Nachdem ich mich in den ersten Wochen des neuen Jahres aus den altbekannten Gründen mit Süßem aller Art zurückgehalten habe, habe ich nun doch endlich mal wieder etwas gebacken. Etwas ganz einfaches, aber – zumindest in Deutschland – doch nicht alltägliches: Ciambellone. Ein traditioneller, italienischer Olivenölkuchen mit Ricotta oder Mascarpone. In Italien wird er durchaus auch mal zum Frühstück gegessen, was ich – gerade am Wochenende – nur empfehlen kann. 🙂
Zitronenkuchen mit Olivenöl und Ricotta weckt Sehnsucht nach dem Süden
Ich habe drei Anläufe gebraucht, da die beiden ersten Rezepte nicht funktioniert haben (geschmacklich wunderbar, aber der Teig ging nicht richtig auf). Beim dritten Anlauf habe ich meine eigene Erfahrung einfließen lassen und siehe da: Der Kuchen ging auf. Und so kommt hier mein Rezept für einen einfachen italienischen Frühstückskuchen, der garantiert NICHT nach Olivenöl schmeckt…
Für eine kleine Spring- oder Gugelhupfform (20 cm) braucht es folgende Zutaten:
250 g feines Dinkelmehl (Typ 630)
150 g Rohrohrzucker
1 Prise Salz
3 EL Weinsteinbackpulver
250 g Ricotta
100 ml hochwertiges Olivenöl
3 Eier
Abrieb von 3 – 4 großen Zitronen
Etwa 4 EL Zitronensaft
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Mehl, Zucker, Salz und Backpulver gut miteinander vermischen. In einem weiteren Gefäß Ricotta, Olivenöl, Eigelbe, Zitronenabrieb und -saft ebenfalls gut miteinander verrühren. Die Eiweiße steif schlagen. Nun die flüssige Mischung zu der trockenen Mehlmischung geben und wenn daraus ein homogener Teig geworden ist, die steigen Eiweiße vorsichtig unterheben. Etwa 30 Minuten backen.
Ich habe meinen ausgekühlten Kuchen noch mit etwas Zuckerguss (Zitronensaft und Puderzucker) und gehackten Pistazien bestreut. Er schmeckt aber auch ohne ganz herrlich nach Italien.
Januar. Die Feiertage sind vorbei, der Alltag hat uns wieder. Die Zeit der Kalorienbomben und Festessen ist erstmal vorbei und viele haben das Bedürfnis, mit gesunder Ernährung ins neue Jahr zu starten. Bestimmt habt ihr schon mal vom „Veganuary“ gehört, also dem veganen Januar. Weltweit soll möglichst einen Monat im Jahr vegan gegessen werden. Diese Challenge findet immer mehr Anhänger und ist für mich ein Grund, mal wieder ein herzhaftes, veganes Rezept mit euch zu teilen: Selbstgemachte Tacos, gefüllt mit einem Ragout von Kräuterseitlingen und ergänzt mit leckeren Toppings.
Vegan und auch noch glutenfrei: Tacos aus Mais mit herzhafter Füllung
Das aufwendigste an diesem Rezept sind die selbstgemachten Tacos. Natürlich könnt ihr diese auch einfach kaufen. Wer allerdings gerne kocht und wissen möchte, was genau in seinen Tacos verarbeitet wurde, dem kann ich das Selbermachen zur wärmstens empfehlen. Das folgende Rezept reicht für fünf große Tacos.
