mini-Gugelhupf mit Blüten und Zuckerperlen

In mir haben die fertigen Hupfe ein bisschen das Gefühl von einer Sommer-Hochzeit geweckt. Unbeschwertheit und pralle Sonne, die Natur steht im vollen Saft und irgendwo auf der Wiese lässt sich eine Hochzeitsgesellschaft die leuchtenden, sommerlichen Gugelhupfe schmecken… *Tagtraum Ende*

💛🍋 Für 6 – 8 Mini-Gugelhupfe (je nachdem, wie hoch ihr die Formen befüllt) braucht ihr:

  • 120 g Rohrohrzucker
  • 200 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 2 EL Weinsteinbackpulver
  • 1 bio Zitrone
  • 100 g bio Vanillequark
  • 50 ml Haferdrink
  • 50 ml neutrales Öl
  • 1 EL Apfelessig
  • 2 EL Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Vanilleschote oder 1,5 TL Bourbonvanilleextrakt

In einer Backschüssel Vanillequark, Haferdrink, Öl, Butter, Salz, Vanille, Apfelessig, Zitronenabrieb und 3 EL Zitronensaft homogen aufschlagen. Nach und nach Mehl, Zucker und Backpulver zugeben. Den Teig gleichmäßig auf die Förmchen verteilen und bei 180 Grad etwa 20 Minuten backen. Veganer können die Butter einfach durch ein bisschen mehr Öl ersetzen und den Vanillequark durch Sojajoghurt mit Vanille. Es gibt auch vegane Quarkalternativen – das müsste man ausprobieren. Ich habe bisher keine davon probiert.

Ein Sommernachtstraum: Fluffig-saftige Zitronen-Hupfe mit Quark und Vanille

Die ausgekühlten Mini-Gugels können jetzt ganz nach Belieben verziert werden. Beispielsweise mit einer fertigen Zitronenglasur oder einem Mix aus Zitronensaft und Puderzucker. Meine sind mit einer dünnen Schicht weißer Kuvertüre überzogen, die ich im Wasserbad geschmolzen und mit etwas Kokosöl verdünnt habe. Zum Einsatz kamen dann noch weiße Liebesperlen, Zitronenschnitze, Dufttagetes, Rucola-Blüten und Husarenknöpfchen. Erwähnt sei an dieser Stelle, dass Husarenknöpfchen nicht explizit essbar sind. Sie sind auch nicht giftig und es wird wohl nicht viel passieren, wenn man sie mit dem Kuchen verspeist. Aber sie sind per se nicht als „essbar“ ausgewiesen. Das solltet ihr wissen. Dufttagetes hingegen sind absolut essbar, dominieren mit ihrem intensiven Aroma nur schnell alles andere. 😆 Naja… jeder wie er mag. Viel Spaß damit! 💛🍋

Garden Focaccia

Bei hochsommerlichem Wetter, wie wir es zur Zeit haben, locken vielerorts die Grillfeiern. Ein schönes Mitbringels für eine solche Veranstaltung ist ein „Garden Focaccia“. Die florale Verzierung von Focaccia-Broten hat sich in diesem Jahr zum Internet-Trend gemausert und ich kann es absolut nachvollziehen. Garden Focaccia backen macht gute Laune! Den Brotteig herzustellen ist dabei ganz simpel. Es braucht vor allem Zeit…

Hier isst das Auge definitiv mit!

🌻 Für ein handelsübliches Backblech habe ich verwendet:

  • 400 g Dinkelmehl Typ 630
  • 2 gestrichene EL Meersalz
  • 4 EL Olivenöl
  • 1/4 Hefewürfel
  • lauwarmes Wasser

Aus etwa 100 g Mehl, sowie allen anderen Zutaten mache ich einen wässrigen Vorteig und lasse diesen abgedeckt etwa eine Stunde an einem warmen Ort gehen. Anschließend arbeite ich das restliche Mehl ein. Der Teig sollte locker, sogar leicht klebrig sein. Also nicht mit dem Wasser geizen. Allerdings auch nicht übertreiben. 😉 Den Teig erneut für etwa zwei Stunden abgedeckt gehen lassen.

