Monat: September 2018

Honigmöhren-Quiche mit Schafskäse

So ganz, ganz langsam wird es draußen herbstlich. Damit endet allmählich meine laaaange Eiszeit und ich wende mich wieder handfesteren Speisen zu. Heute habe ich diese leckere Quiche-Kreation für euch! Möhren, Honig, Schwarzkümmel, Sesam und Schafskäse sorgen für leckere Kontraste und harmonieren zugleich wunderbar miteinander!

Für die Honigmöhren-Quiche mit Schafskäse benötigt ihr:

– 250 g feines Dinkelmehl
– 100 g Butter
– etwas Olivenöl
– 2 bio Eier
– 100 ml bio Sahne
– 200 g bio Schafskäse
– geriebene Muskatnuss
– frisch gemahlener schwarzer Pfeffer aus der Mühle
– Salz
– 3 EL Imkerhonig
– 3 EL Sesam
– 2 TL Schwarzkümmel
– 5 große Möhren

Eier aufschlagen und miteinander verquirlen. Aus Dinkelmehl, Butter, 2 EL Olivenöl, einer Prise Salz und ca. 2 EL verquirltem Ei einen Mürbeteig herstellen. Den Teig für eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen und anschließend damit eine Springform auskleiden. Möhren schälen und mit einem Sparschäler in feine Streifen schneiden. Die feinen Möhrenscheiben mit Olivenöl, Salz und Pfeffer in der Pfanne anbraten. Wenn die Möhren fast gar sind, 2 EL Sesam mit dazugeben und anschließend mit dem Honig karamellisieren. Sesam-Möhren in die Springform geben. Darüber 200 g Schafskäse zerbröseln. Die verquirlten Eier, Sahne, Salz, Pfeffer und Muskat miteinander verrühren und gleichmäßig über Möhren und Schafskäse gießen. Nun noch den restlichen Sesam und den Schwarzkümmel daraufgeben und die Quiche bei 180 Grad ca. 40 Minuten backen.


Dazu passt wunderbar ein frischer, grüner Salat oder auch eingelegte Rote Bete! Aber auch solo, warm oder kalt, schmeckt die Quiche einfach lecker!

Kleiner Herbstkranz

Heute lasse ich euch eine kleine Inspiration da: Diesen hübschen kleinen Herbstkranz habe ich gestern gemacht und zwar überwiegend aus Gartenabfällen! Es ist immer wieder erstaunlich, was beim Schneiden von Bäumen und Sträuchern an hübschem Deko-Material anfällt; viel zu Schade zum Wegwerfen! Den Rohling für den Kranz bilden auch hier wieder entlaubte Efeuranken, die mit Drahtresten fixiert wurden. Horstensienblüten, Buchs, Sedum und Olivenzweige sind beim Herbstschnitt angefallen. Die kleinen Holzäpfelchen habe ich, wie auch die Hagebutten, von einem Spaziergang mitgebracht. Der Kranz hat einen Durchmesser von ca. 18 cm und war im Handumdrehen fertig!

Wer es etwas größer und aufwändiger haben möchte, der kann sich ja noch mal meinen großen Herbstkranz von letztem Jahr ansehen! Als Türkranz hielt er sich lange bis in den Winter an der Haustür meiner Mutter. Viel Spaß beim Nachmachen!

Quitten-Apfelsorbet

In diesem Jahr hatten wir wirklich einen heißen und trockenen Sommer und die meisten Früchte sind deshalb auch schon viel früher reif als sonst. Auch die Quitten brauchen nicht mehr lange. Auf die Quitten freue ich mich ja jedes Jahr ganz besonders! Ich liebe einfach ihren Geschmack und ihren Duft! 💛 Auch in den vergangenen Jahren gab es bereits leckere Quittenrezepte, wie z. B. das leckere Quittenbrot, kandierte Quitten oder auch die Bratquitte. Da ich in diesem Jahr noch ein paar Gläser vom Quittensirup übrig habe und in einigen Wochen wieder die neuen Quittenprodukte dazu kommen, habe ich mich – wie sollte es in diesem Jahr auch anders sein – für ein Quittensorbet entschieden! Genau genommen ein Quitten-Apfelsorbet auf der Grundlage des leckeren Quittensirups! Mmmmm… Das Eis ist, dank des intensiven Quittensirups, super Geschmacksintensiv und das Aquafaba macht es herrlich fluffig! Ich kann es euch nur empfehlen…

Was ihr dazu braucht:

  • 200 ml Quittensirup
  • 300 ml naturtrüber, veganer Apfelsaft
  • Aquafaba aus 100 ml Kichererbsenwasser

Den Quittensirup mit dem Apfelsaft verrühren und das Aquafaba unterheben. Dann alles in die Eismaschine geben und genießen! Ein wirklich außergewöhnliches und superleckeres Sorbet!

Übrigens: Der Quittensirup entsteht quasi als willkommenes Überbleibsel beim Kandieren. In meinem Rezept für die kandierten Quitten (verlinkt) erfahrt ihr, wie genau man ihn herstellt! Viel Spaß dabei!😊

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