Schlagwort: Kaffeezeit

Vegane Schoko-Kirschbrownies

Achtung, hier kommen die wahrscheinlich besten veganen Brownies der Welt! Ich habe diesen wirklich super leckeren Teig noch mit getrockneten Kirschen und Kakaonibs getoppt. Nüsse jeglicher Art könnte ich mir allerdings auch gut dazu vorstellen. Die Brownies sind garantiert das Highlight auf der Kaffeetafel und wenn ihr damit nicht hausieren geht, wird kein Mensch bemerken, dass die Brownies ohne tierische Inhaltsstoffe auskommen. Diese Brownies gehören definitiv in die Kategorie: „Was?“ DIE sind wirklich vegan?“

🍒 Für etwa 12 Brownies benötigt ihr:

  • 300 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 150 g Vollrohrzucker
  • 40 g Kakaopulver (stark entölt)
  • 200 g Zartbitterschokolade (über 70% Kakaogehalt)
  • 100 g Apfelmark
  • 100 ml Distelöl
  • 200 ml Hafermilch
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Weinstein-Backpulver
  • 100 g getrocknete Soft-Kirschen
  • evtl. Kakaonibs zum Bestreuen

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Zunächst die Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen und alle trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Kakaopulver, Backpulver, Zimt, Vanille und Salz) in einer großen Backschüssel gleichmäßig miteinander vermischen. Danach die flüssigen Zutaten (Apfelmark, Distelöl, Hafermilch) ebenfalls gut vermischen und zu der Mehlmischung geben.

Mit der Küchenmaschine zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten. Zum Schluss die geschmolzene Schokolade unterrühren. Den fertigen Teig in eine Brownieform geben, Kirschen, Kakaonibs (oder Nüsse) darauf verteilen und leicht andrücken. Bei 180 Grad etwa 20 – 25 Minuten backen.

Alabama Peach Biscuits

Sonntagmorgen. Der Geruch von frischen Zimtbrötchen steigt ällmählich aus dem Ofen und wabert ganz langsam von der Küche ins Schlafzimmer hinüber. Sanft verbreitet er sich im ganzen Raum, wird intensiver und kitzelt uns schließlich zärtlich in der Nase: „Aufstehen“ haucht er sanft – „Es lohnt sich!“ 😌 Auf mich wirkt der Geruch von frischen heißen Zimtbrötchen wie der Gesang einer Sirene: Ich kann, wenn überhaupt, nur schwerlich widerstehen. Und je kälter und freundlicher es draußen ist, desto magischer ihre Anziehungskraft. Aber gut: Zimtbrötchen gibt es heute nicht direkt, sondern etwas, was ich als eine Variante davon beschreiben würde: Alabama Peach Biscuits. 🍑 🍑 🍑

Peach Biscuits: Frisch aus dem Ofen

Das Rezept in seiner Urform (ich wandle ja immer etwas ab), habe ich bei einer US-amerikanischen Bloggerin gefunden, die im Süden der USA lebt. Da Alabama „Pfirsichland“ ist, vermute ich, dass sich dort diese Regionalvariante eines gefüllten Scones entwickelt hat – der Teig ist nämlich ein klassischer Scones-Teig. Pfirsiche, Scones und Zimt: Das muss ja gut werden, dachte ich. Und in der Tat, kann ich diese exotische Version eines „Zimtbrötchens“ nur empfehlen. Übrigens: Das Rezept lässt sich auch ganz einfach vegan zubereiten – die Zutaten für die vegane Version schreibe ich euch einfach nebendran…

🍑 Für etwa 16 große Peach Biscuits habe ich verwendet:

  • 3 frische Pfirsiche
  • 230 g bio Butter (oder vegane Margarine, zum Braten und Backen geeignet)
  • 500 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 100 g Zucker (ich habe eine Mischung von Vollrohr- und Rohrohrzucker zu je 50% verwendet)
  • 2 gehäufte EL gemahlener Zimt
  • 1 Päckchen Weinsteinbackpulver
  • 300 ml Buttermilch (oder 300 ml Hafermilch)
  • etwas Salz

Zunächst heißes Wasser aufsetzen und die Pfirsiche ganz kurz darin blanchieren. Früchte anschließend schälen, entkernen und in feine Spalten schneiden. Etwa 50 g Butter (oder vegane Margarine) zerlassen und Zimt, eine Prise Salz und 2 EL Zucker zugeben. Anschließend die Pfirsichspalten ganz kurz darin anbraten.

