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Gurkenkaltschale mit Joghurt und Walnüssen

🌞 🌞 🌞 Es ist heiß draußen. So heiß, dass man kaum feste Nahrung zu sich nehmen kann. Jeder Schritt ist anstrengend. Man sucht nur noch nach Abkühlung, Schutz vor der erbarmungslosen Mittagshitze. Aber auch an solchen Tagen muss man etwas essen. Am besten etwas, das dem Körper zusätzlich Flüssigkeit zuführt und nicht belastet. Ich hab das perfekte Rezept für euch, vorausgesetzt, ihr mögt Knoblauch 😉: Gurkenkaltschale mit Joghurt und Walnüssen.

Erfrischt an heißen Tagen: Kalte Gurkensuppe

Ich persönlich habe diese Kaltschale zum ersten Mal bei einer Bekannten gegessen und fand sie sofort fantastisch. Man verriet mir außerdem, dass die Kaltschale eine sogenannte „Bulgarische Gurkensuppe“, auch Tarator genannt, ist. Für heiße Tage wirklich genau das Richtige! Die Kaltschale lässt sich außerdem sehr schnell und leicht zu- und super vorbereiten. So muss bei dem Wetter auch niemand lange in der Küche stehen. 🌞 🌞 🌞

🥒 Für sechs Portionen habe ich verwendet:

  • 500 g bio Joghurt (3,8 % Fett)
  • 500 g bio Joghurt (1,7 % Fett)
  • 1,5 unbehandelte bio Salatgurken (mit Schale)
  • 1 Bund Dill
  • 3 EL Zitronensaft
  • 2 große Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • etwa 50 g Walnüsse
  • Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle und Chiliflocken nach Belieben

🥒 🥒 Die Gurken waschen und grob würfeln. Anschließen fein pürieren. Den Joghurt zum Gurkenpüree geben. Dill und Knoblauch grob hacken und zusammen mit allen restlichen Zutaten zur Joghurt-Gurkensuppe geben. Alles noch einmal gut pürieren und fertig ist auch schon die Kaltschale! Ich empfehle, die fertige Gurkensuppe noch mal für mindestens 1,5 Stunden in den Kühlschrank zu stellen. So können sich alle Aromen gut verbinden und die Suppe ist beim Servieren gut durchgekühlt. Ein kleiner Tipp: Wer gerne ein wenig Abwechslung auf seinem Suppenteller hat, kann die fertige Suppe mit Gurken- und/oder Avocadowürfeln aufpeppen. Sehr lecker dazu sind auch in Olivenöl geröstete Ciabatta-Croutons. Mmmhhh…

Auch lecker mit Ciabatta-Croutons und/oder Avocadowürfeln: Bulgarische Gurkenkaltschale

Kolompeh – iranische Safranplätzchen ohne Kristallzucker

Langam nähern wir uns wieder der Adventszeit und damit auch den weihnachtlichen Backwaren. Ich bin ja ein großer Freund von den üblichen Klassikern. Vanillekipferl zum Beispiel oder Spitzbuben. Um beim Adventskaffee aber keine Langeweile aufkommen zu lassen, bin ich immer auch auf der Suche nach etwas Besonderem. In diesem Jahr habe ich mich erstmalig an „Kolompeh“, einem iranischen Safrangebäck mit Dattel-Walnussfüllung ausprobiert.

Vor vielen Jahren hatte mein Vater mal eine Packung dieser besonderen Plätzchen bei einem Feinkosthändler erstanden und alle waren so angetan davon, dass die Packung nach nicht langer Zeit aufgebraucht war. Leider ist dieses traditionelle Gebäck in Deutschland schwer erhältlich. Ich habe zwar immer mal danach Ausschau gehalten, es aber nicht mehr finden können. In diesem Jahr hat es mich dann gepackt: Warum nicht selbst backen? Also habe ich mit der Recherche begonnen und schnell festgestellt, dass es gar nicht so leicht ist, ein Rezept für diese iranische Spezialität zu finden. Schließlich bin ich auf einer englischen Seite fündig geworden und habe sie nachgebacken. Das Ergebnis war recht gelungen. Die Kolompeh schmecken wirklich genau wie damals – vielleicht sogar noch ein bißchen aromatischer. Allerdings war die Herstellung schon recht aufwendig. Zeit und Geduld sind also zwei wichtige Zutaten, wenn ihr beschließt, die Kolompeh zu backen. 😉

