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Der vermutlich beste vegane Schokoladenkuchen der Welt

Huuuhh… was eine Woche! Ganz schön viel los gerade. Auf Stress reagiere ich ja regelmäßig mit Backen. Yoga, Meditation – alles schön und gut. Aber nichts holt mich so auf die Erde zurück, wie eine gesunde Mischung aus kreativem und handwerklichem Arbeiten.

Perfekte Ergänzung zur herben Schokolade: Frische Erdbeerstückchen

Und nicht nur ich hab was davon… Freunde und Kollegen bekommen so einen schokoladigen Einstieg ins Wochenende und auch ihr könnt euren Liebsten mit diesem leckeren Schokokuchen auf vegane Weise die Zeit versüßen! Am besten erzählt ihr erstmal niemandem, dass dieser Kuchen ohne tierische Zutaten auskommt und lasst die Bombe hinterher platzen. Ihr werdet erstaunte Gesichter ernten, denn dieser Kuchen lässt wirklich gar nichts vermissen!

🍓 Für eine Gugelhupfform von 22 cm Durchmesser habe ich verwendet:

  • 200 g vegane Zartbitterschokolade (150 g für den Kuchen, 50 g für die Glasur)
  • 250 g feines Dinkelmehl
  • 160 g Rohrohrzucker
  • 60 g Backkakao
  • 1 Päckchen Weinsteinbackpulver
  • 1 Prise Salz
  • 100 g neutrales Pflanzenöl (z. B. Rapsöl)
  • 250 ml Wasser
  • ½ Vanilleschote oder 3 TL Bourbon-Vanilleextrakt
  • 3 EL Apfelmark
  • 1 EL Kokosöl

Und los geht´s… Mehl, Zucker, Kakao, Backpulver und Salz in einer großen Backschüssel gut miteinander vermischen. Vanilleschote auskratzen und Vanillemark hinzufügen. 150 g Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen und beiseite stellen. Wasser, Pflanzenöl und Apfelmark miteinander vermischen und unter ständigem Rühren zur Mehlmischung geben. Anschließend die geschmolzene Schokolade langsam, und ebenfalls unter ständigem Rühren, hinzufügen. Die Form leicht mit Pflanzenöl ausstreichen und den fertigen Kuchenteig einfüllen.

Bei 180 Grad etwa 35 Minuten backen. Der ausgekühlte Kuchen kann anschließend noch mit Glasur bestrichen werden. Dafür 50 g Zartbitterschokolade und 1 EL Kokosöl im Wasserbad schmelzen und über den Kuchen geben. Nach Belieben mit Nüssen oder Kakaonibs verzieren. Fertig! Besonders lecker schmeckt der Kuchen mit frischen Erdbeerstückchen und/oder Kokossahne. 😌

Gugelhupf vegan: Traumhaft schokoladig und ohne tierische Produkte

Vegane Schoko-Kokostorte

Ja, ich weiß: Eigenlob stinkt. Aber diese Torte ist mal ein echtes Träumchen und ich bin gerade sehr stolz auf meine super leckere Eigenkreation! 😌 Schokolade und Kokos… mmm… die Kombi mochte ich schon immer. Davon mal abgesehen, dass sie lecker schmeckt, ist sie auch noch sehr hübsch anzusehen: Die Schichten sind perfekt geworden und mit ein bisschen Deko darauf sieht jedes Stück auch noch zum Verlieben aus.