Tipp: Gebrochene Tacos einfach in kleine Stücke brechen und als Tortilla-Chips genießen
Für die Tacos:
250 g Maismehl
1/2 TL Salz
4 EL Pflanzenöl
1/2 TL Weinsteinbackpulver
250 ml heißes Wasser
Für die Kräutersaitling-Füllung:
400 g Kräuterseitlinge
2 EL Tomatenmark
1 große Knoblauchzehe
6 – 7 EL Sojasauce
2 TL Agavendicksaft
2 EL (geräuchertes) Paprikapulver
1/2 TL Chiliflocken
Außerdem:
veganes Joghurt
2 frische Tomaten
1 kleine Gurke
1 Avocado
frischer Koriander
2 rote Zwiebeln
etwas Limettensaft und Olivenöl
Zuerst kommen die Tacos dran: Dafür alle Zutaten für diese miteinander mischen und mit dem heißen Wasser verkneten. Den so entstandenen Teig in fünf etwa gleich große Portionen aufteilen und Kugeln daraus formen. Um die so entstandenen Kugeln in flache Tacos zu formen, kann man nun eine Tortilla-Presse verwenden. Ich wollte mir aber nicht extra eine anschaffen, da meine Küchenschränke weiß Gott voll genug sind. Daher folgender Tipp: Auf ein großes Schneidebrett kommt Backpapier, dann darauf die Kugel und darauf noch einmal ein Backpapier. So könnt ihr die Kugel leicht mit einem Rollholz zu einem feinen, runden Taco ausrollen. Und damit die Tacos auch ihre typische Form erhalten, habe ich sie auf ein Rost „gehängt“ und etwa zehn Minuten bei 200 Grad gebacken. Erst anschließend wurden sie dann in der Pfanne noch mal ohne Fett angeröstet, da ich Tacos besonders gerne stark angeröstet mag.
In einem Zwischenschritt empfehle ich euch, nun erstmal Tomaten und Gurken von ihrem wässrigen Innenleben zu befreien und in feine Würzel zu schneiden. Diese habe ich dann mit viel Limettensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer mariniert. Auch die Avocado und die roten Zwiebeln können jetzt schon mal in Scheiben geschnitten werden.
Die Kräuterseitlinge mit einer Gabel „zerfasern“ und nicht schneiden. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und das Tomatenmark anrösten. Die Pilze hinzugeben, gut vermischen und umrühren. Mit fein geriebenem Knoblauch, Paprikapulver und Chiliflocken würzen. Zum Schluss die Sojasoße und den Agavendicksaft zugeben. Das ganze Ragout noch ein paar Minuten köcheln lassen. Evtl. etwas Wasser zugeben, falls es anzubrennen droht.
Das heiße Ragout in die Tacos füllen und mit ein paar Löffeln veganem Joghurt toppen. Zwiebeln und Avocadostreifen sowie die marinierte Gurke und Tomate und den frischen Koriander darauf verteilen. Voilá! Fertig ist ein wirklich sehr leckeres und gesundes, veganes Rezept. Kommt gut durch den kalten Januar!
Wisst ihr schon, was ihr an Weihnachten zum Dessert serviert? Ich habe da einen Tipp für euch: Canelés de Bordeaux mit viel Vanille, Orange und etwas Rum.
Klein aber oho: Carnelés
Diese kleinen Leckerbissen sind eigentlich ganz einfach zu machen, lassen sich sehr gut vorbereiten und ich wage zu behaupten, dass sie alle Esser zufrieden stellen werden. Was ihr allerdings braucht, sind die typischen Formen aus Kupfer – sonst bekommen die Canelés nicht ihre karamellige Kruste und die gehört einfach dazu. Ich habe mich an ein Rezept aus der Süddeutschen gehalten, das ich euch sehr empfehlen kann. Lediglich den Puderzucker habe ich auf etwa 75 g reduziert. Das reicht. Die Canelés werden sonst viel zu süß. Das Rezept reicht ziemlich genau zum Befüllen von sechs typischen Canelés-Formen. Anstatt mit Orangen serviert, kann ich mir die Canelés auch gut mit frischen Beeren (Him-, Heidel- und Erdbeeren) vorstellen. Probiert sie aus – ich denke, ihr werdet nicht enttäuscht sein…
Canelés gehen auch gut zum Kaffee oder zwischendurch. Es muss nicht unbedingt der festliche Nachtisch sein, aber gerade als solcher passt er ganz besonders gut, finde ich. Sie schmecken lauwarm schon sehr lecker, aber noch besser, wenn sie komplett ausgekühlt sind, da erst dann die äußere Karamellschicht so richtig knackig ist.
