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Birken-Haarwasser

Heute gibt es mal wieder einen einfachen Tipp in Sachen natürlicher Haarpflege: Eine Anleitung für die Zubereitung von Birken-Haarwasser. Birke, so liest man immer wieder, soll das Haarwachstum ankurbeln und die Durchblutung der Kopfhaut fördern. Ich wollte Birken-Haarwasser schon lange mal ausprobieren und da gerade überall so schön die frischen jungen Blätter an den Bäumen sprießen, schien mir der Zeitpunkt ideal. Also bin ich morgens in der Frühe los und habe ein paar schöne junge Blätter gesammelt… 🍃🍃

Wieder zuhause, habe ich zwei gute Hände voll Birkenblätter grob geschnitten und mit einem Liter kochenem Wasser übergossen. Außerdem habe ich noch ein paar Brennnessel-Blätter und Rosmarinnadeln dazugegeben – beide Pflanzen gelten ebenfalls als stärkend für die Haare, unter anderem aufgrund ihrer durchblutungsfördernden und entzündungshemmenden Eigenschaften.

Nach etwa zwei Stunden habe ich den Sud abgefiltert. Das Haarwasser habe ich einfach nach dem Waschen ins Haar, und vor allem auf die Kopfhaut, gegeben und einmassiert.

Was mir direkt aufgefallen ist, war der tolle Duft. Das Birkenwasser riecht unheimlich frisch und angenehm! Die Haare wirkten kräftiger und ließen sich gut durchkämmen. Auch farblich hatte ich das Gefühl, dass sich etwas verändert hatte. Ein ganz leichter, matter Schimmer schien auf meinem Haar zu liegen; was ich als recht angenehm empfand. Probiert es einfach mal selbst aus. Aber Achtung: Wer zu Allergien neigt, sollte das Haarwasser vorsichtshalber erstmal auf einer kleinen Hautpartie testen.

Riecht angenehm frisch und wirkt belebend: Birken-Haarwasser

DIY Vintage-Etagere

🌸 Ach ja, die gute alte Zeit… Nicht, dass ich wirklich in ihr leben wollen würde, aber so manches Stück aus der Vergangenheit ist einfach zu hübsch, zu originell, zu besonders um es einfach wegzuwerfen. Umso besser, dass manches alte Schätzchen heute wieder gefragt ist… Wenn es um Shabby und Vintage-Stil geht, ist alles immer auch eine Frage der Präsentation, der Zusammenstellung. Wohl dosiert, fügt sich ein altes Möbelstück, ein alter Blumentopf oder auch altes Porzellan in jedes Interieur ein. Nur übertreiben sollte man es nicht, denn die Grenzen zum Kitsch sind schnell überschritten – aber das ist meine Meinung und Geschmäcker sind ja bekanntlich sehr verschieden… 🌸

Über Ostern war ich mal wieder in kreativer Bastellaune und herausgekommen sind diese hübschen Vintage-Etagere:

Porzellan-Schätzchen, wie die hier verwendeten, finden sich oft auf Dachböden oder in alten Kellern, auf Flohmärkten oder beim Trödler. Sie kosten nicht viel, sind – im Gegenteil – sogar oft umsonst.

„Zu Tisch, Mylady“: Die Vintage-Etageren bringen einen Hauch Romantik in den Alltag

Ein Vintage-Etagere selber bauen ist gar nicht so schwer. Im Prinzip ist es sogar ganz einfach: Schöne Porzellanstücke nach Lust und Laune zusammensuchen (ich habe auch Stücke aus Bleikristallglas verwendet), sehr gut reinigen (wer weiß, was manches alte Schätzchen so hinter sich hat) und montieren. Letzteres geht mittlerweile leicht, da es die Bausätze in unterschiedlichen Designs, Farben und Größen zu kaufen und im Internet zu bestellen gibt. Auch der unbedingt benötigte Diamantbohrer ist oft schon im Set mit dabei – und zwar gleich in der passenden Größe!