Ein bisschen aufwendig in der Herstellung ist die Torte leider schon – aber es lohnt sich auf jeden Fall! Für diese Torte habe ich einen verstellbaren Tortenring gewählt und ihn auf 19 cm Durchmesser eingestellt. Und hier kommen die Zutaten, die ich verwendet habe:

💚 Für den Boden:

  • 9 entsteinte Datteln (einige Stunden in Wasser eingeweicht)
  • 1 großzügiger EL Kokosöl
  • 30 g Kokoschips
  • 10 g blanchierte Mandeln
  • 70 g Haferflocken
  • eine Prise Salz
  • eine Messerspitze Vanillemark

💚 Für die erste Schicht (Schoko-Kokos-Creme):

  • 200 ml Kokosmilch
  • 70 ml Hafermilch
  • 60 g Reissirup
  • 10 g Rohkakaopulver
  • 20 g Vivani feine Bitter (71% Kakao)
  • eine Prise Salz
  • eine Messerspitze Vanillemark
  • 3 g Agarantha von biovegan (=1/2 Päckchen)

💚 Für die zweite Schicht (Kokos-Creme):

  • 200 ml Kokosmilch
  • 50 ml Hafermilch
  • 50 g Kokosmus
  • 3g Agarantha
  • 80 g Reissirup
  • eine Prise Salz
  • eine Messerspitze Vanillemark

💚 Für die Ganache und die Deko:

  • 50 ml Hafersahne
  • 100 g Vivani feine Bitter (71%)
  • 1 EL Kokosöl
  • optionale Deko: Kakaonibs, Kokoschips, Kakaopulver zum Bestäuben und essbare weiße Blüten
Weckt schon mal Vorfreude auf den Sommer: Kokos und Schokolade

Kommen wir zur Zubereitung… Die Form habe ich zunächst mit Backpapier ausgelegt, damit sich der Boden später leicht löst. Dann das Kokosöl schmelzen und zusammen mit den anderen Zutaten für den Boden in einen Mixer geben. Alles fein zerkleinern. Die (sehr klebrige) Masse gleichmäßig auf dem Boden festdrücken. Kleiner Tipp: Ich habe dafür die Rückseite eines Esslöffels verwendet, den ich zwischendurch immer mal wieder nass gemacht habe. An den Fingern hat die Masse einfach zu sehr geklebt. Noch ein Tipp: Besser nicht naschen. Die Haferflockenmasse schmeckt alleine schon so lecker, dass man sich damit allein begnügen könnte. 😉

Den Boden nun in den Kühlschrank stellen. Für die erste Cremeschicht Hafer- und Kokosmilch mit Reissirup und Rohkakao in einen kleinen Topf geben und mit einem Schneebesen das Agarantha gleichmäßig unterrühren. Salz, Vanille und Bitterschokolade zufügen und alles unter Rühren langsam erhitzen. Kurz aufkochen und vom Herd nehmen. Etwas abkühlen lassen. Wenn die Creme sichtbar eindickt, auf den Boden geben, gleichmäßig verteilen und in den Kühlschrank stellen. Sobald die erste Schicht fest ist, könnt ihr euch an die zweite machen und diese darauf verteilen. Geht dabei genau wie bei der ersten vor. Das Kokosmus löst sich während des Erhitzens komplett in der Creme auf. Wenn auch die zweite Schicht ausgekühlt ist, kommt die Ganache dran. Dafür einfach die Bitterschokolade hacken, und mit Hafersahne und Kokosöl über einem Wasserbad schmelzen. Die fertige Ganache als letzte Schicht gleichmäßig auf der Torte verstreichen. Fertig!

Nachdem die Torte komplett ausgekühlt ist, könnt ihr den Ring, falls nötig, mit einem scharfen Messer lockern. Nun das Backpapier entfernen, die Torte auf eine Platte setzen und nach Herzenslust dekorieren. Und anschließend könnt ihr auch schon genießen. Viel Spaß dabei!

Ohne tierische Produkte, Kristallzucker und Mehl: Violets Schoko-Kokotorte

Vegane Amaranth-Riegel

Dieses leckere Rezept für vegane Amaranth-Riegel stammt ursprünglich aus dem Buch „Vegan for fit“ von Attila Hildmann. Ich habe das Rezept nach persönlichen Vorliegen leicht abgewandelt. Die Riegel lassen sich sehr gut vorbereiten und lagern. Die Zutaten sind allesamt sehr hochwertig und auch geschmacklich lässt der Snack keine Wünsche offen. Zum Amaranth gesellen sich geröstete Mandeln, Kakao, Kirschen, Zimt und Vanille – wer kann da noch wiederstehen?

