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Aprikosentarte mit Frangipane 🍑

Überall kann man nun herrlich aromatische Aprikosen kaufen, denn die süßen Früchtchen haben gerade Saison. Vollreife, süße Aprikosen sind etwas Herrliches. Ganz besonders mag ich sie in Kombination mit Käsekuchen oder zum Frühstück mit Joghurt, Honig und gepopptem Amaranth. Mmmm… Mit dieser Aprikosentarte mit Frangipane (eine klassische Mandelcreme) habe ich mal etwas Neues ausprobiert. Und da die Tarte mich und meine Gäste absolut überzeugt hat, will ich euch das Rezept nicht vorenthalten. Die Kombination von Aprikosen und Mandeln schmeckt wie ein wahr gewordener Mittsommernachtstraum. 🧚‍♀️ Folgende Zutaten reichen aus für eine Form von 26 cm Durchmesser:

🍑 Für den Mürbeteigboden:

  • 200 g Dinkelmehl Type 630
  • 60 g bio Butter
  • 1 bio Ei
  • 30g Rohrohrzucker
  • Prise Salz

🍑 Für die Frangipane:

  • 2 bio Eier
  • 100 g Rohrohrzucker
  • 1/2 Vanilleschote
  • 100 g Butter
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 1 TL Rum oder Amaretto

🍑 Außerdem:

  • 6 – 8 vollreife Aprikosen

Zunächst alle Zutaten für den Mürbeteig gut miteinander verkneten. Den so entstandenen Mürbeteig kaltstellen, anschließend ausrollen und damit die Form auskleiden. Den Boden einige Mal mit einer Gabel einstechen. Anschließend für die Frangipane die Eier mit dem Rohrohrzucker, dem Vanillemark und der Butter gut aufschlagen. Zum Schluss die Mandeln und den Rum dazugeben und die Masse gleichmäßig auf dem Mürbeteig verstreichen. Nun noch die Aprikosen waschen, halbieren und auf der Mandelcreme verteilen. Meine Tarte war bei 160 Grad etwa 25 Minuten lang im Ofen.

Wer die Kalorien nicht scheut, kann die Tarte mit frisch geschlagener Sahne servieren. Das harmoniert geschmacklich wunderbar und gibt der Aprikosentarte noch etwas mehr „Frische“. Guten Appetit! 🧡🌸🍑

Schokoladentarte mit Himbeeren und Himbeerbaiser

Darf es mal etwas aufwendigeres für die Kaffeetafel sein? Ein echter Hingucker – vielleicht auch als Mitbringsel für die nächste Geburtstagsfeier? Wie wäre es mit dieser wunderhübschen Tarte…

 

Ist das Hemmnis, das Kunstwerk anzuschneiden, erstmal überwunden, kommt zu dem optischen Wow-Effekt auch noch der geschmackliche hinzu. Die säuerlich-fruchtigen Himbeeren und die süße, herbe Schokoladenganache ergänzen sich hervorragend! Das Rezept möchte ich euch nicht vorenthalten:

Für eine Tarte von 28 cm Durchmesser, sowie zusätzlich zwei von 10 cm Durchmesser, habe ich folgende Zutaten benötigt:

Für den Mürbeteig:

  • 250 gr. weiche Butter
  • 100 gr. Puderzucker
  • 1 gute Prise gemahlene Bourbon-Vanille
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 450 gr. helles Weizenmehl
  • evtl. etwas kaltes Wasser
Für die Schokoladenganache:
  • 200 ml. Schlagsahne
  • 250 gr. gehackte dunkle Schokolade (mit Kakaoanteil über 70 %)
  • 3 EL Puderzucker
  • 2 EL Butter
  • etwas Rum oder Schokoladenlikör
Für das Baiser:
  • 2 Eiklar
  • 50 g Kristallzucker
  • 1 Prise Salz
  • Puderzucker
  • etwas Himbeerfruchtmark
Für den Belag:
  • ca. 750 gr. frische Himbeeren
  • Zitronenmelisse zum Garnieren
  • etwas Puderzucker

Die Zutaten für den Mürbeteig zu einem geschmeidigen Teig verkneten und in Plastikfolie (oder einem luftdichten Behälter) im Kühlschrank für ein paar Stunden ruhen lassen. Sollte der Teig nicht geschmeidig genug sein, eine kleine Menge kaltes Wasser hinzufügen. Danach den Teig ca. 0,5 cm dick ausrollen und die Tarteformen damit auskleiden. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen. Bei 200 Grad backen, bis der Tarteboden eine schöne, gold-gelbe Farbe angenommen hat (ca. 15 Minuten).

 

Während der Boden auskühlt, kann schon mal die Ganache vorbereitet werden. Dazu die Sahne aufkochen und – leicht abgekühlt – über die gehackte Schokolade gießen. Mit einem Schneebesen zu einer homogenen Creme verrühren. Butter, Puderzucker und Alkohol hinzufügen und erneut gut verrühren. Anschließend die Ganache in die ausgekühlten Tartes gießen und bei Zimmertemperatur 3 – 4 Stunden festwerden lassen.

Während die Schokotarte auskühlt, bereiten wir das Baiser vor. Hierfür das Eiklar mit Salz und Kristallzucker über dem Wasserbad aufschlagen. Wenn sich alles gut verbunden hat, vom Wasserbad nehmen und mit dem gesiebten Puderzucker sehr fest aufschlagen. Wenn eine feste Masse entstanden ist, die steife Spiten zieht, dann ist die Baiser-Masse fertig.

Da ich kein Freund von künstlicher Lebensmittelfarbe bin, habe ich mein Baiser teilweise mit Himbeermark eingefärbt. Dazu ein paar Himbeeren zerdrücken und durch ein Sieb passieren. Das entstandene Himbeermark im Spritzbeutel verteilen. Anschließend die Baisermasse einfüllen und mit einer sternenförmigen Tülle kleine Spitzen auf ein mit Backpapier belegtes Blech dressieren:

 

Bei 90 Grad im vorheizten Ofen ca. eine Stunde trocknen. Auskühlen lassen.

Nachdem Baiser und Tarte abgekühlt sind, die Tarte mit Himbeeren, Baiser und Zitronenmelisse dekorieren. Kurz vor dem Servieren das Ganze leicht mit Puderzucker abpudern. Fertig!

Übrigens: Das Rezept lässt sich sehr gut variieren. Man kann z. B. viele kleine Minitartes anstatt einer großen backen oder einzelne Stücke portionieren und mit anderem Obst belegen:

Da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt!

 

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