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Garden Focaccia

Bei hochsommerlichem Wetter, wie wir es zur Zeit haben, locken vielerorts die Grillfeiern. Ein schönes Mitbringels für eine solche Veranstaltung ist ein „Garden Focaccia“. Die florale Verzierung von Focaccia-Broten hat sich in diesem Jahr zum Internet-Trend gemausert und ich kann es absolut nachvollziehen. Garden Focaccia backen macht gute Laune! Den Brotteig herzustellen ist dabei ganz simpel. Es braucht vor allem Zeit…

Hier isst das Auge definitiv mit!

🌻 Für ein handelsübliches Backblech habe ich verwendet:

  • 400 g Dinkelmehl Typ 630
  • 2 gestrichene EL Meersalz
  • 4 EL Olivenöl
  • 1/4 Hefewürfel
  • lauwarmes Wasser

Aus etwa 100 g Mehl, sowie allen anderen Zutaten mache ich einen wässrigen Vorteig und lasse diesen abgedeckt etwa eine Stunde an einem warmen Ort gehen. Anschließend arbeite ich das restliche Mehl ein. Der Teig sollte locker, sogar leicht klebrig sein. Also nicht mit dem Wasser geizen. Allerdings auch nicht übertreiben. 😉 Den Teig erneut für etwa zwei Stunden abgedeckt gehen lassen.

Jetzt sollte der Teig bereits deutlich aufgegangen sein. Nun noch mal gut durchkneten, dünn ausrollen und aufs Blech legen. Ich lasse den Teig jetzt noch mal über Nacht abgedeckt gehen, da ich finde, dass der Teig diese Zeit einfach braucht.

Definitiv der Star auf jedem Bufetttisch: Das Garden Focaccia

Am nächsten Tag kommt dann der schönste Teil: Das Dekorieren! 💗Den Teig vorher noch mal gut Olivenöl einreiben. Übrigens mache ich das auch mit den Gemüseteilen, die ich darauf anrichte – einfach ein bisschen mit Öl einreiben. Sie halten dadurch besser am Teig und trocknen beim Backen nicht so schnell aus. Mein Garden Focaccia habe ich mit verschiedenfarbiger Paprika, Möhren, schwarzen Oliven, Kirschtomaten und roten Zwiebeln belegt. Für Stiele und Blätter mussten Schnittlauch, Basilikum, Rosmarin, blühende Oreganozweige und junge Spinatblätter herhalten. Und natürlich jede Menge Samen und Gewürze: Sesam, Schwarzkümmel, Kümmel, schwarzer Sesam, rote Pfefferbeeren, Sonnenblumenkerne und blaue Kornblumenblüten. 😍 Eurer Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Nach etwa 25 Minuten bei 180 Grad habe ich mein Focaccia aus dem Ofen geholt. Habt aber besser immer einen Blick darauf, damit nichts verbrennt! Nun bleibt mir nur noch euch ganz viel Spaß damit zu wünschen.🌷 🌹 🌻 🌼

¡Gazpacho!

Olé! Es gibt Gazpacho! 💃 Erfahrung mit hohen Temperaturen hat man in Spanien ja zur Genüge – da können wir uns jetzt, im Hochsommer, ruhig mal was von abschauen. Gazpacho war eine der wenigen Suppen, die ich auch als Kind schon mochte, denn seit meine Mutter das Rezept im Spanienurlaub aufgeschnappt hatte, gab es diese regelmäßig im Sommer bei uns zu Essen. 🌶️🥒🍅 Die Gazpacho ist durch und durch gesund, per se vegan und super erfrischend an heißen Sommertagen und bei schwül-warmem Wetter. Kleines Manko: Es ist viel Knoblauch drin. Ja. Aber irgendwas ist doch immer…

💃 Für vier große Portionen benötigt ihr:

  • 1,5 große rote Paprikaschoten
  • 1/2 grüne Paprikaschote
  • 1/2 Salatgurke
  • 3 große, frische Tomaten
  • eine handvoll Kirschtomaten
  • 1/2 Chili oder getrocknete Chiliflocken
  • 1 große Zwiebel
  • 1 kleine Dose geschälte Tomaten
  • 2 – 3 Knoblauchzehen
  • 1 – 2 EL Zitronensaft
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle
  • Ciabattabrot oder Brötchen für die Croutons
  • Olivenöl und/oder Butter zum Braten der Croutons

Los geht´s! Die Gazpacho lässt sich super vorbereiten und sollte vor dem Servieren unbedingt ein paar Stunden durchziehen. Ich gebe ihr immer über Nacht Zeit, ihre Aromen zu entfalten. Zuerst werden Paprika, Gurke, Tomaten, Zwiebel und Knoblauch geputzt und in grobe Stücke geschnitten. Bei der Gurke entferne ich ebenfalls vorher die Schale (egal, ob bio oder nicht – ich mag die Schalen nicht in der Suppe). Zusammen mit den Dosentomaten alles sehr fein pürieren und mit Zitronensaft, Olivenöl, Chili, Salz und Pfeffer abschmecken. Anschließend kalt stellen. Vor dem Servieren das Brot in grobe Stücke zerteilen und mit Olivenöl, Butter und einer Prise Salz (diese Mischung bevorzuge ich) goldbraun anrösten. Die kalte Suppe mit den lauwarmen Croutons servieren. 😋🌶️💃💃

Sesam-Zucchini

An all die Zucchini-Geplagten, deren Pflanzen gerade so viel Gemüse abwerfen, dass sie mit der Verarbeitung nicht hinter her kommen oder ihnen die Ideen für die Zubereitung ausgehen: probiert mal Sesam-Zucchini! Ich war nie ein übermäßiger Zucchini-Fan, aber hauchdünn geschnitten und mit aromatischem Sesam kombiniert sind sie ein echtes Highlight!

Zutaten:

  • Zucchini (pro Person etwa eine junge Frucht)
  • Olivenöl
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Salz
  • geröstete Sesamsamen

Die möglichst jungen Zucchini (die jungen, kleineren Früchte sind zarter und milder, aber natürlich lassen sich die älteren genauso gut verarbeiten) mit einem Sparschälter in feine Streifen schneiden. Das ist wahrscheinlich der aufwändigste Teil des Rezepts, aber es geht sehr viel schneller, als man zunächst denkt. Die Zucchinistreifen in eine Pfanne mit Olivenöl geben und direkt salzen und pfeffern. Danach langsam erhitzen und während des Garens öfter wenden. Zum Schluss den gerösteten Sesam unterheben und servieren.

Ob warm oder kalt, pur oder als Beilage oder sogar als Antipasti aufgetischt – Sesam-Zucchini lassen sich wunderbar und vielfältig kombinieren. Mit Schafskäse oder scharf angebratenem, asiatisch mariniertem, Räuchertofu zum Beispiel. Oder, für die Nicht-Vegetarier, mit Lachssteak. Mmmmm…

Dann mal ran an die Zucchini am Wochenende! 🙂

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