Für 20 – 30 Riegel (je nach dem, wie ihr sie schneidet) benötigt ihr:

  • 200 g Kakaobutter
  • 50 g Kokosöl
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 80 g geröstete und gehackte Mandeln
  • 125 g getrocknete Kirschen
  • 200 g Agavendicksaft oder 200 g Imkerhonig
  • 3 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 40 g rohes Kakaopulver
  • 150 g weißes Mandelmus
  • 200 g gepopptes Amaranth

Zunächst die Mandeln anrösten und grob hacken. Danach die Kakaobutter schmelzen (aber nicht zu stark erhitzen). Zur geschmolzenen Kakaobutter das Kokosöl, das Vanillemark, Salz, Kakaopulver, Zimt, Mandelmus und Süßungsmittel hinzugeben und alle Zutaten gut miteinander verrühren. Dafür empfiehlt sich z. B. ein Schneebesen. Anschließend die gehackten Mandeln und die getrockeneten Kirschen hinzugeben und schließlich alles mit dem Amaranth vermischen.

Wenn alles gleichmäßig vermischt ist, die Masse in eine Form geben (ich habe eine, mit Backpapier ausgelegte, Brownieform genommen) und auskühlen lassen. Kleiner Tipp: Die Amaranthmasse in mehreren Schichten in die Form geben und jede einzelne gut festdrücken. So bekommen die Riegel mehr Stabilität. Zum Schluss ein Stück Backpapier auf die Masse legen und möglichst gleichmäßig glatt drücken. Nach 2 Stunden im Kühlschrank sollte alles gut durchgekühlt sein und man kann mit einem scharfen Messer die einzelnen Riegel portionieren.

Leckerer Energieschub für Zwischendurch: Vegane Amaranthriegel mit Kakao, Kirschen und Mandeln

Vegane Cupcakes

Juhu, endlich Wochenende! Draußen ist es kühl, aber sonnig. Die bunten Blätter der Bäume leuchten im warmen Sonnenlicht und deshalb ziehe ich mir gleich eine dicke Jacke an und mache einen schönen Herbstspaziergang. 😍 Und wenn ich wiederkomme, ist auch schon Kaffeezeit! Zeit für ein paar selbstgemachte Cupcakes! Der Teig ist im Handumdrehen fertig und kann je nach Geschmack variiert werden. Ich liebe dieses Rezept, denn ich kann ganz leicht auf Sonderwünsche Rücksicht nehmen, die Cupcakes sind super locker, bleiben lange saftig und dabei sind sie noch vegan. Das Rezept selbst ist einfach und schnell umzusetzen – also nichts wie los!

Für 12 – 14 Cupcakes (je nach Größe) benötigt ihr:

  • 150 ml neutrales Pflanzenöl
  • 150 g Rohrohrzucker
  • 1 Päckchen Weinsteinbackpulver
  • 1/2 Vanilleschote (das ausgekratzte Mark davon)
  • 150 ml Hafermilch
  • 5  EL Apfelmark
  • 1 Prise Salz
  • 400 g Dinkelmehl (Typ 1050)

Den Grundteig könnt ihr ganz einfach variieren, indem ihr z. B. Folgendes hinzufügt:

  • Zimt-Pflaumen-Cupcakes: 5 Pflaumen, 1/2 Gläschen Pflaumenmus, Zucker und Zimt
  • Apfel-Zimt-Cupcakes: 2 Äpfel, Zimt und Zucker nach Belieben
  • Heidelbeer-Cupcakes: 180 g Blaubeeren (gefroren oder frisch)
  • Schoko-Cupcakes: 5 EL Rohkakaopulver und 80 g gehackte Vivani Feine Bitter Schokolade 71%
  • Himbeer-Cupcakes: 150 g gefrorene Himbeeren

Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Probiert´s aus! 😉

Für diesen herrlich fluffigen Cupcake-Grundteig, mischt zuerst alle trockenen Zutaten in einer Backschüssel zusammen. Anschließend kommen alle flüssigen Zutaten in ein Gefäß (ich nehme immer einen Shaker) und werden ebenfalls gut verrührt.  Nun trockene und flüssige Zutaten zusammenfügen und zu einem Teig verrühren: Fertig ist euer Cupcake-Basisteig! Jetzt könnt ihr die gewünschen Zutaten unterheben und die Cupcakes bei 180 Grad für ca. 20 – 30 Minuten (je nach Größe und Ofen) fertigbacken! Mmmm… 😋

 

Kleiner Tipp: Gefrorene Heidelbeeren oder Himbeeren zuvor kurz in Mehl wälzen und dann in den Teig geben. Auf diese Weise „bluten “ die Früchte nicht aus und euer Teig verfärbt sich nicht!

Viel Spaß mit dem Rezept und guten Appetit!

Das perfekte vegane Schoko-Haselnusseis

🌰🌰🌰 Da hab ich den Mund ja ganz schön voll genommen und zwar in doppelter Hinsicht: Die Behauptung an sich, das PERFEKTE vegane Schoko-Haselnusseis kreiert zu haben ist schon – sagen wir mal – „selbstbewusst“. Und gleichzeitig kann man nicht anders, als den Mund „ganz schön voll“ nehmen, mit dieser leckeren Eiscreme!

Veganes Fruchteis zu kreieren ist nicht so schwer, wie die üppigen Sorten auf Milchbasis so zu gestalten, dass sie keine Wünsche übrig lassen. Alles, was ich bisher in diese Richtung probiert habe ist für mich schlicht durchgefallen. Übersüßt und nicht „rund“ im Geschmack. Viele schmeckten schlicht so, als ob man ein fertiges Instantgetränk mit Wasser angemischt und in die Eismaschine gefüllt hätte. Eine Enttäuschung nach der anderen! Also habe ich die Sache selbst in die Hand genommen und mit überzeugendem Erfolg die Mission „perfektes, veganes Schoko-Haselnusseis“ gestartet. Und hier kommt das Rezept für euch:

Zutaten:

  • 80 g (eine Tafel) iChoc super nut
  • 150 ml Hafermilch
  • 1 EL Haselnuss-Schokocreme (Samba Dark von Rapunzel)
  • 1 gute Prise gemahlene Vanille
  • 50 g Rohrohrzucker
  • 2 EL hochwertiges Rohkakaopulver
  • 1 EL Haselnussöl
  • 200 ml (1 Packung) Hafercuisine von Natumi
  • Aquafaba aus 100 ml Kichererbsenwasser

❗️Wem übrigens aufgefallen ist, dass ich in letzter Zeit verstärkt konkrete Produkte benenne, dem sei gesagt, dass es sich hierbei nicht um Product Placement handelt. Ich habe einfach immer wieder festgestellt, dass es hohe Geschmacks- und Qualitätsunterschiede bei vielen Produkten gibt und das Ergebnis manchmal erheblich abweicht, wenn z. B. ein Produkt einen markanten Eigengeschmack besitzt. Daher macht es manchmal einen großen Unterschied aus, welche Marke man verwendet und um euch die Auswahl zu erleichtern, benenne ich dann konkret das Produkt, das ich verwendet habe. Nun aber wieder zum Eis… 🍫 🌰

Hafermilch leicht erhitzen und die Schokolade, die Haselnusscreme, Rohrohrzucker, Kakaopulver, Vanille und Haselnussöl einrühren und zu einer homogenen Masse verrühren. Schließlich die Hafercuisine hinzugeben und zum Schluss noch das fluffige Aquafaba gleichmäßig unterheben. Ab damit in die Eismaschine und… genießen! 😍🌰🌰🌰