Hier gut erkennbar: Die dünne, knackige KaramellschichtAußen knackig, innen fluffigBon Appétit und frohe Weihnachten!
Mal ehrlich: Die meisten von uns sind Naschkatzen und brauchen manchmal einfach etwas Süßes. Gut, dass man die Wahl hat und dann nicht unbedingt zur Massenware greifen muss. Diese ist im Regelfall voll mit minderwertigen und teils gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffen. Eine sehr leckere und vor allem gesündere Alternative dazu sind Dattelkugeln.
Dattelkugeln in den Sorten Himbeer-Zitrone, Erdnuss-Salz-Kakao und Orange mit 100%-Schokolade
Dattelpaste, also zu einer feinen Paste vermahlene Datteln, lässt sich wunderbar mit vielen verschiedenen Aromen kombinieren. Ich füge nur natürliche, frische und biologische Gewürze, Nüsse und Aromen hinzu. Je hochwertiger die Zutaten, desto besser der Geschmack. Folgende Sorten mache ich regelmäßig:
Himbeer-Zitrone
Erdnuss-Salz-Kakao
Orange und 100%ige Schokolade (mein persönlicher Favorit!)
geröstete Haselnuss und 100%ige Schokolade
Walnuss-Kardamom-Zimt
Matcha-Limette
Elisen-Lebkuchen (mit verschiedenen Nüssen, Aprikosen, Rosenwasser, frischer Orangen- und Zitronenschale und einer selbstgemachten Lebkuchen-Gewürzmischung)
Apfel-Mandel-Zimt
Dattelkugeln selbst herzustellen ist nicht schwer, nur ein wenig zeitaufwendig. Probiert es ruhig mal aus oder wendet euch an mich. Dattelkugeln mache ich gerne auf Bestellung. Den E-Mail-Kontakt findet ihr im Impressum.
Lecker auch an Weihnachten: handgemachte Dattelkugeln
Sie sind jedes Jahr wieder die beliebtesten Plätzchen: Meine Vanillekipferl. Auch, wenn ich mal nicht so viel Zeit zum Backen finde – Vanillekipferl müssen sein. Grund genug, mein Rezept noch mal aus den Tiefen des Blogs hervorzukramen. Wenn ihr zarte, vanillig-buttrige Kipferl auf euren Weihachtstellern wollt, dann schaut mal hier. Euch eine schöne Adventszeit! ❄️
Eigentlich bin ich kein Freund von Donuts. Überhaupt mag ich Frittiertes und in Fett Gebackenes nicht allzu gerne. Als ich jedoch vor ein paar Wochen über „Cider Donuts“ stolperte, war mein Interesse geweckt. In einem Buch war beiläufig von dem Gebäck die Rede, das traditionell in den USA mit dem ersten Cider des Jahres gebacken wird. Das gefiel mir. Neben Cider kommen auch noch Gewürze in den Donutteig, die diesen deutlich aufpeppen. Mein Interesse war geweckt und ich begann mit der Recherche. Es war gar nicht so leicht, ein gutes Rezept zu finden und ich habe einiges angepasst. In den USA ist man einfach toleranter was Zucker und Fett angeht. Auch waren sich die vielen Blogger und Online-Köche nicht gerade einig über die Menge des Cider, Teigkonsistenz, Gewürze… Die Kritik, die immer wieder geäußert wurde war, dass die Donuts so gar nicht nach Apfel schmecken würden. Da ist auch was dran. Aber in Kombination mit den Gewürzen erhalten die Donuts einen ganz eigenen, sehr lecker-würzigen Geschmack. Wer also nicht auf Kalorien achten muss, dem sei das Nachbacken wärmstens empfohlen.