Beim Bohren ist die Technik wichtig. Zunächst wird die Bohrstelle markiert. Die genaue Mitte kann durch Abmessen ermittelt werden. Oft ist diese aber auch schon durch genaues Hinsehen erkennbar. Ich habe die Bohrstelle außerdem noch mal mit einem Stück Malerkrepp abgeklebt – nur für den Fall, dass doch mal etwas splittern sollte. Und auch, wenn ich sie nicht benötigt habe, habe ich eine Schutzbrille getragen – damit fühle ich mich wohler: Safety first!

Als Unterlage habe ich ein dickes altes Holzbrett verwendet. Das Porzellanstück selbst kam noch mal in eine große Plastiktüte und darunter habe ich ein paar Lagen Küchenpapier gelegt. Für den Bohrvorgang an sich, habe ich etwas kaltes Wasser (Porzellan) und etwas Pflanzenöl (Glas) bereitgestellt. Den Diamantbohrer nun in die Maschine einspannen und etwas schräg halten, um einen Anfang zu machen. Dann Wasser oder Öl großzügig auf die Bohrstelle geben und den Bohrer während des Bohrvorgangs langsam aufrichten. Dabei Geduld haben – lieber langsam bohren, damit man keinen Sprung riskiert!

Ob Kuchen, Pralinen, Blumen oder Schmuck: Etageren lassen sich vielfältig einsetzen.

Zum Schluss die Porzellanstücke mit den (sehr einfach zu handhabenden Bausätzen) verschrauben. Jetzt könnt ihr euch an eurem selbstgemachten Unikat erfreuen! 😃😊

Upcycling Haustierbett im Shabbychic-Stil

Es wird aber auch Zeit, dass diese Rubrik mal wieder befüllt wird: Das letzte Posting ist über ein halbes Jahr alt. Dafür habe ich heute aber auch mal etwas ganz anderes für euch… Kein Türkranz, keine Deko, sondern ein kleines Möbelstück. Ein Haustierbett, um genau zu sein.

Schaut ein wenig durchtrieben, ist aber die Freundlichkeit in Person: Mein vierbeiniger Teilzeit-Mitbewohner

Die Geschichte dahinter ist die, dass mir vor etwa 3,5 Jahren ein Kater zugelaufen ist. Ein richtiger Streuner – heute hier, morgen dort. Aber sowohl an mir als auch an meiner Terrasse hat er einen Narren gefressen. Und so brachte es die Zeit mit sich, dass ich – eigentlich erklärte Hundeliebhaberin und Katzenallergikerin – auch ihn mit der Zeit ins Herz schloss. Also kaufe ich nun seit 3,5 Jahren regelmäßig Katzenfutter und -milch, kraule, schmuse, spiele, bürste und ziehe Zecken. Nur meine Möbel – die sind tabu. Und schließlich kam es zu der unausgesprochenen Forderung seinerseits, man möge ihm doch bitte ein eigenes Domizil einrichten; einen Platz nur für ihn. Ich sah mich also um. Die meisten Haustierbetten sahen unbequem und (ich bin halt eine Ästhetin) schlicht häßlich aus. Um das zu bekommen, was ich wollte, musste ich also selbst kreativ werden. Als ich dann auf dem Sperrmüll zufällig Schubladen eines ausrangierten antiken Verticos fand, war die Idee geboren.

