Schlagwort: Mandeln

Reneklodenkuchen mit Mandeln und Vanille

Ich liebe Renekloden und Mirabellen und freue mich jedes Jahr ganz besonders, wenn die unscheinbaren grün-gelblichen Früchte wieder erhältlich sind. Der Geschmack ist einfach einzigartig.

Eine verführerische Kombination: Renekloden, Mandeln, Vanille und ein Hauch Orange

Glücklicherweise hat der alte Reneklodenbaum in meinem Garten auch dieses Jahr wieder einiges an Früchten abgeworfen, weshalb ich mich gleich an mehrere Rezepte mit Renekloden wagen kann. Los geht es heute mit einem Rührkuchen. Einfach in der Zubereitung, aber sehr besonders im Geschmack: Reneklodenkuchen mit Mandeln, Vanille und Orange.

🥧 Folgende Zutaten benötigt ihr dafür:

  • 400 g Renekloden
  • 300 g Dinkelmehl Typ 630
  • 150 g Rohrohrzucker
  • 2 EL Weinsteinbackpulver
  • 250 g weiche bio Butter
  • 4 bio Eier
  • 1 Vanilleschote
  • 5 EL Amaretto
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 50 g gestiftete Mandeln
  • 2 EL Abrieb einer unbehandelten Orange
  • 1 Prise Salz

Eier, Butter und Zucker mit der Küchenmaschine dick und cremig aufschlagen. Vanillemark, Amaretto, Orangenschale und Salz zugeben und weiter aufschlagen. Zum Schluss Mehl, Mandeln und Weinsteinbackpulver unterheben. Den Teig noch einmal gut aufschlagen und in eine gefettete Form (ich hatte hier eine Springform mit 30 cm Durchmesser) füllen. Renekloden waschen, entkernen und halbieren. Die halbierten Früchte gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Darüber kommen dann die gestifteten Mandeln und eine ganz leichte Schicht Rohrohrzucker. Bei 180 Grad im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen. Den erkalteten Kuchen mit Puderzucker bestäuben und mit Schlagsahne oder Vanilleeis servieren (schmeckt aber auch ohne super)! 😍 😋 🥧 Guten Appetit!

Vegane Amaranth-Riegel

Dieses leckere Rezept für vegane Amaranth-Riegel stammt ursprünglich aus dem Buch „Vegan for fit“ von Attila Hildmann. Ich habe das Rezept nach persönlichen Vorliegen leicht abgewandelt. Die Riegel lassen sich sehr gut vorbereiten und lagern. Die Zutaten sind allesamt sehr hochwertig und auch geschmacklich lässt der Snack keine Wünsche offen. Zum Amaranth gesellen sich geröstete Mandeln, Kakao, Kirschen, Zimt und Vanille – wer kann da noch wiederstehen?

Für 20 – 30 Riegel (je nach dem, wie ihr sie schneidet) benötigt ihr:

  • 200 g Kakaobutter
  • 50 g Kokosöl
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 80 g geröstete und gehackte Mandeln
  • 125 g getrocknete Kirschen
  • 200 g Agavendicksaft oder 200 g Imkerhonig
  • 3 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 40 g rohes Kakaopulver
  • 150 g weißes Mandelmus
  • 200 g gepopptes Amaranth

Zunächst die Mandeln anrösten und grob hacken. Danach die Kakaobutter schmelzen (aber nicht zu stark erhitzen). Zur geschmolzenen Kakaobutter das Kokosöl, das Vanillemark, Salz, Kakaopulver, Zimt, Mandelmus und Süßungsmittel hinzugeben und alle Zutaten gut miteinander verrühren. Dafür empfiehlt sich z. B. ein Schneebesen. Anschließend die gehackten Mandeln und die getrockeneten Kirschen hinzugeben und schließlich alles mit dem Amaranth vermischen.

Wenn alles gleichmäßig vermischt ist, die Masse in eine Form geben (ich habe eine, mit Backpapier ausgelegte, Brownieform genommen) und auskühlen lassen. Kleiner Tipp: Die Amaranthmasse in mehreren Schichten in die Form geben und jede einzelne gut festdrücken. So bekommen die Riegel mehr Stabilität. Zum Schluss ein Stück Backpapier auf die Masse legen und möglichst gleichmäßig glatt drücken. Nach 2 Stunden im Kühlschrank sollte alles gut durchgekühlt sein und man kann mit einem scharfen Messer die einzelnen Riegel portionieren.