🍪 Für den Teig:
– ca. 600 g Dinkelmehl (Typ 630)
– 180 g bio Joghurt
– 2 bio Eigelbe
– 1 TL Weinsteinbackpulver
– 1 TL Safran
– ca. 100 ml heißes Wasser
– 250 g bio Ghee (geklärte Butter)

🍪 Für die Füllung:
– 250 g Dattelpaste
– 100 g fein gemahlene Walnüsse
– 1,5 TL gemahlener Kardamom
– 1,5 TL gemahlener Zimt
– eine Messerspitze gemahlene Nelken
– 1 EL geschmacksneutrales Pflanzenöl

🍪 Rote Bete Pulver und gehackte Pistazien für die Dekoration
🍪 Unerlässliches Zubehör: Ein Keksstempel oder eine Mooncake Press

Beginnen wir mit dem Teig. Dafür habe ich zunächst den Safran mit einem Mörser fein zerstoßen und mit etwa 100 ml Wasser überbrüht. Das Safranwasser abkühlen lassen.

Währenddessen das Ghee schmelzen (wirklich nur schmelzen, nicht zu stark erhitzen) und in eine Backschüssel geben. 500 g Mehl unter das flüssige Ghee rühren. In einem weiteren Gefäß Safranwasser, Eigelbe, Joghurt und Backpulver miteinder verrühren. Das Safran-Joghurt dann in kleinen Teilen unter die Ghee-Mehlmasse heben, bis ein homogener Teig entsteht. Der Teig sollte nicht mehr kleben. Gebt also ruhig noch so lange Mehl hinzu, bis der Teig sich leicht von euren Fingern löst. Anschließend den Teig bei Zimmertemperatur etwas ruhen lassen.

Während der Teig ruht, könnt ihr die Füllung zubereiten. Was ich persönlich an den Kolompeh ganz toll finde: Sie kommen ohne Zucker aus. Die Süße im Gebäck kommt allein durch die Datteln zustande. Mir reicht das völlig. Die dezente Süße lässt Raum für die Gewürze und erschlägt die feinen Aromen nicht. Sehr angenehm. Ich habe für die Zubereitung eine fertige Dattelpaste genommen. Natürlich lässt sich diese auch aus Datteln herstellen. Das ist grundsätzlich nicht schwer – einfach Steine und „Strunk“ der Datteln entfernen und zu einer homogenen Masse verarbeiten. Datteln sind aber sehr klebrig und mein Blender war damit überfordert. Ich habe daher direkt auf die fertige Dattelpaste zurückgegriffen. Die Füllung wird dann insgesamt auch feiner, was ich sehr gerne mag. Zur Dattelpaste dann einfach die (sehr fein gemahlenen) Walnüsse hinzufügen. Mit Kardamom, Zimt, Nelken und Pflanzenöl gut verkneten.

Nun den Safranteig sehr dünn ausrollen. Die Dattelpaste ebenfalls sehr dünn ausrollen. Mit einem großen runden Plätzchenausstecher (ca. 8 cm Durchmesser) zwei Kreise aus dem Safranteig ausstechen. Auch aus der Dattelmasse kleinere Kreise ausstechen (ca. 5 cm Durchmesser). Anschließend den Safranteig mit der Dattelmasse „füllen“. Platziert dafür zwischen den ausgestochenen Safranplätzchen je einen „Dattelkreis“.  Andrücken und schließlich mit dem Keksstempel feste das Muster aufdrücken. Die überstehenden Enden des Plätzchens entweder abschneiden oder mit einem Plätzchenausstecher entfernen.