Veganes Eis mit weißer Schokolade und Kürbiskernkrokant

Ihr Lieben, ich habe wieder Eis gemacht! Und was für eines! Diese Variante mit veganer weißer Schokolade und Kürbiskernkrokant gehört schon jetzt zu meinen Favoriten 😍 Alle Aromen verbinden sich sehr harmonisch miteinander. Der Verzicht auf tierische Produkte ist eben nicht gleichbedeutend mit dem Verzicht auf Geschmack! 💚

Für das Eis benötigt ihr:

  • 120 g Kürbiskerne
  • 1/2 TL gemahlene Vanille
  • 4 EL Bourbon-Vanillezucker (oder selbstgemachter Vanillezucker)
  • 1 EL steirisches Kürbiskernöl
  • 1 Tafel White Vanilla von iChoc (80 g)
  • 200 ml Hafersahne
  • Aquafaba aus 120 g Kichererbsenwasser
  • Evtl. etwas Puderzucker

Zunächst wird der Kürbiskernkrokant hergestellt. Dazu den Vanillezucker in einer Pfanne schmelzen und die Kürbiskerne hinzufügen. Um den Geschmack zu intensivieren einen EL Kürbiskernöl hinzugeben. Den Krokant dann aus der Pfanne nehmen und vollständig auskühlen lassen.

 

Unterdessen könnt ihr die Eismasse vorbereiten. Dafür die vegane weiße Schokolade über dem Wasserbad schmelzen lassen. Die geschmolzene Schokolade zügig mit der (zimmerwarmen!) Hafersahne und der gemahlenen Vanille zu einer cremigen Ganache verrühren. Nun das Aquafaba aufschlagen und unter die Masse heben. Wem das noch nicht süß genug ist, der kann nun noch mit Puderzucker nachhelfen – aber denkt daran: Der Krokant bringt auch noch mal zusätzlich Süße mit ins Spiel! Die Eismasse habe ich für 40 Minuten in die Eismaschine gegeben.

 

In der Zwischenzeit 2/3 des Kürbiskernkrokants grob hacken. Nachdem die Eismasse gut angefroren ist, den gehackten Kürbiskernkrokant unterheben und im Gefrierfach durchfrieren lassen. Die übrigen Krokant habe ich zur Dekoration verwendet. Viel Spass mit diesem herrlich aromatischen Eis! 🍨

Vegane Pancakes mit Sauerkirschsauce und Johannisbeeren

Es ist Ende Juni und überall leuchten rote Beeren von Büschen und Bäumen. Bei all dem Überfluss neigt man dazu, das süße Obst gegenüber dem säuerlichen zu bevorzugen; Himbeeren und Erdbeeren zum Beispiel oder die prallen roten Süßkirschen. Für den Frischverzehr sind uns Johannisbeeren und Sauerkirschen  oft doch einfach zu sauer. Ungenutzt sollten sie dennoch nicht bleiben, weshalb ich mir eine leckere Süßspeise ausgedacht habe, zu der säuerliches Obst einen hervorragenden geschmacklichen Kontrast bildet: Vegane Dinkel-Pancakes mit Sauerkirschsoße und roten Johannisbeeren.

Für 6 – 7 Portionen habe ich verwendet:

Für die Sauce:

  • drei Hände voll Sauerkirschen
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Rum
  • Agavendicksaft (nach Belieben)

Für die Pancakes:

  • ca. 250 gr Dinkelmehl
  • 50 ml Rapsöl
  • 1 Päckchen Weinsteinbackpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL gemahlene Vanille
  • Agavendicksaft (nach Belieben)
  • Sprudelwasser

Außerdem:

  • 1 Päckchen vegane Soja-Schlagsahne (am besten ein Produkt, das mit möglichst wenig unnötiger Chemie auskommt)
  • eine kleine Schüssel roter Johannisbeeren

Die Sauerkirschen entkernen und mit Zitronensaft und Rum aufkochen. Danach pürieren und Agavendicksaft zufügen, bis die gewünschte Süße erreicht ist. Noch einmal kurz aufkochen und erkalten lassen.