Cider Donut mit Zimt und Zucker bestreut
Für etwa acht Donuts benötigt ihr:
70 g weiche Butter
50 g brauner Zucker
25 g Rohrohrzucker
1 Ei
2 EL Apfelmark
etwa 250 g Dinkelmehl Type 630 (evtl. etwas mehr)
1 EL Weinsteinpackpulver
1 großzügige Prise Salz
2 TL gemahlener Zimt
1/2 TL gemahlene Muskatnuss
1/2 TL gemahlener Kardamom
500 ml Cider (auf 200 ml einreduziert)
ausreichend neutral schmeckendes Pflanzenöl zum Frittieren (z. B. Sonnenblumenöl)
Für die Ummantelung:
80 g Butter
100 g Rohrohrzucker
1,5 EL gemahlener Zimt
Was ihr außerdem braucht ist Zeit, denn der Teig muss über Nacht oder zumindest für 6 – 8 h in den Kühlschrank.
Zu allererst habe ich 500 ml herben Cider durch Kochen auf 200 ml runterreduziert. Dieses Konzentrat dann etwas erkalten lassen und besser nicht probieren: Es schmeckt scheußlich.
In einer Backschüssel den Zucker, Salz, Mehl, Backpulver und die Gewürze miteinander mischen. Mit der Menge des Mehls war das so eine Sache… die Mengenangaben variieren teils dramatisch. Ich würde daher erstmal 200 g Mehl mit Zucker, Salz etc vermischen und gegebenenfalls noch mal etwas nachgeben. Der Teig bleibt recht klebrig, weshalb ihr auch fürs Ausrollen viel Mehl benötigt. Er klebt an den Fingern – und das soll auch so sein, da er sonst zu zäh und fest ist nach dem Backen.
Das erkaltete Cider-Konzentrat mit weicher Butter, Apfelmark und Ei verrühren und über die Mehl-Mischung geben. Alles gut miteinander verkneten. Nun merkt ihr wahrscheinlich schon, dass der Teig recht klebrig ist. Sollte er noch zu flüssig sein, gebt noch etwas Mehl hinzu. Aber sollte er einfach feucht und klebrig sein, dann ist er richtig. Den Teig nun abdecken und möglichst über Nacht in den Kühlschrank stellen. Meine Sorge war, dass die lange Wartezeit die Wirkung des Backpulvers beeinträchtigen würde – aber das war nicht der Fall.
Nach der Ruhezeit sollte der Teig auch etwas fester geworden sein. Ihr könnt ihn nun unter Zuhilfenahme von reichlich Mehl etwa 0,5 cm dick ausrollen und Donuts ausstechen. Erhitzt das Öl in einem Topf und macht die Stäbchenprobe: Wenn ihr ein Holzstäbchen in das Öl haltet und sich kleine Blasen daran bilden, könnt ihr loslegen. Achtet auch darauf, dass das Öl nicht zu heiß wird, da der Donut sonst außen verbrennt, während er innen noch nicht gar ist.
Natürlich könnte man die Donuts bereits so schon essen. Aber das Originalrezept sieht vor, dass die frittierten Donuts nach einer kurzen Ruhephase auf dem Küchenkrepp noch in geschmolzene Butter getaucht und anschließend in Zimt und Zucker gewälzt werden. Keine Frage: Das schmeckt gut, ist allerdings wirklich keine leichte Kost. Dennoch sollte man die Donuts ruhig mal ausprobieren – man isst sowas ja nicht jeden Tag. 😉
‚It´s the most wonderful time of the year…‘ zumindest für uns Kürbis-anbetende, Halloween zelebrierende Herbstliebhaber. Jede Jahreszeit hat so ihre schönen Seiten, aber buntes, raschelndes Herbstlaub und Morgennebel verbreiten schon eine ganz besondere Atmosphäre. Der bunte Herbstrausch lässt sich auch auf einer anderen sinnlichen Ebene ganz wunderbar unterstützen: Der Geschmacklichen. Zum Beispiel mit diesen herrlichen Cupcakes, deren Hauptzutat ein selbstgemachtes Püree vom Muskatkürbis ist. Dazu kommt die herrlich wärmende Gewürzmischung, die man in den USA als „Pumpkin Spice“ bezeichnet. Das Frosting sorgt für etwas Frische auf dem fluffigen Cake und vegan sind die Schätzchen auch noch!