Hinzugekauft habe ich vier Möbelfüße. Die gibt es mittlerweile in jedem besser sortierten Möbelhaus und manchmal auch im Baumarkt. Und natürlich hält auch das Internet in Sachen Auswahl einiges bereit. Für die Möbelfüße benötigt ihr dann noch vier entsprechende Muttern, die auf das Gewinde passen. Außerdem kamen noch ein Döschen Kreidefarbe in Antikweiss und ein Bogen Sandpapier (Körnung 180) dazu. An Werkzeug war eine Bohrmaschine mit einem Holzbohrer (Stärke hängt vom Gewinde der Möbelfüße ab) notwendig und ein kleiner Schraubenzieher (zum Ab- und Anmontieren des Beschlags). Natürlich benötigt ihr auch einen Pinsel der sich gut für das Auftragen von Kreidefarbe eignet und evtl. eine Zange zum Festziehen der Muttern. Außerdem habe ich die Schublade vor der Bearbeitung gut gesäubert, damit das Holz möglichst Staub- und Fettfrei war. Dafür kann man z. B. ein sehr gut ausgewrungenes Mikrofasertuch verwenden, das mit einer milden Spülmittellauge getränkt ist. Auf keinen Fall darf das Holz aufgeweicht werden! Gleichzeitig ist es aber wichtig, den Schmutz vorher gut zu entfernen.

So richtig nett ist´s nur im Katzenbett!

Zunächst habe ich den Beschlag abgeschraubt und die alte Schublade gut gereinigt. Anschließend habe ich die Schublade innen wie außen mit mehreren Anstrichen Kreidefarbe versehen. Lasst den letzten Anstrich immer erst richtig trocknen, bevor ihr mit dem nächsten beginnt. Wenn alles getrocknet ist, könnt ihr mit dem Sandpapier die Ecken und Kanten etwas abschleifen – das sorgt für den Shabby-Effekt. Danach müsst ihr nur noch den Beschlag wieder anschrauben und die Löcher für die Möbelfüße bohren. Achtet darauf, dass die Abstände gleichmäßig sind. Jetzt nur noch die Möbelfüße mit Hilfe der Muttern anbringen und fertig ist das Bettchen!

Kleine Spielerei: Ein Haken zum Aufhängen von z. B. Spielzeug

Ausgepolstert habe ich das Bett anschließend noch mit einer sauberen, alten Bettdecke, die ich, mehrfach gefaltet, in einen selbstgenähten grauen Jersey-Kissenbezug gelegt habe. On top gab es noch ein mit Katzenminze gefülltes Kissen. An einer Seite habe ich außerdem noch einen kleinen Haken angebracht, an dem ich z. B. Spielzeug oder die Bürste aufhängen kann. Eigentlich von Beginn an hat er sein Bett gut angenommen und regelmäßig darin geschlafen. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass ich mich darüber sehr gefreut habe. Katzen sind nun mal eigen und oft sehr wählerisch: Ich hatte also von Anfang an damit gerechnet, dass er das liebevoll zurecht gemachte Bettchen verschmähen würde. Hat er aber nicht. 😉 🐱

Schlaf gut, mein Lieber!

Lippenpflege mit Damaszener-Rose

💋 Da ich schon seit Jahren nur meine selbstgemachte Ringelblumensalbe als Lippenpflege verwende, dachte ich, es wäre an der Zeit mir mal ganz offiziell eine Rezeptur für einen Lippenpflegestift einfallen zu lassen. Ich bin außerdem im Besitz einer bio Damaszener-Rose (Rose de Resht), die für ihre beruhigende, ausgleichende, heilende und pflegende Wirkung bekannt ist und diese wollte ich dabei unbedingt in meine Lippenpflege integrieren.

🌹 Für etwa 12 Lippenpflegestifte habe ich verwendet:

  • frische Blütenblätter von 5 bio Damaszener-Rosen
  • 70 ml hochwertiges bio Olivenöl
  • 1 EL hochwertiges bio Kokosöl
  • 15 g Bienenwachs (vom Imker des Vertrauens)
  • ätherisches Duftöl in bio Qualität nach persönlicher Vorliebe (ich habe 2 Tropfen persische Rose, 1 Tropfen Lavendel und 1 Tropfen Zitronenverbene verwendet)
  • Optional: Wer zusätzlich ein bisschen Farbe ins Spiel bringen möchte, kann seinem Lippenpflegestift ganz einfach veredeln, indem er einen kleinen Rest eines hochpigmentierten alten Lippenstifts hinzufügt. Dazu später mehr…
Verführerisch: Selbstgemachte, natürliche Lippenpflege mit einem Hauch Farbe