Jetzt sollte der Teig bereits deutlich aufgegangen sein. Nun noch mal gut durchkneten, dünn ausrollen und aufs Blech legen. Ich lasse den Teig jetzt noch mal über Nacht abgedeckt gehen, da ich finde, dass der Teig diese Zeit einfach braucht.

Definitiv der Star auf jedem Bufetttisch: Das Garden Focaccia

Am nächsten Tag kommt dann der schönste Teil: Das Dekorieren! 💗Den Teig vorher noch mal gut Olivenöl einreiben. Übrigens mache ich das auch mit den Gemüseteilen, die ich darauf anrichte – einfach ein bisschen mit Öl einreiben. Sie halten dadurch besser am Teig und trocknen beim Backen nicht so schnell aus. Mein Garden Focaccia habe ich mit verschiedenfarbiger Paprika, Möhren, schwarzen Oliven, Kirschtomaten und roten Zwiebeln belegt. Für Stiele und Blätter mussten Schnittlauch, Basilikum, Rosmarin, blühende Oreganozweige und junge Spinatblätter herhalten. Und natürlich jede Menge Samen und Gewürze: Sesam, Schwarzkümmel, Kümmel, schwarzer Sesam, rote Pfefferbeeren, Sonnenblumenkerne und blaue Kornblumenblüten. 😍 Eurer Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Nach etwa 25 Minuten bei 180 Grad habe ich mein Focaccia aus dem Ofen geholt. Habt aber besser immer einen Blick darauf, damit nichts verbrennt! Nun bleibt mir nur noch euch ganz viel Spaß damit zu wünschen.🌷 🌹 🌻 🌼

¡Gazpacho!

Olé! Es gibt Gazpacho! 💃 Erfahrung mit hohen Temperaturen hat man in Spanien ja zur Genüge – da können wir uns jetzt, im Hochsommer, ruhig mal was von abschauen. Gazpacho war eine der wenigen Suppen, die ich auch als Kind schon mochte, denn seit meine Mutter das Rezept im Spanienurlaub aufgeschnappt hatte, gab es diese regelmäßig im Sommer bei uns zu Essen. 🌶️🥒🍅 Die Gazpacho ist durch und durch gesund, per se vegan und super erfrischend an heißen Sommertagen und bei schwül-warmem Wetter. Kleines Manko: Es ist viel Knoblauch drin. Ja. Aber irgendwas ist doch immer…

💃 Für vier große Portionen benötigt ihr:

  • 1,5 große rote Paprikaschoten
  • 1/2 grüne Paprikaschote
  • 1/2 Salatgurke
  • 3 große, frische Tomaten
  • eine handvoll Kirschtomaten
  • 1/2 Chili oder getrocknete Chiliflocken
  • 1 große Zwiebel
  • 1 kleine Dose geschälte Tomaten
  • 2 – 3 Knoblauchzehen
  • 1 – 2 EL Zitronensaft
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle
  • Ciabattabrot oder Brötchen für die Croutons
  • Olivenöl und/oder Butter zum Braten der Croutons

Los geht´s! Die Gazpacho lässt sich super vorbereiten und sollte vor dem Servieren unbedingt ein paar Stunden durchziehen. Ich gebe ihr immer über Nacht Zeit, ihre Aromen zu entfalten. Zuerst werden Paprika, Gurke, Tomaten, Zwiebel und Knoblauch geputzt und in grobe Stücke geschnitten. Bei der Gurke entferne ich ebenfalls vorher die Schale (egal, ob bio oder nicht – ich mag die Schalen nicht in der Suppe). Zusammen mit den Dosentomaten alles sehr fein pürieren und mit Zitronensaft, Olivenöl, Chili, Salz und Pfeffer abschmecken. Anschließend kalt stellen. Vor dem Servieren das Brot in grobe Stücke zerteilen und mit Olivenöl, Butter und einer Prise Salz (diese Mischung bevorzuge ich) goldbraun anrösten. Die kalte Suppe mit den lauwarmen Croutons servieren. 😋🌶️💃💃