Aus Mehl, restlicher Butter (oder Margarine – sie sollte in jedem Fall möglichst kalt und zu kleinen Würfeln geschnitten sein!), restlichem Zucker, Weinsteinbackpulver, Salz und Buttermilch (oder Hafermilch) einen einfachen Knetteig herstellen. Dieser muss nicht einmal richtig fein sein, im Gegenteil. Ein paar große Butterstückchen darin machen die Biscuits später sogar knuspriger! Den Teig rechteckig ausrollen und die Pfirsiche halbseitig darauf verteilen.

Teig umschlagen und etwas andrücken, dann vorsichtig zurechtschneiden. Meine Biscuits haben bei 180 Grad etwa 20 Minuten gebraucht. Zwischenzeitlich habe ich sie einmal kurz aus dem Ofen geholt, mit der restlichen Buttermilch bepinselt und mit etwas Zucker besprenkelt. Ich empfehle sie lauwarm mit einer großen Tasse Milchkaffee… 😌🧡🍑

Schmecken kalt oder warm: Alabama Peach Biscuits

Veganer Rhabarberkuchen mit Vanillecreme

Das schmeckt nach Frühling! Überall grünt und blüht es draußen und auch der Rhabarber schießt in die Höhe. Zeit für einen Rhabarberkuchen. Nachdem der vegane Apfel- und der Rüblikuchen ein voller Erfolg waren, habe in auch in Sachen Rhabarberkuchen an einer veganen Version getüftelt. Folgendes benötigt ihr dafür:

Für den Boden :

  • 200 g feines Dinkelmehl
  • 100 g Rohrohrzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Päckchen Weinstein-Backpulver
  • 120 ml Hafermilch
  • 80 g Apfelmark
  • 80 ml Öl (geschmacksneutral, z. B. Rapsöl)

Für den Belag:

  • 3 – 4 große Stangen Rhabarber
  • 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker oder 2 – 3 EL selbstgemachter Vanillezucker
  • 200 ml Hafermilch
  • 4 – 5 EL Rohrohrzucker

Für die Streusel:

  • 150 g feines Dinkelmehl
  • 70 g Rohrohrzucker
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker oder 2 – 3 EL selbstgemachter Vanillezucker
  • 100 g pflanzliche Margarine
  • 1 Prise Salz

Schält zunächst den Rhabarber und schneidet ihn in 1 – 2 cm große Stücke. Gebt dann 4 – 5 EL Rohrohrzucker dazu und stellt ihn beiseite.

  

Während der Rhabarber Flüssigkeit zieht, kann der Rührteig vorbereitet werden. Dieser wird genau wie beim Apfel- oder Rüblikuchen zubereitet: Trockene und flüssige Zutaten werden getrennt voneinander vermischt und dann zu einem Rührteig verrührt. Gebt diesen Teig dann in eine Springform und backt ihn bei 160 Grad für ungefähr 15 Minuten vor.

 

In der Zwischenzeit hat der Rhabarber Flüssigkeit gezogen. Gießt diese in eine separate Schüssel ab. Zu dem Rhabarbersaft kommt nun der Vanillezucker und das Vanillepuddingpulver hinzu. Verrührt alles gleichmäßig miteinander und bringt die Hafermilch zum kochen. Nehmt die kochende Hafermilch vom Herd und rührt die Rhabarbersaft-Mischung vorsichtig ein. Noch einmal kurz aufkochen, etwas abkühlen lassen, und vorsichtig Löffelweise auf den Kuchen geben. Ist die Vanillecreme aufgetragen, verteilt die Rhabarberstücke darauf und knetet aus den Streusel-Zutaten einen Teig. Verteilt diesen als kleine Streusel auf dem Rhabarber und der Vanillecreme. Bei 180 Grad sollte der Kuchen noch einmal weitere 15 – 25 Minuten (je nach Ofen) backen.

Guten Appetit! 🌸

© 2020 Violet´s

Theme von Anders NorénHoch ↑