Leckerer Energieschub für Zwischendurch: Vegane Amaranthriegel mit Kakao, Kirschen und Mandeln

Cranberry-Marzipanstollen

Was lange währt, wird endlich gut: Dieser Ausspruch könnte vom Erfinder des Stollens getätigt worden sein, denn wer einen traditionellen Christstollen backen will, der muss die lange Reifezeit mit einkalkulieren. Ich habe meinen Stollen daher bereits Ende Oktober gebacken. Mit einer dicken Butter-Zuckerschicht ummantelt, wurde er kühl, dunkel und trocken gelagert und ist jetzt bereit zum Verzehr. Mürbe und aromatisch – so soll er sein, der echte Christstollen! Gibt es eigentlich in Deutschland ein noch typischeres Weihnachtsgebäck als Stollen? Ich glaube nicht. Stollen ist einfach der Inbegriff von Weihnachten.

Traditionell weihnachtlich: Selbstgebackener Christstollen

Einen Stollen backen ist nicht schwer. Er erfordert vor allem eines: Zeit. Da ich seit einiger Zeit auf Weizen verzichte und stattdessen Dinkelmehl benutze, ist es also in diesem Jarhr auch ein Dinkelstollen geworden. Ein Dinkelstollen mit Cranberries und Marzipan.     ⭐⭐⭐

Folgende Zutaten habe ich für meinen Stollen verwendet:

  • 450 g feines Dinkelmehl
  • 100 g gehackte Mandeln
  • 125 g getrocknete Cranberries (gesüßt)
  • 50 g Zitronat
  • 50 g Orangat
  • etwas Hafermilch
  • 80 ml aromatischer Rum
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 EL Amaretto
  • 1 TL Lebkuchengewürz (ich habe eine selbstgemachte Mischung aus Muskat, Kardamom, Zimt, Sternanis und Nelke genommen)
  • 1/2 TL gemahlene Vanille
  • 150 g Rohrohrzucker
  • 1/2 Hefewürfel
  • 200 g Butter (150 g für den Teig und ca. 50 g zum Einstreichen)
  • 250 g Marzipanrohmasse ( 100 g für den Teig und 150 g für den Marzipankern)
  • 50 g Puderzucker

Die Vorbereitung beginnt bereits am Vorabend des Backens. Cranberries, Mandeln, Zitronat und Orangat werden mit Rum, Amaretto und Zitronensaft beträufeln und über Nacht darin eingeweicht.

Am nächsten Tag stellt ihr aus Mehl, Rohrohrzucker, Hafermilch Hefe und geschmolzener Butter einen Hefeteig her und lasst ihn abgedeckt an einem warmen Ort für ca. 1 Stunde aufgehen. Anschließend wird ein Teil der Marzipanrohmasse in den Teig eingearbeitet und schließlich kommen auch die eingeweichten Mandeln, Trockenfrüchte und die Gewürze dazu. Den Teig dann noch einmal für ca. 30 Minuten gehen lassen.

Die restliche Marzipanrohmasse zu einer Stange rollen und in den Stollenteig einarbeiten. Nun bekommt der Stollen noch seine typische Form. Dafür könnt ihr eine spezielle Stollenbackform verwenden, oder ihn einfach mit den Händen in Form bringen. Ich habe meinen Stollen dann bei 180 Grad etwa 40 Minuten gebacken. Kommt der Stollen aus dem Ofen, folgt der letzte Arbeitsschritt: Die Ummantelung mit Butter und Puderzucker. Dafür den heißen Stollen dick von allen Seiten mit der Butter einstreichen. Anschließend eine ordentliche Schicht Puderzucker darauf verteilen. Nach dem Auskühlen in Folie packen oder den Stollen in einer großen Blechdose aufbewahren. Er sollte mindestens 6 – 8 Wochen lagern, damit er seine Aromen voll entfalten kann.

Vor dem Servieren noch mal frisch mit Puderzucker bestäuben und genießen!
Frohe Weihnachten euch allen!  ⭐

Ein frohes und leckeres Weihnachtsfest euch allen!

