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Vegane Mini-Gugelhupfe mit Haselnuss und Nougat

Mein heutiges Sonntags-Backwerk steht unter dem Motto „Backen gegen den Lagerkoller“. Heute ist der 22. März 2020 und alles steht still: Corona-Alarm. Gut, dass ich mich gerne und gut mit mir selbst beschäftigen kann und noch besser, dass ich so gerne backe – das kann man nämlich wunderbar in der Isolation machen. Also habe ich erneut an einem veganen Backrezept getüftelt und herausgekommen sind diese wahnsinnig fluffig-leckeren Haselnuss-Gugelhupfe:

Das Auge isst mit: Veilchenblüten sorgen für den Wow-Effekt!

💜 Für 11 Mini-Gugelhupfe benötigt ihr:

  • 200 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 100 g Rohrohrzucker
  • 1/2 Vanilleschote
  • 1/2 Päckchen Weinsteinbackpulver
  • eine Prise Salz
  • 3 EL Apfelessig
  • 200 ml Mandel- oder Haselnussmilch
  • 100 ml Distelöl
  • 120 g veganes Nougat
  • 2 EL Kokosöl
  • 2 EL Haselnusslikör (optional)

Die Zubereitung ist wieder recht einfach (wie so oft bei veganem Gebäck). Zunächst das Mehl, Zucker, Haselnüsse, Backpulver, Salz und das Mark der ausgekratzten Vanilleschote in einer Backschüssel gut vermischen. In einem weiteren Gefäß Mandelmilch, Öl, Apfelessig und Likör verrühren und anschließend langsam und unter ständigem Rühren zu der Mehlmischung geben.

Die Mini-Gugelhupfformen zu etwa 2/3 mit Teig befüllen und bei 180 Grad ungefähr 25 Minuten backen. Nach dem Abkühlen das vegane Nougat mit dem Kokosöl im Wasserbad schmelzen und die Gugelhupfe damit überziehen: Fertig! Lasst es euch gut gehen und bleibt gesund! 💪

Das perfekte vegane Schoko-Haselnusseis

🌰🌰🌰 Da hab ich den Mund ja ganz schön voll genommen und zwar in doppelter Hinsicht: Die Behauptung an sich, das PERFEKTE vegane Schoko-Haselnusseis kreiert zu haben ist schon – sagen wir mal – „selbstbewusst“. Und gleichzeitig kann man nicht anders, als den Mund „ganz schön voll“ nehmen, mit dieser leckeren Eiscreme!

Veganes Fruchteis zu kreieren ist nicht so schwer, wie die üppigen Sorten auf Milchbasis so zu gestalten, dass sie keine Wünsche übrig lassen. Alles, was ich bisher in diese Richtung probiert habe ist für mich schlicht durchgefallen. Übersüßt und nicht „rund“ im Geschmack. Viele schmeckten schlicht so, als ob man ein fertiges Instantgetränk mit Wasser angemischt und in die Eismaschine gefüllt hätte. Eine Enttäuschung nach der anderen! Also habe ich die Sache selbst in die Hand genommen und mit überzeugendem Erfolg die Mission „perfektes, veganes Schoko-Haselnusseis“ gestartet. Und hier kommt das Rezept für euch:

Zutaten:

  • 80 g (eine Tafel) iChoc super nut
  • 150 ml Hafermilch
  • 1 EL Haselnuss-Schokocreme (Samba Dark von Rapunzel)
  • 1 gute Prise gemahlene Vanille
  • 50 g Rohrohrzucker
  • 2 EL hochwertiges Rohkakaopulver
  • 1 EL Haselnussöl
  • 200 ml (1 Packung) Hafercuisine von Natumi
  • Aquafaba aus 100 ml Kichererbsenwasser

❗️Wem übrigens aufgefallen ist, dass ich in letzter Zeit verstärkt konkrete Produkte benenne, dem sei gesagt, dass es sich hierbei nicht um Product Placement handelt. Ich habe einfach immer wieder festgestellt, dass es hohe Geschmacks- und Qualitätsunterschiede bei vielen Produkten gibt und das Ergebnis manchmal erheblich abweicht, wenn z. B. ein Produkt einen markanten Eigengeschmack besitzt. Daher macht es manchmal einen großen Unterschied aus, welche Marke man verwendet und um euch die Auswahl zu erleichtern, benenne ich dann konkret das Produkt, das ich verwendet habe. Nun aber wieder zum Eis… 🍫 🌰

Hafermilch leicht erhitzen und die Schokolade, die Haselnusscreme, Rohrohrzucker, Kakaopulver, Vanille und Haselnussöl einrühren und zu einer homogenen Masse verrühren. Schließlich die Hafercuisine hinzugeben und zum Schluss noch das fluffige Aquafaba gleichmäßig unterheben. Ab damit in die Eismaschine und… genießen! 😍🌰🌰🌰

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