Die Zubereitung erfolgt grundsätzlich ganz ähnlich wie der Ringelblumensalbe. Rosenblätter grob zerschneiden und mit dem Oliven- und Kokosöl (nicht zu stark) erhitzen. Abdecken und über Nacht stehen lassen. Danach erneut leicht erhitzen und das Öl durch einen feinen Filter abseihen. Nun das Bienenwachs zufügen und wieder leicht erhitzen. Jetzt noch die ätherischen Öle und – wer mag – die Lippenstift-Pigmente zugeben. Alles gleichmäßig verrühren und in die Stifte füllen: Fertig! 💋🌹 Die Idee, alte Lippenstiftreste oder Fehlkäufe in Pflegestiften zu verwenden habe ich vor einiger Zeit mal irgendwo im Internet aufgeschnappt. Ich fand die Idee zuerst nicht so hygienisch, wollte es dann aber doch mal ausprobieren. Tatsächlich habe ich einige (Naturkosmetik-)Lippenstifte im Schrank, die sich teilweise als zu grell oder sonst irgendwie ungeeignet herausgestellt haben. Einige wurden kaum benutzt. Einen besonders stark pigmentierten habe ich für diese Lippenpflegestifte verwendet, bzw. ca. 1/2 TL davon, denn seine Farbe ist wirklich ziemlich intensiv. Somit haben meine Pflegestifte eine ganz leichte Farbe erhalten, die meine Lippen etwas frischer wirken lässt. Ich bin damit sehr zufrieden. Wer keine Farbe haben möchte, kann diese natürlich einfach weglassen.

💄 Und noch etwas… Da es die Lippenpflegestifte bisher nur aus Plastik zu kaufen gibt, versuche ich möglichst viele davon zu recyclen. Leere Stifte werden gesammelt, mit heißem Wasser und Seife gründlich gereinigt und desinfiziert und kommen beim nächsten Mal wieder zum Einsatz. 😊 Viel Spaß beim Kreieren eures persönlichen Lippenpflegestifts!

Macht Freude beim Herstellen und beim Tragen: Selbstgemachter Lippenpflegestift

Festliche Upcycling-Geschenkverpackungen

So, nun dauert es nicht mehr lange: Heute in einer Woche ist Heiligabend. 🎁 🎁 🎁  So langsam müssen sich auch die späten unter den Christkindern mit dem Beschaffen und Verpacken ihrer Geschenke beeilen. Zumindest für das Verpacken möchte ich euch ein paar Tipps geben, bzw. eine kleine Inspiration da lassen. Zu Weihnachten fallen tradtitionell Unmengen an Müll an. Gerade Geschenkverpackungen machen einen Großteil davon aus. Wie wäre es denn, einige Geschenke in Altpapier einzupacken? Also Papier oder andere Materialien zu verwenden, die ohnehin schon auf dem Müll landen? Das spart nicht nur Müll und Geld, sondern erlaubt außerdem ganz individuelle Verpackungs-Kreationen:

Seiten aus ausrangierten Magazinen und Büchern, Verpackungsmaterial, Schnur- und Fadenreste, Zapfen und Zweige: Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Wer die Päckchen geschickt mit Band oder Schnur umwickelt, kann sich sogar die Klebestreifen sparen. Ich habe mich außerdem mal an einer selbstgemachten Schleife versucht. Sie ist nicht perfekt, aber doch immerhin ganz hübsch, oder? Nötig dazu war nur eine Kaffee-Verpackung und zwei Metall-Klammern aus dem Büro-Tacker.