Frankfurter Bethmännchen

Weiter geht´s mit dem Backmarathon. Am vergangenen Wochenende war ich sehr produktiv und habe neben Spitzbuben und Citronelli auch diese Bethmännchen gemacht…

 

Bethmännchen wecken bei mir weihnachtliche Kindheitserinnerungen, denn als gebürtiges Frankfurter Mädchen gab es diese Spezialität an Weihnachten immer bei uns zuhause. Da sie als echte Frankfurter Spezialität gelten, lassen Cafés und Konfiserien sich die kleinen Leckerbissen fürstlich bezahlen. Mitunter finde ich die verlangten Preise sogar ziemlich unverschämt. Bethmännchen sind aber so einfach selbst herzustellen, dass ich sie niemals kaufen würde. Alles, was ich verwende, sind blanchierte Mandeln und Marzipanrohmasse. Dazu kommt etwas Eigelb zum bestreichen. Lässt man das Eigelb weg oder bestreicht die Bethmännchen einfach mit etwas Sojasahne, erhaltet ihr ein tolle vegane Weihnachtsleckerei!

Ich mache die Bethmännchen seit vielen Jahren und erinnere ich mich gut daran, dass mein erster Versuch eine absolute Enttäuschung war: Ich hatte ein Rezept aus dem Internet ausprobiert und das Marzipan mit Eischnee und Mehl vermischt. Das funktionierte überhaupt nicht. Die Bethmännchen verliefen total und wurden zu Marzipankeksen. Ich bin daher dazu übergegangen, lediglich eine hochwertige Rohmasse zu verwenden. Das schmeckt meiner Meinung nach am besten und ist formstabil. 😉  Wer die Masse etwas strecken möchte, kann natürlich noch ein wenig feines Mehl hinzugeben. Die Bethmännchen werden dann noch fester.

Für meine Variante aus der Rohmasse einfach einige Marzipankugeln formen (etwa 2 cm Durchmesser). An jede Kugel in ebenmäßigen Abständen drei blanchierte Mandeln andrücken – so erhaltet ihr fast automatisch die typische Bethmännchen-Form. Eure Bethmännchen dann mit Sojasahne oder verquirltem Eigelb bepinseln und bei 180 Grad etwa 15 Minuten backen. Fertig!

Niedrig im Aufwand, aber groß im Geschmack: Violet´s Bethmännchen 💜

Persischer Liebeskuchen

Awww… ist der nicht hübsch?! Meinen Geburtstagskuchen habe ich mir in diesem Jahr selbstgebacken: Ein persischer Liebeskuchen ist es geworden. Auf dieses wunderhübsche orientalische Backwerk bin ich während meiner Recherche zu den Kolompeh aufmerksam geworden und wusste sofort: DAS muss ich backen!

Die ersten Bilder, die ich im Netz von diesem Kuchen sah, haben mich direkt begeistert. Ich liebe Pistazien. Und dann noch Rosen… Rein optisch schon mal eine sehr sinnliche Angelegenheit. Als ich dann noch die Zutaten durchging, war ich ganz schnell verzaubert: Pistazien, Mandeln, Rosenwasser, Kardamom, Orange, Vanille, Zitrone… welch ein Aromenfeuerwerk! Und mein Geburtstag und damit ein entsprechender Anlass stand auch noch vor der Tür: Also nichts wie ran! Die letzten beiden Rosenblüten aus dem Garten meiner Mutter wurde gepflückt und zu kandierten Rosenblättern verarbeitet. Dafür einfach die Blütenblätter abzupfen, mit Eiweiss bestreichen und mit Puderzucker bestreuen. Danach bei ca. 50 Grad für etwa 10 Minuten im Backofen trocknen. Diesen Schritt könnt ihr gut vorbereiten. Die kandierten Rosenblätter halten sich, in einem Schraubglas aufbewahrt, eine ganze Zeit lang.