Für die Pancakes Mehl mit Vanille, Salz und Backpulver mischen. Danach Öl und Agavendicksaft zugeben. Kleine Mengen Sprudelwasser hinzufügen und gut verrühren, bis der Teig die typische, zähflüssige Pfannkuchenkonsistenz hat. Nun in heißem Rapsöl kleine Pancakes ausbacken:

Kleiner Tipp: Die Pancakes sind zwar schön fluffig, aber nicht ganz so elastisch wie Pancakes mit Ei. Daher vorsichtig wenden, damit sie nicht reißen! Die warmen Pancakes mit der Soja-Schlagsahne und der erkalteten Sauerkirschsauce anrichten. Oben drauf die frischen Johannisbeeren und ein Melisseblättchen geben –  et Voilá!

 

Vegane Erdbeercreme-Törtchen

Hier nur ein kurzes Update zum veganen Erdbeercremekuchen vom letzten Wochenende. Ich habe das Rezept noch mal leicht abgewandelt und finde es nun noch besser! Außerdem habe ich die Form etwas verändert und zwei Törtchen-Varianten gemacht.

Die Vanille habe ich weggelassen und dafür 2 TL Kokosöl zum Boden gegeben. Die Cashewnüsse im Boden habe ich durch Mandeln ersetzt. In die Creme kam außerdem noch eine winzige Messerspitze Stevia – so wurden die Törtchen noch etwas süßer. Auch habe ich diesmal den Rand nicht hochgezogen und ein paar Erdbeerstücke auf den Boden gegeben:

Das Ergebnis hat mich geschmacklich noch mehr überzeugt! Euch noch eine schöne Erdbeerzeit!

Veganer Erdbeercremekuchen

Wir haben Anfang Juni, die Hochsaison für heimische Erdbeeren hat begonnen! Ich bin kein übermäßiger Obstesser, aber fast alle Beeren mag ich dafür umso lieber. Auch, wenn im Supermarkt praktisch das ganze Jahr über verlockend rote Erdbeeren aus den Obstregalen leuchten – ich warte tapfer auf die regionalen Früchte. Sie haben einfach ein viel besseres Aroma und sie müssen nicht um den halben Globus transportiert werden.

Da ich mich zur Zeit möglichst zucker- und weißmehlfrei ernähre, aber dennoch nicht komplett auf Süßes verzichten kann/will, war es mir wichtig einen möglichst „gesunden“ Kuchen für eine Familienfeier zu zaubern. Eigentlich wollte ich ihn sogar komplett rohvegan herstellen, allerdings war mir wichtig, dass die Creme nicht zu weich wird. Deshalb habe ich mich doch für die Verwendung von Agar-Agar entschieden. So wurde die Creme schön schnittfest. Ich habe den Tipp erhalten, dass fein gemahlene Flohsamenschalen die Creme ebenfalls fest werden lassen. Das werde ich demnächst mal probieren. Werden nämlich Flohsamenschalen anstatt Agar-Agar und ein Cashewmus in Rohkostqualität verwendet, erhält man eine rohvegane Leckerei – gesünder geht Kuchen nun wirklich nicht mehr! Und richtig gut geschmeckt hat er auch!

Folgende Zutaten benötigt ihr…

…für den Boden:

  • ca. 200 – 300 gr. feine Haferflocken
  • ca. 200 gr. Datteln (ich habe die Sorte Deglet Nour verwendet)
  • eine gute Hand voll Cashewnüsse
  • Vanille

…für die Creme:

  • 70 gr. Cashewmus
  • 200 gr. Erdbeeren
  • Dattelwasser (die verbliebene Flüssigkeit der eingeweichten Datteln vom Boden)
  • Agar-Agar

…für den Belag:

  • ca. 300 gr. Erdbeeren
  • essbare Blumen (für die Deko – wenn gewünscht)

