Schlagwort: Kräuter

Selbstgezogener Gartensalat

Heute gab´s lecker Salat. Aber sowas von lecker. Grundsätzlich ist Salat ja nicht so spektakulär. Aber dieser war was ganz Besonderes, denn es war der erste Salat in diesem Jahr, der vollständig aus meinem Garten kam. 😍 Neben jungen Spinat- und Rucolablättern gab es Winterpostelein, Radieschen (inklusive Grün), Feldsalat, glatte und krause Petersilie, Löwenzahn und Brennnessel. Auch gesunde junge Wildkräuter mische ich immer gerne unter „normalen“ Salat. Dafür lege ich die Brennnesselblätter in ein Küchenhandtuch und rubbele sie ordentlich durch. Anschließend schneide ich sie dann mit den Löwenzahnblättern in feine Streifen und mische sie unter den restlichen Salat.

Nicht nur ein Augenschmaus: Gartensalat mit Wildkräutern

Getoppt wurde der Salat mit gerösteten Löwenzahnknospen und Kurkuma-Sonnenblumenkernen. Dafür einfach die Löwenzahnknospen waschen, abtrocknen, kurz in Mehl wälzen und in heißem Olivenöl ausbacken. Eine Prise Salz darüber geben und auf den Salat streuen. Für die Kurkuma-Sonnenblumenkerne, die Kerne ebenfalls in heißem Olivenöl anrösten, etwas Kurkuma, Salz und Agavendicksaft dazugeben. Fertig. Dazu gab es noch eine leichte Vinaigrette aus 2 EL Olivenöl, 1 EL Zitronensaft, 1 TL Senf, 2 TL Agavendicksaft, Chiliflocken, schwarzem Pfeffer aus der Mühle und etwas Salz. Die einfachsten Sachen sind oft die Besten. ❤️

Anti-Aging-Pflege aus dem Garten

Altern gehört zum Leben dazu. Dennoch möchte auch ich möglichst lange von tiefen Falten und Furchen verschont bleiben.  Spritzen oder Schneiden käme für mich allerdings nie in Frage. Ich handle nicht gegen meinen Körper, sondern versuche ihn und seine Selbstheilungskräfte lediglich zu unterstützen. Eine bewusste Ernährung und ein ausgeglichener Lebenswandel tragen sicher dazu bei, dass man lange vital und gesund ist – und das auch nach außen hin.

Eine Bekannte erzählte mir von einem alten russischen Schönheitsmittelchen, dass ich schon lange mal testen wollte. Ich musste allerdings noch warten, denn für das Rezept brauch es frische Lindenblüten. Seit ein paar Tagen blühen nun endlich die Linden und ich war ganz früh in Garten und Feld unterwegs, um meine drei Zutaten dafür zu sammeln: Lindenblüten, Petersilie und Himbeerblätter.

  • von allen Kräutern (frisch, nicht getrocknet) je zwei EL in ein Gefäß geben und mit ca. 350 ml kochendem Wasser überbrühen
  • diesen „Tee“ 30 Minuten ziehen lassen, dann abseihen und erkalten lassen
  • anschließend den erkalteten Sud in eine Eiswürfelform geben und durchfrieren lassen.

Mit einem dieser „Kräuter-Eiswürfel“ möglichst morgens und abends die Partien abreiben, die zu Mimikfalten neigen (zwischen den Augen, über dem Mund und die sog. „Krähenfüße“). Die Würfel können z. B. in einem Gefrierbeutel aufbewahrt und nach Bedarf entnommen werden.

 

Zugegeben – es ist ein wenig umständlich morgens und abends zum Eisfach zu rennen. Aber ich werde es mal ausprobieren. Dass Lindenblüte und Petersilie einen positiven Effekt auf die Haut haben, das habe ich schon öfter gehört. Petersilie gilt als regelrechtes Anti-Aging-Wundermittel und es sind bereits ganze Pflegeserien mit Petersilien-Extrakt erhältlich. Lindenblüten sollen die Durchblutung anregen und Entzündungen hemmen. Auch Himbeerblätter wirken abstringierend (mir waren sie bisher aber nur bei klassischen Frauenleiden ein Begriff) und natürlich wirkt auch die Kälte temporär straffend, da sich die Haut zusammenzieht.

Übrigens: Von den Lindenblüten habe ich gleich mal ein paar mehr gepflückt. Diese trocknen nun in der Küche und sollen bald in einem Lindenblüten-Gesichtswasser Verwendung finden. Ich werde berichten.

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