Offenbar wird der überstehende Teig im Herkunftsland der Kolompeh kunstvoll „verflochten“, wie in einigen iranischen Rezepten zu sehen ist. Ich finde das zwar wunderschön, bin aber nicht geübt darin und habe daher den überstehenden Teig einfach abgeschnitten. Zudem ist es ziemlich zeitaufwendig… Meine fertigen Kolompeh habe ich dann bei 180 Grad etwa 10 Minuten gebacken (sie sollten nicht zu braun werden).

 

Zum Abschluss bekamen meine Kolompeh noch eine kleine Verzierung: Mit Wasser angerührtes Rote-Bete-Pulver sorgte für rote Punkte und Blüten auf den Keksen. Man kann die Kolompeh auch noch heiß mit gehackten Pistazien bestreuen. Verbreitet ist wohl auch das Bestreuen mit Sesam.

Viel Freude mit diesem außergewöhnlichen, zeitaufwendigen, aber absolut lohnenswertem Backwerk aus dem Iran!  Soviel Geschmack und Süße ohne nur eine einzige Prise Zucker – das begeistert mich bei jedem Bissen auf´s Neue! 🍪 🍪 🍪

Natürlicher Christbaumschmuck

Zugegeben: Für Weihnachtsbaumdeko ist es jetzt zu spät. Meine Feiertage waren diesmal sehr turbulent, weshalb ich beim besten Willen nicht früher zum Veröffentlichen dieses Beitrags gekommen bin. Aber ich habe mir fest vorgenommen pünktlich vor Weihnachten 2018 noch mal an diesen Artikel zu erinnern 🙂

Der Weihnachtsbaum 2017 stand ganz unter dem Motto „Natürlichkeit“. Neben hübschen kleinen Weihnachtsäpfeln und Walnüssen machten selbstgebackene Lebkuchen den Baum zum Hingucker.

Die traditionellen Strohsterne durften natürlich nicht fehlen (die Anleitung hierzu poste ich ein anderes Mal – ich habe ja noch 11 Monate bis zum nächsten Fest). Auch ein paar Zapfen in unterschiedlichen Formen und Größen habe ich gesammelt, gesäubert und trocknen lassen. Am oberen Ende der Walnüsse habe ich je mit einem Tropfen Heißkleber ein Band befestigt. Bei den Zapfen kann man genauso vorgehen oder man knotet ein Bändchen an dem Zapfenstiel fest (was natürlich voraussetzt, dass der Zapfen einen Stiel hat). Auch die Äpfelchen sollten alle noch ihren Stiel haben, da man das Band sonst nicht daran befestigen kann.

Nun zum Rezept für die Lebkuchen:

  • 200 g Imkerhonig
  • 80 g Rohrohrzucker
  • 100 g Butter
  • 200 g Weizenmehl
  • 180 g Roggenmehl
  • 2 TL Weinsteinbackpulver
  • je 1 Msp. gemahlene Muskat, Nelken, Anis und Piment
  • 1,5 EL Zimt
  • 1 EL Kardamom
  • 1 EL Rohkakao
  • 1 Ei
  • blanchierte Mandeln
  • kandierte Früchte
  • etwas Milch

Mehl, Gewürze, Backpulver und Kakao gut mischen. Honig mit Rohrohrzucker und Butter erhitzen (nicht kochen) und flüssig über die Mehl-Gewürzmischung geben. Das Ei hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Sollte der Teig zu klebrig sein, dann ruhig noch ein wenig Mehl hinzufügen. Den Lebkuchenteig abkühlen lassen, etwa 1 cm dick ausrollen und nach Belieben Motive ausstechen. Teilweise habe ich dafür Plätzchenformen genommen, andere habe ich freihändig mit einem Messer ausgeschnitten. Die Lebkuchen können nun mit Mandeln und kandierten Früchten belegt werden (etwas andrücken). Zum Schluss noch ein kleines Loch für die Aufhängung in jeden Lebkuchen machen und bei 180 Grad 10 – 15 Minuten backen. Zwischendurch mit Milch bepinseln. Nach dem Auskühlen ein farblich passendes Band an den Lebkuchen befestigen und am Baum aufhängen.