Zunächst habe ich die Datteln klein geschnitten und für einige Stunden in Wasser eingeweicht. Nehmt nicht zu viel Wasser, sondern nur soviel, dass die Dattelstücke gerade bedeckt sind (Kleiner Tipp: Beim Kauf darauf achten, dass den Datteln nicht zusätzlich Zucker zugesetzt wurde).  Die Datteln im Kühlschrank richtig schön quellen lassen. Beim Abschütten der Datteln unbedingt das Wasser auffangen! Dieses dient als Süßungsmittel für die Creme. Währenddessen Cashews, Hafer und Vanille in einem Blender zu einem groben Mehl vermahlen. Die Hafermehl-Mischung mit den Dattelstücken zu einem Teig verkneten und mit diesem eine Springform auslegen. Einen ca. 2 – 3 cm  hohen Rand ziehen. Wenn ihr die Springform vorher mit Backpapier auskleidet, lässt sich der Kuchen später besser daraus lösen. Der Teig klebt nämlich etwas – er wird ja nicht gebacken.

 

Während der Boden nun ruht wird aus Cashewmus, Dattelwasser, Erdbeeren und Agar-Agar die Creme zubereitet. Die Erbeeren fein pürieren und mit Cashewmus und dem aufgefangenen Dattelwasser vermixen. Danach das Agar-Agar mit etwas Wasser kurz aufkochen und schnell unter die Masse mischen. Noch mal kurz durchpürieren und auf den Kuchenboden damit. Ich habe mit Agar-Agar schon ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht, weshalb ich zu einem fertigen Produkt wie z. B. Agartine rate. Diese Produkte lassen sich einfach besser dosieren. Ich habe 1,5 Päckchen davon für meinen Kuchen verwendet.

Dem Kuchen nun im Kühlschrank 1 – 2 Stunden Zeit geben damit er fest werden kann. Danach vorsichtig aus der Form lösen und auf eine Kuchenplatte geben. Anschließend kommt der schönste Teil: Das Dekorieren! Ich habe die Erdbeeren einfach halbiert und ringförmig angeordnet. Ein paar Wilderdbeer- und Thymian-Blüten habe ich dann dekorativ in der Mitte verteilt. Das Thymian-Aroma hat sogar ganz gut mit dem Erdbeer-Geschmack harmoniert.

Alle waren sehr überzeugt von dem Kuchen und ich muss dazu sagen, dass unter den Anwesenden kein einziger Veganer war. Er war wirklich ein Genuss und niemand hatte das Gefühl, dass er bei dieser Leckerei auf irgendwas verzichten muss.

Bon Appetit!

P. S.: Schaut euch auch die Abwandlung von diesem Rezept als „Vegane Erdbeercreme-Törtchen“ an.

Cashew-Pralinen

Vorweihnachtszeit ist Naschzeit. Schade nur, dass so viele konventionelle Süßigkeiten minderwertige Inhaltsstoffe und viel zu viel Kristallzucker enthalten. Mittlerweile sind zwar einige wirklich gute Alternativen auf dem Markt, diese sind aber oft extrem hochpreisig – ab und zu mal was selber machen lohnt sich also alle mal. …und gerade zur Weihnachtszeit darf es ruhig mal was Besonderes sein.

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Damit die Pralinen auch optisch schön daher kommen, habe ich unterschiedliche Varianten gemacht. Für die Hauptsorte habe ich eine Art Ganache angefertigt und die zuvor hergestellten Schoko-Hohlkörper damit gefüllt. Die anderen Sorten waren etwas weniger aufwändig – aber nicht weniger lecker. Insgesamt habe ich ca. 30 Pralinen erhalten.