Für den persischen Liebeskuchen benötigt ihr insgesamt folgende Zutaten:

🌹Für den Kuchen:

  • 200 g weiche bio Butter + etwas um die Form auszubuttern
  • 120 g Rohrohrzucker
  • 5 bio Eier
  • 1 EL gemahlener Kardamom
  • 120 g gesiebtes Dinkelmehl
  • 200 g gemahlene Mandeln
  • Saft einer halben, unbehandelten Zitrone und die abgeriebene Schale davon
  • Abrieb einer halben, unbehandelten Orange
  • 1 EL Rosenwasser
  • 1 EL Backpulver
  • 80 g Weichweizengriess
  • 1 Prise Salz
  • 80 g gemahlene Pistazien

🌹Für den Sirup:

  • 100 g Rohrohrzucker
  • 130 ml Wasser
  • Saft einer Orange
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1/2 Vanilleschote
  • 2 EL Rosenwasser

🌹Für die Dekoration:

  • frische unbehandelte Rosenblüten
  • etwas Eiweiss
  • Pistazien
  • Puderzucker
  • Zitronensaft
  • Matcha-Pulver
  • Rote Bete-Pulver oder Granatapfelsaft

Für den Kuchenteig Mehl und Backpulver sieben und mit dem Grieß vermischen. Kardamompulver, Mandeln, Pistazien, Zitronen-, Orangenschale und Salz zugeben. Parallel dazu Butter und Zucker cremig rühren und die Eier hinzufügen. Butter, Zucker und Eier schaumig aufschlagen und unter die trockene Mehl-Mischung heben. Zum Schluss Rosenwasser und Zitronensaft unterrühren. Den fertigen Kuchenteig in die Springform füllen und bei 180 Grad im vorgeheizten Backofen für ca. 40 Minuten backen.

Für den Sirup den ausgepressten Zitronen- und Orangensaft mit Rosenwasser, Rohrrohrzucker und Vanille verrühren und auf niedriger Stufe unter Rühren erhitzen, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat. Den Sirup dann etwas abkühlen lassen.

Den fertig gebackenen Kuchen auskühlen lassen. Anschließend mit einem Holzstäbchen Löcher in die Oberfläche stechen. Den Sirup darüber gießen und gleichmäßig auf dem ganzen Kuchen verteilen. Auskühlen lassen.

Für den Zuckerguss habe ich zunächst aus Zitronensaft und Puderzucker einen zähflüssigen Guss erstellt. Den Guss anschließend in zwei Schälchen aufteilen und einfärben. Für den grünen Guss habe ich Matchapulver verwendet und für den rosa Guss Rote Bete-Pulver. Dann noch mit gehackten Pistazien und kandierten Rosenblüten bestreuen und fertig ist der wunderschöne Liebeskuchen! 💚❤💕

Vor dem Verzehr empfehle ich, den Kuchen einige Stunden durchziehen zu lassen. So können sich all die wunderbaren Aromen richtig entfalten.

Bon Appétit! 🌹

Mandelspritzgebäck

Der vorweihnachtliche Backmarathon geht in die zweite Runde. Heute gab es bei mir einen absoluten Klassiker: Mandelspritzgebäck mit Schokolade.

Die einzige Abwandlung, die ich bei diesem Gebäck vorgenommen habe, ist, dass ich wieder einmal kein Weizen-, sondern Dinkelmehl benutzt habe. Mittlerweile benutze ich grundsätzlich nur noch Dinkelmehl. Ich finde nicht, dass es beim Backen irgendeinen entscheidenden Unterschied macht. Allerdings vertrage ich es deutlich besser. 😊

Für mein Mandelspritzgebäck mit Dinkelmehl habe ich verwendet:

  • 200 g zimmerwarme bio Butter
  • 100 g Rohrohrzucker
  • 2 EL selbstgemachter Vanillezucker
  • 2 bio Eigelb
  • 1 bio Ei
  • 1 EL Zitronensaft
  • 80  g gemahlene Mandeln
  • 250 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 200 g Zartbitterkuvertüre
  • 1 EL Kokosöl

Für das Aufspritzen benötigt ihr außerdem einen Spritzbeutel und eine Sterntülle. Die Herstellung ist einfach. Aus Butter, Rohrohrzucker, Vanillezucker, Ei, Eigelb, Zitronensaft, Mandeln und Mehl einen ebenmäßigen Teig herstellen. Den fertigen Teig in den Spritzbeutel füllen und verschiedene Muster auf das Backblech spritzen. Die klassischen Formen sind Kringel, Stangen, Tatzen und die typische S-Form.