Die einzelnen Komponenten Lebkuchen, Äpfel, Strohsterne, Nüsse und Zapfen fügten sich am Baum zu einer wunderbar harmonischen Deko zusammen, die ich noch vereinzelt durch ein paar rote Christbaumkugeln ergänzt habe – so bekam der Baum noch ein wenig mehr festlichen Glanz.

 

 

Kürbisgnocchi in Salbeisahne

Heute gab es bei mir ein klassisches Herbstgericht aus Südtirol: Kürbisgnocchi mit Salbeisahne. Die Gnocchi (auch „Nocken“ genannt) lassen sich sehr gut vorbereiten. Man kann auch wunderbar mehr davon machen  und einfrieren. Das Einfrieren empfiehlt sich auch deshalb, da man für die Zubereitung der Gnocchi schon ein wenig Aufwand betreiben muss. Der lohnt sich jedoch alle mal, denn Kürbisgnocchi mit Salbeisahne schmecken wirklich lecker, machen satt und wärmen an kalten Herbsttagen von innen.

Für drei gute Portionen benötigt ihr:

  • 500 g Muskatkürbis oder Hokkaido
  • 1 Ei
  • ca. 150 g feines Mehl
  • 50 g Kartoffelmehl
  • 4 – 5 Stängel frischer Salbei
  • Salz, Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 2 EL Olivenöl
  • 100 ml trockener Weißwein
  • 200 ml Sahne
  • 5 – 6 EL frisch geriebener Parmesan
  • eine handvoll Walnüsse, geröstet und grob zerkleinert

Den Kürbis, falls notwendig, schälen. Ich habe für meine Gnocchi Hokkaido-Kürbis verwendet und die Schale entsprechend mitverarbeitet. Das geht ohne Weiteres, wenn man kleine Schalenstücke in den Gnocchi optisch nicht als störend empfindet. Den Kürbis anschließend in Spalten von ca. 1 cm Durchmesser schneiden und auf einem Blech bei 160 Grad ungefähr 25 Minuten garen. Der Kürbis sollte dabei lediglich weich werden und nicht backen. Die Kürbisspalten anschließend fein zerstampfen und richtig auskühlen lassen.

  

Anschließend das Ei, Mehl und die Gewürze hinzugeben und alles gut miteinander verkneten. Sollte der Teig noch zu klebrig sein, kann noch ein bißchen mehr Mehl hinzugegeben werden. Den fertigen Teig zu langen schmalen Rollen verarbeiten und diese für einige Zeit kalt stellen. Wenn die Teigrollen durch die Kälte fester geworden sind, lassen sie sich gut in kleine Gnocchi schneiden. Mit einer Gabel in die fertigen Gnocchi Rillen eindrücken – so bleibt die Soße besser an ihnen haften und das sorgt für ein intensiveres Geschmackserlebnis. Abschließend die Gnocchi in kochendes Salzwasser geben – sobald sie an der Oberfläche schwimmen, sind sie gar.

Für die Soße den Knoblauch fein zerreiben und in Olivenöl leicht anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und die Sahne hinzugeben. Das Ganze leicht einreduzieren lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss kommt der fein gehackte frische Salbei und der Parmesan dazu. Die Soße kurz durchziehen lassen und dann die heißen Gnocchi darin schwenken. Auf Tellern anrichten und mit den gerösteten Walnüssen bestreuen. Ein Festmahl!

Schwarze Nüsse

Ich habe mich mal wieder an etwas ganz Besonderes gewagt: Schwarze Nüsse, oder auch „noix confites noires“ – wie der Franzose sagt. Eine Spezialität, die ihren Ursprung in der Pfalz haben soll. Da ich diese Nüsse aber auch schon in Frankreich gesehen habe, könnte diese Art der Zubereitung auch auf diesem Wege in die Pfalz gelangt sein; oder auch umgekehrt – über die Pfalz nach Frankreich. Dieses Rätsel wird wohl nicht mehr gelöst werden. Fest steht jedoch, dass die Schwarzen Nüsse wunderbar verschiedene Käsesorten und auch Süßspeisen ergänzen. Zu kaufen gibt es sie eher selten und wenn, dann zu enormen Preisen, was wohl dem aufwendigen Herstellungsprozess geschuldet ist. Außerdem muss man den optimalen Reifezeitpunkt abpassen und der bietet sich auch nur einmal im Jahr und dann wiederum nur für ein paar Tage oder bestenfalls zwei bis drei Wochen. Die Schwarzen Nüsse sind also eine echte Spezialitäten-Diva.