Da kommt Herbststimmung auf: Sinnlich gewürzte Kürbis-Cupcakes
Diese kleinen Kuchen fallen in die Kategorie „keine Kompromisse“, denn zu oft habe ich erlebt, dass als vegan angepriesene Backwaren oft auch ziemlich geschmacksbefreit waren. Diese Cupcakes schmecken nach mehr und dürften so manchen Skeptiker positiv überrascht dreinblicken lassen. Also stimmt mit ein in den herbstlichen Rausch der Sinne – hier kommt das Rezept für acht herbstliche Cupcakes…
Fürden Teig:
150 g Dinkelmehl (Typ 630)
50 g brauner Zucker
3 EL Weinsteinbackpulver
1 EL Bourbon-Vanillezucker
250 g Kürbispüree (Muskat- oder Hokkaidokürbis)
60 g vegane Margarine (hier Alsan bio)
1 Prise Salz
4 TL Pumpkin Spice*
Und für das Frosting:
140 g veganer Frischkäse (hier von Soyananda)
50 g Puderzucker
2 – 3 EL frischer Zitronensaft
etwa 1/2 TL abgeriebene Zitronenschale
*Ihr könnt das „Pumpkin Spice“ fertig kaufen oder selber machen. Ich habe meines aus 2 TL gemahlenem Zimt, 1 TL Ingwer, 0,5 TL gemahlener Piment, 0,5 TL gemahlene Muskatnuss und einer Messerspitze gemahlener Gewürznelke zubereitet. Ich gebe den Ingwer außerdem gerne frisch dazu, wenn die Gewürzmischung nicht aufbewahrt werden soll.
Widerstand zwecklos!
Zunächst einmal benötigen wir unser Kürbispüree. Dafür einfach den Kürbis in dicke Scheiben schneiden, pur auf ein Backblech legen und backen. Wenn das Kürbisfleisch weich ist, die Schale entfernen und pürieren. Nun das Mehl, Zucker, Backpulver, Gewürzmischung, Salz und Vanillezucker gut miteinander vermischen. Die Margarine sollte sehr weich sein oder sogar zerlassen. Zum Schluss die Margarine und das Kürbispüree zur Mehlmischung geben und alles zu einem homogenen Teig verkneten. Nun in Förmchen füllen und bei 180 Grad etwa 25 Minuten backen (ich empfehle Stäbchenprobe – Backöfen sind so furchtbar unterschiedlich).
Die fertigen Cupcakes vollständig auskühlen lassen. Nun könnt ihr das Frosting auftragen. Dazu den Frischkäse oder wie es auf der Packung heißt, die „fermentierte BioSoya-Alternative zu Rahmfrischkäse“ mit Zitronensaft und -schale sowie dem Puderzucker kräftig durchmixen. Frosting in einen Spritzbeutel geben und aufspritzen. Zum Schluss mit etwas Zimt abpudern. Fertig
Wie es das Bild hoffentlich erahnen lässt, werden die Cupcakes ganz fluffig und zart und schön saftig.
Zum Abschluss noch ein kurzer Zero Waste-Tipp: Werft die Kürbiskerne nicht weg. Gerade beim Muskatkürbis sind diese so zart und weich, dass man sie super zu einem leckeren und gesunden Snack zubereiten kann. Kerne einfach mit Wasser von den Fäden säubern und anschließend im Backofen rösten. Entweder herzhaft mit Olivenöl, Salz, Paprika und Knoblauch oder z. B. süss mit einem neutraleren Öl, etwas braunem Zucker und Pumpkin Spice. Letztere lassen sich auch toll als Topping für die Cupcakes verwenden.