 

Hübsche kleine Geschenkanhänger lassen sich ebenfalls ganz leicht herstellen; beispielsweise aus kreativ bedruckten Schokoladen- oder Teepackungen. Achtet darauf, dass ihr nur die Teile der Verpackung verwendet, die von innen nicht bedruckt sind. Motiv einfach ausschneiden und mit dem Locher ein Loch hineinstanzen. Fertig ist der Anhänger für Geschenke, Plätzchen, Marmeladen etc.

Auf einem Spaziergang oder im Garten findet sich allerlei, womit man seine Geschenke noch zusätzlich dekorieren kann: Zapfen, Beeren oder Tannenzweige. Auch altes Packpapier lässt sich wunderbar verwenden und kann z. B. mit einem Kartoffeldruck-Stempel noch zusätzlich weihnachtlich verziert werden. Manchmal ist das Packpapier aber auch an sich schon ein Hingucker, den man gar nicht mehr groß verzieren muss.


Ich hoffe, ich konnte euch damit etwas inspirieren! Mir hat das individuelle Gestalten einzelner Geschenke auf jeden Fall viel Spaß gemacht! Euch allen eine schöne Adventszeit! 🎁

Weihnachtlicher Außenkranz

Und noch eine kleine Inspiration gibt es heute von mir: Einen weihnachtlichen Außenkranz!

Ist der nicht hübsch? Absolutes Pro: Er war wirklich einfach und schnell zu machen. Alle Materialien habe ich in Feld- und Wald gefunden oder sie fielen beim Herbstschnitt im Garten an. Die kleinen Äpfelchen findet man jetzt überall in den Streuobstwiesen im Feld. Sie sind nicht geerntet worden, da sie zu klein sind oder es handelt sich dabei schlicht um Holzäpfel, deren Verarbeitung sehr aufwendig ist. Ich finde diese kleinen Äpfelchen jedoch so dekorativ, dass ich mir immer gerne welche davon mit nach Hause nehme.

Für den Außenkranz habe ich einfach eine ganze Menge Äpfelchen, wie Perlen, auf einen robusten Blumendraht aufgefädelt. Zuvor habe ich auf einen großen Strohrömer grob alles aufgebunden, was vom Gartenschnitt noch übrig war, vor allem Tannen- und Buchszweige. Um die lichten Stellen habe ich, ebenfalls mit Blumendraht,  ein paar schöne Tannenzapfen gewickelt. Zum Schluss wurde die „Apfelkette“ drapiert und ein paar Hagebuttenzweige kamen als Farbtupfer auch noch hinzu. 🍎🍏

Eine schnelle und kostengünstige Deko mit Eyecatcher-Potenzial, die den ganzen Winter über hält! ❄️

Kleiner Herbstkranz

Heute lasse ich euch eine kleine Inspiration da: Diesen hübschen kleinen Herbstkranz habe ich gestern gemacht und zwar überwiegend aus Gartenabfällen! Es ist immer wieder erstaunlich, was beim Schneiden von Bäumen und Sträuchern an hübschem Deko-Material anfällt; viel zu Schade zum Wegwerfen! Den Rohling für den Kranz bilden auch hier wieder entlaubte Efeuranken, die mit Drahtresten fixiert wurden. Horstensienblüten, Buchs, Sedum und Olivenzweige sind beim Herbstschnitt angefallen. Die kleinen Holzäpfelchen habe ich, wie auch die Hagebutten, von einem Spaziergang mitgebracht. Der Kranz hat einen Durchmesser von ca. 18 cm und war im Handumdrehen fertig!

Wer es etwas größer und aufwändiger haben möchte, der kann sich ja noch mal meinen großen Herbstkranz von letztem Jahr ansehen! Als Türkranz hielt er sich lange bis in den Winter an der Haustür meiner Mutter. Viel Spaß beim Nachmachen!