Für die Schoko-Hohlkörper habe ich 100 gr. Kakaobutter, 1/2 TL gemahlene Vanille, 50 gr. Rohkakao, eine Prise Salz, und 3 EL Agavendicksaft (alternativ auch Imkerhonig) verwendet.  Für die Füllung braucht es noch mal 3 gute EL Cashewmus, 1 TL Kokosöl, gemahlene Vanille, 2 TL Agavendicksaft (oder Imkerhonig) und 2 EL von der Masse für die Hohlkörper. Die weisse Variante wird dann noch mal aus einem guten EL Cashewmus, 9 Kakaobutter-Chips (leider hat die Küchenwaage kurzfristig ihren Geist aufgebeben und ich konnte sie nicht wiegen), 1 Prise Salz, 1/2 TL gemahlene Vanille und  1 EL Agavendicksaft (oder Imkerhonig) zubereitet. Als kleines Special habe ich eine Variante mit ein wenig gepopptem Amaranth bestreut und einige andere mit einer Hand voll Cashewnüsse (geröstet und gehackt) verfeinert. Übrigens: Meine Esslöffel sind recht groß – dass sollte ich an dieser Stelle besser noch mal erwähnen 🙂

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Das Vorgehen ist einfach. Die Kakaobutter zerlasse ich im Wasserbad. Nachdem sie geschmolzen ist, füge ich alle übrigen Zutaten hinzu und verrühre sie gut miteinander. Grundsätzlich lässt sich Agavendicksaft dabei sehr viel angenehmer als jedes andere Süßungsmittel verarbeiten. Er verbindet sich schnell und gut und daher verwende ich ihn gerne. Da ich aber keine Veganerin bin (auch, wenn ich grundsätzlich viel von veganer Ernährung halte), arbeite ich auch gerne mit Honig. Dieser lässt sich leider oft nicht ganz so gut verarbeiten (kann sich am Boden absetzen und man muss sehr viel mehr und öfter rühren). Man schmeckt ihn auch immer etwas heraus. Ich persönlich mag diesen Geschmack und halte ihn auch für das gesündere Süßungsmittel. Aber was verwendet wird ist natürlich letztlich jedem selbst überlassen. 😉 Die Masse für die „Ganache“ habe ich ohne Wasserbad, einfach in einer kleinen Schale, zusammengerührt.

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Der schwierigste Teil, für mein Empfinden, ist das Herstellen der Schoko-Hohlkörper. Man befüllt die Pralinen-Förmchen zu ca. 1/3 mit der flüssigen Schokolade und stellt sie kurz in den Gefrierschrank. Das bewirkt, dass die Masse am Rand hart, in der Mitte aber noch leicht flüssig ist. Mit einer geschickten Drehbewegung fließt die flüssige Masse aus der Mitte an die Ränder (die nun ziemlich kalt sind) und wird dort direkt fest. So erhält man perfekte Hohlkörper. Das bedarf vielleicht ein wenig Übung, aber es funktioniert. Danach werden die Pralinen mit der Ganache gefüllt und noch einmal kurz in den Gefrierschrank gestellt. Zu guter Letzt werden die Pralinen mit der restlichen Schokolade verschlossen und können im Kühlschrank aushärten. Für die spätere Dekoration habe ich 2 EL der Schokolade zurückbehalten. Den Rest der Masse habe ich mit der übrigen Ganache vermischt. Dazu noch ein paar geröstete Cashewkern-Stückchen und fertig war bereits die zweite Pralinen-Variante. Auch die weisse Version wurde lediglich mit gerösteten Cashew-Stückchen verfeinert und kam dann direkt in die Form. Für die vierte und letzte Sorte habe ich die Reste von weisser und dunkler Masse in die Form geschichtet und mit gepopptem Amaranth getoppt. Nach dem Auskühlen wurde Variante 1 dann noch mit gerösteten Cashew-Stückchen verziert, die mit der zurückbehaltenen Schokolade an der Praline befestigt wurden.

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Die Cashew-Pralinen waren ziemlich schnell weggefuttert, bzw. verschenkt. Insgesamt wirklich lohnenswert und geschmacklich kaum zu toppen, aber arbeitsaufwändig.

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