Dieser Apfelkuchen ist richtig gut – und das nicht nur, weil er so verdammt gut schmeckt. Er ist auch noch vegan und durch das teilweise Ersetzen von Mehl und Zucker durch Datteln und Haferflocken insgesamt gesünder. Der Kuchen ist super saftig, aromatisch und hält sich lange.
Der Herbst ist da – und mit ihm die Äpfel
Ich war mir immer sicher, dass der klassische gedeckte Apfelkuchen nie einen ernstzunehmenden Apfelkuchen-Konkurrenten bekommen würde – bis jetzt. Und damit ihr euch gleich selbst überzeugen könnt, kommt hier schon das Rezept:
Für den Boden:
125 Dattelpaste oder sehr weiche Datteln
70 g Vollkornmehl (ich habe Dinkel verwendet)
60 g vegane Margarine (hier Alsan bio)
60 g Haferflocken
1 Prise Salz
1 Msp Vanille
Für die Füllung:
3 große Äpfel
1 Päckchen Vanillpuddingpulver
300 g Apfelmark
2 EL gemahlener Ceylon-Zimt
1 EL Zitronensaft
3 EL Rohrohrzucker
eine handvoll Haselnüsse
optional: Etwas Vanille und ein EL Apfelgelee
Für die Streusel:
80 g Dinkelmehl (feines, z. B. Typ 630)
60 g Rohrohrzucker
60 g vegane Margarine (hier Alsan bio)
1 Prise Salz
Die Mengenangaben beziehen sich auf eine eckige Kastenform mit dem Maßen 22 x 18 cm. Solltet ihr keine Dattelpaste bekommen, dann müsst ihr eure Datteln zunächst zu einer feinen Masse zerstoßen. Anschließend die Haferflocken sehr fein schroten und mit allen anderen Zutaten für den Boden gleichmäßig verkneten. Diesen Teig dann ebenmäßig in eure mit Backpapier ausgelegte Form drücken.
Für die Füllung die Äpfel schälen, vierteln und in kleine Scheibchen schneiden. Apfelmark mit Zimt, Puddingpulver, Zucker, Zitronensaft und Vanille mischen. Falls ihr welchen zur Verfügung habt, könnt ihr noch einen EL Apfelgelee dazu geben. Ich finde, das macht den Kuchen noch etwas aromatischer. Nun die Apfelstücke untermischen und alles gleichmäßig auf dem Boden verteilen. Die Haselnüsse grob hacken und darüber streuen.
Zum Schluss aus Dinkelmehl, Zucker, Margarine und Salz einen Streuselteig kneten und die Streusel auf der Apfelmasse verteilen. Bei 180 Grad etwa 30 Minuten backen.
Unbedingt ausprobieren: Veganer Apfelkuchen mit Datteln
Nach dem Auskühlen könnt ihr den Kuchen z. B. in Rechtecke schneiden. Er schmeckt wirklich köstlich und lauwarm passt er hervorragend zu einer Kugel Vanilleeis.
Jetzt, da die Tage schon merklich kürzer werden, kommt bei mir allmählich Herbststimmung auf. Man macht es sich wieder drinnen gemütlich, während draußen der Regen prasselt. Warme Pullover und Kerzenschein… Dazu dann noch ein Stückchen lauwarmes Bananenbrot und eine Tasse heißer Tee – so kann man den Herbst willkommen heißen. Und damit auch ihr diese Stimmung mit mir teilen könnt, teile ich heute mein Rezept für veganes Bananenbrot mit euch.
