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Veganes Schoko-Haselnuss-Törtchen 🌰

Ein frohes neues Jahr meine Lieben und happy Veganuary! Einer meiner Goals für 2022 ist es definitiv noch weniger Produkte tierischen Ursprungs zu mir zu nehmen. Da kommt mir der Veganuary gerade recht! Bereits seit 10 Tagen esse ich wieder rein vegan, zuckerfrei und mache viel Sport. Man fühlt sich direkt wieder wie neu geboren. Aber ab und zu kann ich auf meine geliebten Süßigkeiten nicht verzichten. Zum Glück gibt es mittlerweile aber so viele wunderbare, vergleichsweise gesunde, Naschereien – da muss sich niemand mehr quälen. Ein Stück von diesem Törtchen beispielsweise macht sofort glücklich.

Vegan, ohne Mehl und ohne Kristallzucker. Und trotzdem lecker

Für ein Törtchen von 18 cm Durchmesser benötigt ihr folgende Zutaten:

🤍 Für den Boden:

  • 50 g geröstete Haselnüsse
  • 50 g geröstete Mandeln
  • 80 g Dattelpaste
  • 1 Prise Salz

🤍 Für die Creme:

  • 1 EL neutralschmeckendes Pflanzenöl (ich bevorzuge Distelöl)
  • 400 g Seidentofu
  • 1 TL Zimt
  • 100 g Agavendicksaft
  • 8 g Kakaopulver

🤍 Für die Schoko-Haselnuss-Schicht:

  • 30 g Kakaobutter
  • 20 g Agavendicksaft
  • 20 g weißes Mandelmus
  • 50 g geröstete Haselnüsse (grob gehackt)
  • Mark von 1/2 Vanilleschote
  • 13 g Kakaopulver
  • 1 gute Prise Salz

Kleidet eure Springform zunächst mit Backpapier aus. Anschließend Haselnüsse und Mandeln in einem Blender ganz fein mahlen und mit Dattelpaste und Salz verkneten. Die so entstandene Masse gleichmäßig auf dem Boden der Form verteilen und festdrücken.

Für die Creme einfach alle Zutaten in einen Blender geben und zu einer feinen Creme vermixen. Manchmal geht das auch mit einem Pürierstab besser – je nach dem, wie Leistungsfähig die Geräte sind und welche Größe sie haben. Die Creme anschließend gleichmäßig auf dem Boden verteilen und glattstreichen.

Zu guter Letzt noch das Schoko-Nuss-Topping – die wahrscheinlich leckerste Komponente des Törtchens… Dafür die Kakaobutter im Wasserbad schmelzen und anschließend Mandelmus, Agavendicksaft, Vanillemark, Salz und Kakao unterrühren und alles gut miteinander vermischen. Ganz zum Schluss die Haselnüsse unterrühren und alles gleichmäßig auf dem Törtchen verteilen. Das Törtchen nun mindestens eine Stunde lang in den Kühlschrank stellen und anschließend genießen. Kleiner Tipp: Zum Anschneiden ein Messer verwenden, dass ihr zuvor in heißes Wasser getaucht habt. Die Tortenstücke sehen dann einfach schöner aus.

Happy New Year! Happy Veganuary!

Vegane Schoko-Kokostorte

Ja, ich weiß: Eigenlob stinkt. Aber diese Torte ist mal ein echtes Träumchen und ich bin gerade sehr stolz auf meine super leckere Eigenkreation! 😌 Schokolade und Kokos… mmm… die Kombi mochte ich schon immer. Davon mal abgesehen, dass sie lecker schmeckt, ist sie auch noch sehr hübsch anzusehen: Die Schichten sind perfekt geworden und mit ein bisschen Deko darauf sieht jedes Stück auch noch zum Verlieben aus.

