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Boho-Kränzchen mit Hortensien

Hurra, Hurra der Herbst da! Naja – fast. Und Ja, ich freu mich wirklich über ihn. Denn wenn er nicht gerade mit Dauerregen einhergeht, hat der Herbst noch einiges zu bieten. Tolle Farben zum Beispiel und schöne Blüten. Mit Letzteren kann man noch richtig schöne Sachen machen. Ganz besonders mag ich ja Hortensien. Deren Farbspiel lädt um diese Jahreszeit geradezu dazu ein, sie zum Dekorieren zu verwenden. Und haltbar sind die Blüten auch.

Verschiedene Hortensien-Sorten und Fetthennen zieren den Drahtreif

An einen stabilen Ring aus Draht binde ich mit feinem, goldfarbenen Bindedraht kleine Hortensien-Sträußchen fest. Darunter habe ich immer wieder auch ein paar Sedum-Blüten gemischt. Falls die Form nicht so ganz passt, kann man nachstecken oder mit Heißkleber ein paar zusätzliche Blüten fixieren. Den fertigen Kranz könnt ihr an Türen, Schränke oder einfach an die Wand hängen. Er macht sich überall gut.

Draht und eine handvoll Blüten – mehr braucht es nicht

Voilá, fertig ist eure schnelle, aber haltbare Herbstdeko!

Flower Crowns frisch von der Wiese

Nicht neu, aber gerade ziemlich angesagt: Blumenkränze im Haar. Üppig blühen sie derzeit in den städtischen Kaufhaus- und Boutiqueregalen. Und auch die bekränzten Häupter meist junger, weiblicher Partygängerinnen fallen uns in lauen Wochenendnächten immer öfter ins Auge. Überhaupt scheint es sich bei der Kombi „Frauenhaar + Blumenkranz“ um ein Traumpaar zu handeln, dass alle paar Jahre ein Revival erlebt. Schon lange vor der Flower-Power Ära in den 1960er und 70er Jahren flochten antike Damen zu festlichen Anlässen Kränze, um sich damit zu schmücken – ein absolut zeitloses Accessoire also.

Aber so schön die Kaufhausware auch sein mag, eines ist sie doch immer: Künstlich. Wer allerdings etwas Zeit und Geduld mitbringt, kann sich einen ganz individuellen Kranz mit den (Wiesen)Blumen seiner Wahl anfertigen und zwar ohne Klebstoff, Draht, etc. Einzige Vorraussetzung ist das Vorhandensein von genügend Blumen mit langen, biegsamen Stielen. Besonders gut eignen sich Gänseblümchen, Kamille oder auch diese kleinblütigen, gelben „Parkblümchen“ deren Namen ich bislang nicht ermitteln konnte:

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Wie gesagt, die einzige Voraussetzung ist, dass die Stiele lang und biegsam genug sind. Ansonsten sind der Kreativität dabei keine Grenzen gesetzt. Ob groß- oder kleinblütig: Erlaubt ist, was gefällt. Hat man schließlich genug Blumen-Material gesammelt, kann man mit folgender Technik das Kranzbinden beginnen (ich habe das mal illustriert):

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Blüte für Blüte wird miteinander verschlungen. Dadurch, dass der Stängel der jeweiligen Blüte immer mit als „Unterlage“ für die nächste Blüte dient, wird das ganze erstaunlich kompakt und haltbar. Natürlich sollten die einzelnen „Knoten“ gut festgezogen werden – allerdings nicht zu fest, sonst reissen sie. Das entsprechende Fingerspitzengefühl stellt sich aber schnell ein. Abschließend können die Enden einfach mit ein paar robusten Grashalmen umwickelt und zusammengebunden werden: Fertig.

Ich habe über die Jahre schon viele Kränze dieser Art gemacht und es ist immer wieder ein Hingucker. Einziger Nachteil: Die Kränze welken. Wie schnell richtet sich nach der Art der verwendeten Blumen und der Witterung. Trotzdem kann ich nur empfehlen es mal auszuprobieren, denn alleine der Vorgang des Bindens hat etwas Meditatives. Den Stressabbau gibt´s also obendrauf. So strahlt nicht nur das bekränzte Haupt, sondern auch das davon gerahmte Gesicht.

Viel Spass beim Ausprobieren!

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