Ob zum Frühstück, zum Kaffee oder einfach zwischendurch – Bananenbrot geht immer
Folgende Zutaten benötigt ihr:
250 g Dinkelmehl Typ 630
4 große, vollreife Bananen
110 g vegane Margarine (hier Alsan bio)
50 g Kokosblütenzucker oder brauner Zucker
1 EL Bourbon-Vanillzucker
1 EL gemahlener Zimt
1,5 Päckchen Weinsteinbackpulver
1 Prise Salz
1 TL Apfelessig
evtl. Walnüsse oder Schokolade als Verzierung
Ich backe mein Bananenbrot immer in einer mit Backpapier ausgelegten Kastenform. Zunächst drei Bananen schälen und im Blender oder mit dem Pürierstab komplett zu Mus pürieren. Parallel Margarine mit Zucker, Vanillezucker, Salz und Zimt aufschlagen. Dazu kommt dann das Bananenmus und der Apfelessig. Zum Schluss siebe ich Mehl und Backpulver dazu, verrühre alles gut und gebe es in die Backform. So schnell und easy geht das.
Schnell, einfach und immer lecker: Bananenbrot
Bei 180 Grad Umluft lasse ich mein Bananenbrot dann etwa 35 Minuten im Ofen. Macht am besten einen Stäbchen-Test vor dem Rausnehmen, da einfach jeder Ofen immer ein bisschen anders tickt. Zur Deko könnt ihr Walnüsse, Schokostückchen oder Blaubeeren verwenden (macht sich auch alles gut im Kuchen selbst – ich mag ihn allerdings am liebsten „pur“). Außerdem gebe ich gerne eine aufgeschnittene Banane auf den Teig.
Das ist mal ein Rezept, das ich jedem ans Herz legen kann. Ein einfaches, traditionell-italienisches Rezept für einen schnellen Zucchinikuchen vom Blech. Dieser simple Blechkuchen hat einfach alles: Er ist schnell und unkompliziert in der Zubereitung, ist gesund, vegan und unheimlich lecker. Außerdem hilft er dabei, über die wieder anstehende Zucchinischwemme Herr zu werden und die Zutaten sind alles andere als teuer. Bei mir gab es ihn letzte Woche gleich drei Mal und ich hab immer noch nicht genug. Die einfachen Sachen sind doch häufig auch die Besten!
Auch kalt an heißen Sommertagen ein Genuss: Zucchinikuchen vom Blech
Folgende Zutaten braucht ihr für ein Blech:
2 mittelgroße Zucchini
1 große Zwiebel
150 g Dinkelmehl Typ 630
60 g Maismehl
1 Messerspitze Weinsteinbackpulver
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Olivenöl
evtl. frischen Rosmarin und Polentagrieß (optional, sorgt für mehr Crunch)
Die Zucchini waschen und in Scheiben schneiden (nicht zu grob), Zwiebel schälen und in feine Streifen schneiden. Beides in eine Schüssel geben und mit Pfeffer und Salz würzen. Mindestens zwei Stunden Wasser ziehen lassen.
Nun einfach das Zucchini-Zwiebel-Wasser auffangen und mit Backpulver, Mehl und Maismehl zu einem Teig mit der Konsistenz eines zähflüssigen Pfannkuchenteigs verquirlen. Evtl. müsst ihr noch etwas frisches Wasser hinzugeben. Nun dem Teig Zucchini und Zwiebeln unterheben und diesen auf einem mit Backpapier ausgelegten und Olivenöl bestrichenen Blech gleichmäßig dünn verteilen. Auf dem rohen Teig noch großzügig Olivenöl versprenkeln und Rosmarinnadeln verteilen. Ich streue noch zusätzlich etwas Polentagrieß darauf.
Bei 180 Grad etwa 30 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Da jeder Herd etwas anders ist, habt beim ersten Backen ein Auge auf den Kuchen. Wenn die Oberfläche knusrig braun ist, ist er fertig. Kalt und warm echt lecker!
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