 

Das Spritzgebäck dann bei 180 Grad etwa 10 – 15 Minuten backen. Nach dem Abkühlen die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und mit dem Kokosöl verrühren. Das Spritzgebäck bis zur Hälfte eintauchen und zum Beispiel auf einem Pralinengitter auskühlen lassen. Fertig! 😊 Dieser Klassiker unter den Weihnachtsplätzchen kommt eigentlich immer gut an und ist ganz einfach in der Herstellung. Viel Spaß beim Backen! 😋🍪🍪🍪

Mein Osterbrot

Zu meinen Lieblingskalorien über Ostern zählt definitiv das Osterbrot, das ich nach einem über die Jahre perfektionierten Rezept selbst backe. Da man ihm nur schlecht wiederstehen kann, fällt es recht groß aus, denn auch Nachbarn, Freunde und Bekannte können sich seiner fluffigen Anziehungskraft nicht entziehen. Durch die Beigabe von Quark bleibt es lange feucht und erhält eine besondere Note. Als Highlight kommen noch ein Zitronen-Guss, gehobelte Mandeln und gehackte Pistazien oben drauf.

 

Die Form variiert bei mir jedes Jahr. In diesem Jahr habe ich den Zopf kunstvoll geflochten. Das Muster ist beim Backen allerdings ziemlich „verlaufen“. Da der Teig sehr feucht ist, lohnt es sich also nicht zuviel Zeit in ein allzu filigranes Muster zu investieren. Natürlich könnte man dem Teig mehr Mehl zugeben und ihn so fester machen, aber das ginge auf Kosten des Geschmacks und der Konsistenz und die haben oberste Priorität.

Für das saftige, zitronige Osterbrot benötigt ihr:

  • 770 g Dinkelmehl (Type 630)
  • 1 Prise Salz
  • 150 ml Milch
  • 150 g Rohrohrzucker
  • 300 g Magerquark
  • 1/2 Hefewürfel
  • 100 g weiche Butter
  • 1 unbehandelte bio Zitrone (Schale)
  • Puderzucker
  • gehobelte Mandeln
  • Pistazien
  • 1 bio Ei

Zum Bestreichen und zur Dekoration:

  • ca. 10 EL Milch
  • 1 bio Eigelb
  • 1 unbehandelte bio Zitrone (Saft)
  • Puderzucker
  • gehobelte Mandeln
  • gehackte Pistazien

Das Dinkelmehl mit dem Rohrohrzucker (einen TL davon zurückbehalten), der frisch geriebenen Zitronenschale und der Prise Salz mischen. Das Ei dazu geben. Unterdessen in einem kleinen Topf die Milch lauwarm erhitzen und den zurückbehaltenen TL Rohrohrzucker hinzufügen. Den halben Hefewürfel zerbröseln und in die Milch geben. Der Hefe nun ca. 5 Minuten Zeit zum „Arbeiten“ lassen. Anschließend die Butter in kleinen Flocken in die Milch rühren und warten, bis diese geschmolzen ist. Nun den Quark zu der Masse hinzufügen und alles zu einer homogenen Masse vermischen. Nun die flüssige Quark-Masse zu der Mehl-Mischung geben und einen Knetteig daraus fertigen. Den Teig dann zugedeckt an einem warmen Ort mindestens 1,5 Stunden aufgehen lassen.

 

Danach kann der Teig einfach als rundes Brot auf das Backbleck gegeben werden oder als geflochtener Kringel. Dieses Jahr hatte ich mich für diese 6-Strang-Technik (flach) entschieden. Auf YouTube findet ihr ganz tolle Anleitungen, die die Technik sehr präzise erklären. Ich habe direkt auf dem Backpapier geflochten, damit ich das fertig geflochtene Osterbrot nicht noch transportieren musste. Nach dem das Brot seine finale Form erhalten hat, wird es mit einer Mischung aus einem Eigelb und ca. 10 EL Milch eingepinselt. Anschließend sollte es noch mal ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen. Kurz vor dem Backen pinsele ich das Brot dann noch mal erneut ein. Bei 175 Grad ca. 35 – 40 Minuten backen. Erkalten lassen.

Aus Zitronensaft und Puderzucker einen zähflüssigen Guss herstellen und auf dem Osterbrot verteilen. Gehobelte Mandeln und gehackte Pistazien darauf streuen und… genießen! 🙂

© 2020 Violet´s

Theme von Anders NorénHoch ↑