Man benötigt unreife grüne Walnüsse, möglichst vor dem 24. Juni geerntet. Je nach Lage und Witterung kann man aber auch noch bis Anfang Juli „ernten“. Danach eher nicht mehr, da die eigentliche Nuss in der Nuss ihre holzige Schale ausbildet. Dazu kommen dann viel Zucker, Vanille, Zimt, Anis, Nelken und eine extra Portion Zeit und Geduld.

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Ich habe 2,5 kg frische grüne Walnüsse geerntet und insgesamt 16 Gläser erhalten. Die Nüsse werden gewaschen und mit einer dicken Nadel rund herum mehrmals eingestochen. Dabei unbedingt Haushaltshandschuhe tragen: Die Gerbsäure in den Nüssen färbt unglaublich stark und macht auch vor Fingern nicht Halt. Wen die braun gefärbten Hände nicht stören kann natürlich auch ohne arbeiten 🙂

Die eingestochenen Walnüsse werden nun in eine Schüssel gegeben und mit kaltem Wasser bedeckt. Die Schüssel sollte nicht aus Metall sein. Porzellan oder Glas sind geeigneter:

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Die Schüssel an einen kalten, dunklen Ort stellen (am besten in den Kühlschrank). Nun muss mindestens 14 Tage lang jeden Tag das Wasser gewechselt werden. Also Nüsse aus dem Kühlschrank, Wasser abgießen (das jeden Tag wieder braun sein wird) und mit neuem, kalten Wasser bedecken. Dann wieder ab in den Kühlschrank.

Nach dieser Zeit beginnt der nächste Schritt: Das Kandieren. Hierzu die Nüsse zunächst für eine halbe Stunde in leicht gesalzenem Wasser köcheln lassen, dann abgießen. Dann aus 500 gr. Zucker pro Liter Wasser (ich hatte fünf Liter) einen Zuckersirup kochen und diesem zwei aufgeschnittene und ausgekratzte Vanilleschoten, vier Zimtstangen, zehn Nelken und einen EL Anis zugeben, sowie die Schale von zwei unbehandelten Zitronen (die Gewürzanteile können natürlich je nach persönlichem Geschmack verändert werden). Wenn sich der Zucker aufgelöst hat, den kochenden Sud über die Nüsse geben und abkühlen lassen. Danach in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag den Sirup abgießen und erneut aufkochen, dann wieder über die Nüsse geben, erkalten lassen und in den Kühlschrank stellen. Auch diese Prozedur mindestens sieben Tage lang wiederholen. Hierbei werden die Nüsse dann auch allmählich schwarz:

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Am letzten Tag den Sirup erneut aufkochen. Dann die Nüsse in demSirup für ungefähr fünf Minuten kochen lassen. Schließlich die Nüsse mit einer Schöpfkelle aus dem Sud holen, in Gläser füllen und gut mit Sirup bedecken. Die Gewürze vorher heraus fischen.

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Anschließen die Gläser fest verschließen und noch heiß auf den Kopf stellen:

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So, jetzt habt ihr die berühmten Schwarzen Nüsse. Kleines Manko: Sie müssen mindestens sechs Monate „reifen“, bevor sie ihren vollen Geschmack erhalten. Ich persönlich werde das erste Glas wohl schon mal zu Weihnachten öffnen, da ich für die Feiertage gerne etwas Besonderes habe. Spätestens dann werde ich also berichten…

Übrigens: Richtige Gourmets lassen die Nüsse jahrelang reifen. Angeblich sind sie erst nach vier Jahren Reifezeit auf dem Höhepunkt ihres Geschmacks. Mir persönlich ist das allerdings zu lange: Ich kann es jetzt schon kaum erwarten.

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