Ein bisschen aufwendig in der Herstellung ist die Torte leider schon – aber es lohnt sich auf jeden Fall! Für diese Torte habe ich einen verstellbaren Tortenring gewählt und ihn auf 19 cm Durchmesser eingestellt. Und hier kommen die Zutaten, die ich verwendet habe:

💚 Für den Boden:

  • 9 entsteinte Datteln (einige Stunden in Wasser eingeweicht)
  • 1 großzügiger EL Kokosöl
  • 30 g Kokoschips
  • 10 g blanchierte Mandeln
  • 70 g Haferflocken
  • eine Prise Salz
  • eine Messerspitze Vanillemark

💚 Für die erste Schicht (Schoko-Kokos-Creme):

  • 200 ml Kokosmilch
  • 70 ml Hafermilch
  • 60 g Reissirup
  • 10 g Rohkakaopulver
  • 20 g Vivani feine Bitter (71% Kakao)
  • eine Prise Salz
  • eine Messerspitze Vanillemark
  • 3 g Agarantha von biovegan (=1/2 Päckchen)

💚 Für die zweite Schicht (Kokos-Creme):

  • 200 ml Kokosmilch
  • 50 ml Hafermilch
  • 50 g Kokosmus
  • 3g Agarantha
  • 80 g Reissirup
  • eine Prise Salz
  • eine Messerspitze Vanillemark

💚 Für die Ganache und die Deko:

  • 50 ml Hafersahne
  • 100 g Vivani feine Bitter (71%)
  • 1 EL Kokosöl
  • optionale Deko: Kakaonibs, Kokoschips, Kakaopulver zum Bestäuben und essbare weiße Blüten
Weckt schon mal Vorfreude auf den Sommer: Kokos und Schokolade

Kommen wir zur Zubereitung… Die Form habe ich zunächst mit Backpapier ausgelegt, damit sich der Boden später leicht löst. Dann das Kokosöl schmelzen und zusammen mit den anderen Zutaten für den Boden in einen Mixer geben. Alles fein zerkleinern. Die (sehr klebrige) Masse gleichmäßig auf dem Boden festdrücken. Kleiner Tipp: Ich habe dafür die Rückseite eines Esslöffels verwendet, den ich zwischendurch immer mal wieder nass gemacht habe. An den Fingern hat die Masse einfach zu sehr geklebt. Noch ein Tipp: Besser nicht naschen. Die Haferflockenmasse schmeckt alleine schon so lecker, dass man sich damit allein begnügen könnte. 😉

Den Boden nun in den Kühlschrank stellen. Für die erste Cremeschicht Hafer- und Kokosmilch mit Reissirup und Rohkakao in einen kleinen Topf geben und mit einem Schneebesen das Agarantha gleichmäßig unterrühren. Salz, Vanille und Bitterschokolade zufügen und alles unter Rühren langsam erhitzen. Kurz aufkochen und vom Herd nehmen. Etwas abkühlen lassen. Wenn die Creme sichtbar eindickt, auf den Boden geben, gleichmäßig verteilen und in den Kühlschrank stellen. Sobald die erste Schicht fest ist, könnt ihr euch an die zweite machen und diese darauf verteilen. Geht dabei genau wie bei der ersten vor. Das Kokosmus löst sich während des Erhitzens komplett in der Creme auf. Wenn auch die zweite Schicht ausgekühlt ist, kommt die Ganache dran. Dafür einfach die Bitterschokolade hacken, und mit Hafersahne und Kokosöl über einem Wasserbad schmelzen. Die fertige Ganache als letzte Schicht gleichmäßig auf der Torte verstreichen. Fertig!

Nachdem die Torte komplett ausgekühlt ist, könnt ihr den Ring, falls nötig, mit einem scharfen Messer lockern. Nun das Backpapier entfernen, die Torte auf eine Platte setzen und nach Herzenslust dekorieren. Und anschließend könnt ihr auch schon genießen. Viel Spaß dabei!

Ohne tierische Produkte, Kristallzucker und Mehl: Violets Schoko-Kokotorte

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