Bunter Feldstrauß

In dieser Kategorie möchte ich euch heute gerne eine kleine Inspiration dalassen: Meinen „Feldstrauß“ vom Wochenende. Trotz garstigem Wetter habe ich einen langen Spaziergang über Feld und Flur gewagt und wurde mit allerlei schönen Beeren und leuchtenden Blüten belohnt. Gesammelt habe ich Hagebutten, Brombeer- und Weißdornzweige (entlaubt und entdornt), sowie kanadische Goldrute, blühenden Dost, Schlehenzweige (als füllendes Bindegrün) und die Fruchtstände der echten Waldrebe. Dazu gesellt haben sich dann noch ein paar Zinnien, die aus meiner Wildblumenmischung gesprossen sind, und Rosen. Die Rosen habe ich in diesem Fall gekauft. Gerne hätte ich heimische Freilandrosen dafür verwendet, aber in Ermangelung dieser habe ich auf Fairtrade-Rosen aus dem Supermarkt zurückgegriffen.

   

Der Strauß hat das triste, verregnete Wochenende so schön erleuchtet, dass ich ihn euch nicht vorenthalten wollte. Demnächst werde ich mal einen ausführlicheren Beitrag zum Thema „Blumenstrauß binden“ machen und die Bindetechnik genau erklären.

Hübsche Vasen aus Altglas

Ab und zu fällt bei mir Altglas an, das mir zu schade für den Container ist. In Form und Farbe besonders schöne Flaschen und Fläschchen lassen sich wunderbar und wirklich sehr einfach zu hübschen Deko-Vasen umwandeln. Mit bunten Blumen darin, machen sie im Handumdrehen was her.

 

Die Flaschen müssen lediglich gut gesäubert und die Etiketten vollständig entfernt werden (meist reicht es, sie in warmem Seifenwasser einzuweichen und Rückstände mit einem Spülschwamm zu entfernen). Danach einfach das Gewinde am Flaschenhals mit Flüssigkleber bepinseln und eine Paketkordel oder ein Band eurer Wahl dekorativ daran festkleben. Meine rustikale Variante mit alter Kordel ziert den Gartentisch. Denkbar sind aber auch elegantere Versionen mit z. B. weißem Satinband. Erlaubt ist, was gefällt 🙂

Leuchtende Eichelhütchen

Theoretisch gesehen ist Weihnachten nicht mehr allzu weit entfernt. Praktisch betrachtet bin ich noch nicht mal richtig im Herbst angekommen – das muss an dem wunderschönen, sonnigen September liegen, den wir in diesem Jahr hatten. Aber Vorsorgen schadet ja nicht. Bald beginnt die Adventskranz-Saison und überhaupt kann so ein bißchen weihnachtlicher Glanz hier und da nicht schaden. Die hier vorgestellte Idee hatte ich letztes Jahr auf einem Herbstspaziergang. Unter einer alten Eiche lagen Unmengen Eichelhütchen an denen ich nicht vorbeigehen konnte. Ohne zu wissen, was genau ich damit anstellen würde, nahm ich ein paar mit…

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Die Eichelhütchen müssen trocken und sauber sein. Mit einer Gemüsebürste lassen sich Sand- und Erdreste gut entfernen. Wurmstichige Exemplare bitte gleich aussortieren. Dann mit einem feinen Pinsel und goldener Acrylfarbe die Innenseiten der Hütchen bemalen und trocknen lassen. Damit die Farbe gut deckt sollten zwei Durchgänge reichen. Die Hütchen lassen sich wunderbar in Gestecke und Kränze einarbeiten. Aber auch ganz pur, z. B. in eine Schale oder ein Tablett mit Kerzen gegeben, verfehlen sie ihre dekorative Wirkung nicht. Natürlich kann man die Hütchen auch mit jeder anderen Farbe bemalen. Silber, Kupfer oder andere Metallic-Töne sind in der glanzvollen Weihnachtszeit aber besonders schön anzusehen.

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