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Blutorangen-Mandelkuchen

Es ist Blutorangenzeit! 🍊 🍊 🍊 Endlich findet man sie wieder in den Supermarktregalen, diese besonderen Zitrusfrüchte! Komischerweise mag ich normale Orangen eher weniger – Blutorangen dafür aber umso lieber. Ich habe diesen schönen Kuchen mittlerweile schon in diversen Zeitschriften und auch bei einigen Bloggern gesehen. Allerdings hat mir kein Rezept so wirklich zugesagt und so habe ich schließlich mein eigenes kreiert. Der Kuchen ist schön locker und fluffig, sehr aromatisch und sieht toll aus. Man kann ihn wunderbar am Vortag zubereiten – so kann er über Nacht durchziehen und seine Aromen voll entfalten. Übrigens: Zum warmen Blutorangen-Mandelkuchen schmeckt eine Kugel Tonkabohneneis ganz hervorragend! 🍦👌 Viel Spaß beim Ausprobieren!

🍊 Ihr benötigt:

  • 4 – 5 Blutorangen
  • 100 ml frisch gepresster Orangensaft (ohne Fruchtfleisch)
  • 250 g Rohrohrzucker (150 g für den Kuchen, 100 g für den Guss)
  • 200 g zimmerwarme bio Butter (+ etwas für die Form)
  • 3 große bio Eier
  • 150 g Dinkelmehl
  • 150 g gemahlene Mandeln
  • 1 Päckchen Weinsteinbackpulver
  • 1 Prise Salz
  • Mark von 1/2 Vanilleschote
  • Zitronenschale von 1/2 Zitrone (fein abgerieben, unbehandelt, bio)
  • Orangenschale von 1/2 Orange (fein abgerieben, unbehandelt, bio)
  • 5 EL Zitronen- oder Orangensaft
  • 2 EL Amaretto

Zunächst eine Springform ausbuttern. Die Blutorangen schälen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Form damit auslegen.

Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Beiseite stellen. Eigelbe mit Zucker dickschaumig aufschlagen. Zitronen- und Orangenschale hinzugeben. Vanilleschote auskratzen und Vanillemark ebenfalls dazugeben. Butter (in kleinen Stücken), Amaretto, Zitronen- und Orangensaft zugeben. Alles miteinander aufschlagen. Zum Schluss Mehl, Backpulver und gemahlene Mandeln untermischen. Vor dem Aufbringen des Teigs auf die Orangenscheiben, diese mit etwas Mehl bestäuben. Kuchen bei 180 Grad etwa 40 Minuten backen (mittlere Schiene).

Während der Kuchen im Ofen ist, aus 100 g Rohrohrzucker und Orangensaft einen Sirup herstellen. Dafür Zucker und Saft in einem kleinen Topf erhitzen (nicht kochen), bis sich der Zucker aufgelöst hat. Sirup beiseite stellen und abkühlen lassen. Wenn der Kuchen fertig ist, lasst ihn etwas abkühlen und stürzt ihn dann auf eine Tortenplatte. Nun sind auch die Blutorangen wieder zu sehen, die wir unter dem Teig versteckt hatten. Den Kuchen dann vorsichtig und gleichmäßig mit dem lauwarmen Sirup beträufeln. Einige Stunden durchziehen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben. Genießen… 😌

Schmeckt super mit einer Kugel Vanille- oder Tonkabohneneis: Warmer Blutorangen-Mandelkuchen

Tonka-Blutorangeneis

Eis im Winter? Jaaa… denn Blutorangen-Saison ist nun mal im Januar/Februar und nicht im August. Vor einigen Tagen habe ich mich ja an meinem ersten Tonkabohneneis versucht. Ich fand es sehr gelungen, dachte aber auch, dass ein säuerlich-fruchtiger Kontrast zum sahnigen Tonkaeis sicher reizvoll wäre. Blutorangen konnte ich mir sofort gut dafür vorstellen – gesagt, getan!

Für 8 Eis am Stiel habe ich drei Blutorangen, 100 ml Wasser und 80 g Rohrohrzucker (je nach dem, wie süß die Orangen bereits sind) benötigt und natürlich mein Tonkabohneneis.

Eine Blutorange auspressen und den Saft mit Wasser und Zucker erhitzen (nicht kochen), bis sich der Zucker aufgelöst hat. Abkühlen lassen. Die beiden übrigen Blutorangen schälen und dabei möglichst viel der weißen Haut entfernen. Die Orangen in einem Blender fein pürieren. Den erkalteten Zuckersirup hinzugeben und erneut alles mit dem Blender durchmixen.

Das Blutorangen-Püree könnt ihr nun in die Eismaschine füllen und ein Sorbet daraus herstellen oder, ihr füllt es direkt in die Eisformen und lasst es dort anfrieren. In beiden Fällen müssen Tonkabohneneis und Blutorangen-Püree abwechselnd in die Formen geschichtet und durchgefroren werden. Das ist ein bißchen aufwändig, sieht aber schön aus und schmeckt vor allem großartig! Blutorangen und Tonkabohne sind eine ungewöhnliche, aber superleckere Kombi!

Außergewöhnlich und superlecker: Blutorange und Tonkabohne

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