Käsekuchen mit Johannisbeeren und Butterstreuseln

Ach ja… es ist Beerenzeit! Ich mag ja ganz besonders die säuerlichen: Johannisbeeren und Stachelbeeren zum Beispiel. Frisch genossen sind sie zwar nicht solche Gaumenschmeichler wie Him- oder Heidelbeeren, aber in Kombination mit süßem Kuchen oder als Kompott dafür umso mehr ein Hit. Ganz hoch im Kurs steht bei mir auch roter Johannisbeergelee – eine tolle Plätzchenfüllung um die Weihnachtszeit.

Aber zurück zum Sommer und zu den Beeren. Für diesen Kuchen benötigt ihr:

💕 Mürbeteig:

  • 150 g bio Butter
  • 75 g Rohrohrzucker
  • 1 großes bio Ei
  • 250 g feines Dinkelmehl
  • 1 Prise Salz

💕 Käsemasse:

  • 500 g bio Magerquark
  • 200 ml bio Schlagsahne
  • 2 bio Eier
  • 250 g rote Johannisbeeren
  • 100 g Rohrohrzucker
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • Abrieb von 1/2 Zitrone (unbehandelt)
  • Mark von 1/2 Vanilleschote

💕 Butterstreusel:

  • 80 g kalte Butter
  • 80 g Rohrohrzucker
  • 1 Prise Salz
  • etwa 120 g feines Dinkelmehl

Alle Zutaten für den Mürbeteig gut miteinander verkneten und den fertigen Teig für 1 – 2 Stunden kalt stellen. Anschließend ausrollen und eine Springform damit auskleiden. Aus Quark, Sahne, Eiern, Zucker, Puddingpulver (könnt ihr übrigens auch ganz einfach selbst machen), Zitronenabrieb, 2 TL Zitronensaft und Vanille die Käsemasse herstellen und in die mit Mürbeteig ausgekleidete Springform füllen. Darauf die gewaschenen, abgezupften Johannisbeeren verteilen. Bei 180 Grad in den Ofen stellen und nach etwa 20 Minuten die Streusel darauf verteilen (ich mache das immer so, da mir die Streusel sonst zu dunkel werden). Nach etwa 30 weiteren Minuten Backzeit sollte euer Kuchen fertig sein. Guten Appetit! 😋 

Rhabarber-Vanille-Rahmkuchen

Oje – da hatte ich vollmundig auf Instagram angekündigt, dieses Rezept würde noch vor Ostern erscheinen und dann komme ich doch erst jetzt (am Abend des Ostermontag) dazu… Irgendwas sagt mir aber, dass ihr trotzdem genug Kalorien über die letzten Tage bekommen habt! 😉 Und eine Gelegenheit zum Backen findet sich sicher noch – die Rhabarber-Saison fängt ja gerade erst an… 😍😋 So… dann noch mal ein ganz herzliches „Frohe Ostern“ an alle und hier kommt das Rezept für ein Blech:

💚❤️ Für den Teig habe ich verwendet:

  • 350 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 150 g Rohrohrzucker
  • 4 große bio Eier
  • 200 g zimmerwarme bio Butter
  • Abrieb einer unbehandelten Zitrone
  • 3 EL Bourbon-Vanillezucker (oder selbstgemachter Vanillezucker)
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Päckchen Weinsteinbackpulver

❤️💚 Für den Rahm-Guss mit Rhabarber:

  • 150 g Schmand
  • 100 g Magerquark
  • 80 g Rohrohrzucker
  • 2 EL Zitronensaft
  • Mark 1/2 Vanillestange
  • etwas Zitronen und/oder Orangenabrieb (unbehandelt)
  • evtl. 1/2 TL Kurkuma (optional, für die Farbe)
  • 2 EL Mehl
  • 7 – 8 kräftige Stangen Rhabarber

