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Weihnachtlicher Außenkranz

Und noch eine kleine Inspiration gibt es heute von mir: Einen weihnachtlichen Außenkranz!

Ist der nicht hübsch? Absolutes Pro: Er war wirklich einfach und schnell zu machen. Alle Materialien habe ich in Feld- und Wald gefunden oder sie fielen beim Herbstschnitt im Garten an. Die kleinen Äpfelchen findet man jetzt überall in den Streuobstwiesen im Feld. Sie sind nicht geerntet worden, da sie zu klein sind oder es handelt sich dabei schlicht um Holzäpfel, deren Verarbeitung sehr aufwendig ist. Ich finde diese kleinen Äpfelchen jedoch so dekorativ, dass ich mir immer gerne welche davon mit nach Hause nehme.

Für den Außenkranz habe ich einfach eine ganze Menge Äpfelchen, wie Perlen, auf einen robusten Blumendraht aufgefädelt. Zuvor habe ich auf einen großen Strohrömer grob alles aufgebunden, was vom Gartenschnitt noch übrig war, vor allem Tannen- und Buchszweige. Um die lichten Stellen habe ich, ebenfalls mit Blumendraht,  ein paar schöne Tannenzapfen gewickelt. Zum Schluss wurde die „Apfelkette“ drapiert und ein paar Hagebuttenzweige kamen als Farbtupfer auch noch hinzu. 🍎🍏

Eine schnelle und kostengünstige Deko mit Eyecatcher-Potenzial, die den ganzen Winter über hält! ❄️

Ganzjähriger Kranz für den Außenbereich

Dieser Kranz hat mich wirklich sehr begeistert. Ich habe über die Jahre hinweg schon einige gemacht, aber in der Art war noch keiner dabei. Der Kranz entstand ganz spontan – eine Freundin hatte etwas Ähnliches auf einem Markt gesehen und war begeistert. Daraufhin wurden wir tätig.

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Das Beste daran: Ausnahmslos alle Materialien haben wir draußen gefunden oder wir haben Dinge verwendet, die man sonst wegwerfen würde. Der Kranz ist so konzipiert, dass er das ganze Jahr draußen stehen kann und allmählich immer mehr bewachsen wird.

Zunächst einmal haben wir mit einer Astschere etwa 30 cm lange Stücke von heruntergefallenen oder abgeschnittenen Zweigen geschnitten. Dabei handelte es sich um robuste Zweige von etwa 1 – 2, 5 cm Durchmesser. Diese wurden an ihren Enden übereinandergelegt und fest verdrahtet; insgesamt hatte der Rohling einen Durchmesser von etwa 80 cm.

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Es wurden solange einzelne Aststücke miteinander verdrahtet, bis der Kranz eine gute Stabilität hatte und die Form ausgewogen und Rund erschien. Daran anschließend haben wir die Form noch mit Korkenzieherhasel optimiert. Mit den geschwungenen Korkenzieher-Ästen kann man aber nicht nur die Symmetrie verbessern, sondern auch zusätzliche Stabilität schaffen. Ich habe die Äste in diesem Fall nicht extra verdrahtet, sondern im Grundgerüst festgesteckt – das hat prima funktioniert. Aus kleinen alten Plastikblumentöpfen habe ich dann fast unsichtbare Töpfchen für die Hauswurz gemacht, die den Kranz perspektivisch bewachsen soll. Dazu wurden die Töpfchen abgeschnitten und innen und außen mit braunem Backpapier (!) umwickelt. Durch die Löcher im Boden wurde dann alles gut verdrahtet und das mini-Töpfchen in einer passenden Ecke fixiert. Nun noch Erde in die Töpfchen und ein paar kleine Hauswurz- und Efeu-Ableger darauf gesetzt: Fertig.

Zu guter Letzt habe ich dann noch ein wenig Moos eingearbeitet und damit vor allem die Stellen, an welchen der Draht allzu sichtbar war,  kaschiert. Ein paar Rindenstücke vom Waldspaziergang und ein paar kleine Äpfel von der Obstwiese machten den Look perfekt (will man den Kranz dauerhaft sich selbst überlassen, müssen die Äpfelchen natürlich irgendwann wieder entfernt werden).

Entstanden ist ein wirklich schöner und natürlicher Kranz, der dauerhaft Terrasse und Balkon ziert. Ganz besonders stimmungsvoll macht er sich auch mit ein paar weißen Kerzen in der Mitte oder einem großen Windlicht.

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