💚❤️ Für die Streusel:

  • 80 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 50 g Rohrohrzucker
  • 50 g bio Butter
  • Prise Salz

Für den Teig zunächst die Eier trennen und die Eigelbe zusammen mit Zucker und Vanillezucker dick schaumig aufschlagen. Die Eiweisse mit der Prise Salz separat zu festem Eischnee aufschlagen. Zur Eigelb-Zuckermasse die Butter in kleinen Stücken und den Zitronenabrieb zugeben und alles gut durchmischen. Anschließend noch das Mehl und Backpulver unterrühren und zum Schluss den Eischnee vorsichtig unterheben. Dein Teig gleichmäßig auf einem gefetteten oder mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen.

Mmmm… den mag jeder: Frischer Rhabarberblechkuchen aus dem Ofen!

Für den Guss Schmand, Quark, Zucker, Zitronensaft und -abrieb, Vanillemark, Kurkuma und Mehl miteinander vermischen. Den Rhabarber waschen und evtl. schälen (erfahrungsgemäß sind die grünen Teile manchmal hart) und in 2 – 3 cm lange Stücke schneiden. Nun den Guss gleichmäßig auf dem Teig verteilen und schließlich die Rhabarberstücke in regelmäßigne Abständen darauf legen. Bei 180 Grad in den Ofen geben.

Rot und grün: Selbst die Küchenabfälle des Rhabarber erfreuen noch das Auge!

Zum Schluss noch schnell aus Mehl, Butter, Zucker und Salz die Streusel kneten und nach ca 10 Minuten Backzeit auf dem Kuchen verteilen. Weitere 20 – 30 Minten fertig backen. Ich habe den Kuchen anschließend noch mit gehackten Pistazien verziert – ich mag den Rot-Grün-Kontrast einfach so gerne! ❤️💚😍

Kuchen ist fertig! Viel Spass beim Genießen!

Vegane Mini-Gugelhupfe mit Haselnuss und Nougat

Mein heutiges Sonntags-Backwerk steht unter dem Motto „Backen gegen den Lagerkoller“. Heute ist der 22. März 2020 und alles steht still: Corona-Alarm. Gut, dass ich mich gerne und gut mit mir selbst beschäftigen kann und noch besser, dass ich so gerne backe – das kann man nämlich wunderbar in der Isolation machen. Also habe ich erneut an einem veganen Backrezept getüftelt und herausgekommen sind diese wahnsinnig fluffig-leckeren Haselnuss-Gugelhupfe:

Das Auge isst mit: Veilchenblüten sorgen für den Wow-Effekt!

💜 Für 11 Mini-Gugelhupfe benötigt ihr:

  • 200 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 100 g Rohrohrzucker
  • 1/2 Vanilleschote
  • 1/2 Päckchen Weinsteinbackpulver
  • eine Prise Salz
  • 3 EL Apfelessig
  • 200 ml Mandel- oder Haselnussmilch
  • 100 ml Distelöl
  • 120 g veganes Nougat
  • 2 EL Kokosöl
  • 2 EL Haselnusslikör (optional)

Die Zubereitung ist wieder recht einfach (wie so oft bei veganem Gebäck). Zunächst das Mehl, Zucker, Haselnüsse, Backpulver, Salz und das Mark der ausgekratzten Vanilleschote in einer Backschüssel gut vermischen. In einem weiteren Gefäß Mandelmilch, Öl, Apfelessig und Likör verrühren und anschließend langsam und unter ständigem Rühren zu der Mehlmischung geben.

Die Mini-Gugelhupfformen zu etwa 2/3 mit Teig befüllen und bei 180 Grad ungefähr 25 Minuten backen. Nach dem Abkühlen das vegane Nougat mit dem Kokosöl im Wasserbad schmelzen und die Gugelhupfe damit überziehen: Fertig! Lasst es euch gut gehen und bleibt gesund! 💪

« Ältere Beiträge

© 2021 Violet´s

Theme von Anders NorénHoch ↑