Ostern steht vor der Tür und ich habe letztes Wochenende bereits dieses tolle Rübli-Törtchen im Naked Cake-Stil mit Frischkäse-Frosting kreiert. Besonders hübsch wurde das Törtchen durch die selbstgemachten Marzipaneier – gefärbt mit selbstgemachter Pflanzenfarbe aus Rote Bete, Kurkuma und Rotkraut…
Eine hübsche kleine Sünde, meine Rüblitorte mit Frischkäse-Frosting
🥕🥚🐰 Für die kleine Ostertorte (ca. 20 x 11 cm) benötigt ihr:
180 g Rohrohrzucker
4 große Eier
200 g fein geraspelte Möhren
200 g gemahlene Mandeln
80 g zimmerwarme Butter
100 g Dinkelmehl
1 Päckchen Weinsteinbackpulver
eine Prise Salz
1,5 TL gemahlener Zimt
Evtl. 1 EL Kirschwasser
1 TL Orangenabrieb
1 TL Zitronenabrieb
🥕🥚🐰 Für das Frosting:
400 g Frischkäse
Saft einer halben Zitrone
gesiebter Puderzucker
eine Messerspitze Vanillemark
🥕🥚🐰 Für die Deko:
200 g Marzipanrohmasse
essbare Pflanzenfarbe (ich hatte selbstgemachten Saft von Roter Bete, Blaukraut und Kurkuma)
frische essbare Frühlingsblumen
Zuerst habe ich die die Möhren sehr fein geraspelt, dann die Eier getrennt und das Eiweiß fest geschlagen. Die Eigelbe wurden separat mit der Butter und dem Rohrohrzucker dick schaumig aufgeschlagen. Zu der Eigelbmasse kamen dann Zimt, Salz, Orangen- und Zitronenabrieb, evtl. Kirschwasser, geraspelte Möhren und Mandeln hinzu. Anschließend Mehl und Backpulver dazu gesiebt und zuletzt das Eiweiß vorsichtig untergehoben. Bei 150 Grad wurde der Rüblikuchen dann etwa 40 Minuten im, mit Backpapier ausgelegten Tortenring, gebacken. Nach de vollständigen Auskühlen, den Kuchen in der Mitte durchschneiden.
Für das Frosting einfach Frischkäse, Zitronensaft, Vanillemark und nach Belieben Puderzucker durch miteinander verrühren und kalt stellen. Die erste Rüblikuchen-Schicht einmal etwa 1 cm dick mit Frischkäsecreme bestreichen, dann den zweiten Kuchen darauf setzten und den Kuchen mit der restlichen Creme einstreichen. An den Rändern die Creme nur sparsam verwenden – so entsteht der Naked Cake-Effekt!
Selbstgeformte Marzipaneier, gefärbt mit Rote Bete, Kurkuma und Blaukraut
Die Marzipaneier hatte ich bereits am Vortag zubereitet. Dafür habe ich einfach aus Marzipanrohmasse Eier in unterschiedlichen Größen geformt und diese anschließend in sehr konzentrierte, selbstgemachten Pflanzensaft getaucht. Zum Trocknen der Eier habe ich die Nachwärme des zuvor benutzten Backofens benutzt – das hat super funktioniert und nach etwa 10 Minuten waren die Eier trocken und bereit für den Kuchen! Schöne Ostern euch allen!
Mit ein wenig Farbe auf dem Tisch wird Ostern gleich noch mal so schön!
Das wollte ich schon immer mal machen: Eine Hochzeitstorte. Nun endlich gab´s den passenden Anlass – die Hochzeit meines Bruders. Aufwendig war es schon – aber ich hatte auch viel Spaß dabei und würde jederzeit wieder eine machen. Die Maßstäbe, die ich mir von Anfang an für mein Projekt gesetzt hatte, waren Robustheit (die Torte hatte einen langen Transport vor sich und durfte daher nicht allzu fragil sein) und die Größe (definitiv eine Torte und als solche erkennbar, aber nicht allzu riesig). Für mich war klar, dass ich sie in klassischem Weiß halten würde. Blumen, Macarons und ein Cake-Topper sollten auch unbedingt drauf. Geschmacklich habe ich mich überwiegend an den Vorlieben des Paares orientiert und so kamen nach Anschnitt Wiener Böden, dunkle Schokoladen-Ganache und Sauerkirschen – abgeschmeckt mit Zimt, Vanille, Macis und Orangenschale – zum Vorschein. Leider habe ich vom Anschnitt kein Bild. Wenn ihr aber eine Ahnung davon bekommen wollt, wie das Innenleben der Torte aussah, dann schaut doch mal hier und scrollt ganz nach unten.
Frische Blumen sind Nahrung für die Seele. Essen sollte man die Industrieware aber nicht.Macarons, Pralinen und selbstgemachtes Baiser sorgen für zusätzliche Gaumenfreuden.
Auch muss ich gestehen, dass ich diesmal ein bisschen mit den Mengenangaben hadere. Der Grund dafür ist, dass ich nicht nur diese Torte, sondern gleich noch eine zweite, kleinere Torte mitgebacken habe. Zeitweise habe ich dabei leider den Überblick über die jeweils verwendeten Mengen verloren. Außerdem hatte ich meine Sauerkirschfüllung bereits dahingehend schon vorbereitet, dass ich auf meine selbstgemachte Pie-Füllung von letztem Sommer zurückgegriffen habe. Hierfür hatte ich herrlich reife Sauerkirschen mit einem Hauch von Vanille, Zimt, Orangenschale und Macis mit einem 3:1 Gelierzucker zu einer fruchtig-stückigen Füllung eingekocht. Verwendet habe ich davon 2 Gläser, also etwa 500 Gramm.
Verführerisch: Naturbelassene reife Sauerkirschen kurz vor ihrer Ernte im Sommer 2020
Insgesamt bestand die Torte (die einen Durchmesser von 22 cm und eine Höhe von 26 cm hatte) aus einem Mürbeteigboden, vier Wiener Böden, zwei Sauerkirsch-Fruchteinlagen und jeder Menge Schokoladen-Creme. Dazu kamen weißer Fondant, glänzende weiße Zuckerperlen in verschiedenen Größen, farblich passende Pralinen sowie Macarons und Baiser. Letztere sowie einige Pralinen waren selbstgemacht. Die Macarons kamen vom Konditor. Und wie immer habe ich fast ausschließlich biologisch erzeugte Zutaten verwendet. Bei der Deko musste ich zwar Abstriche in Sachen Nachhaltigkeit machen, dennoch ist es mir immer wichtig, so viele Produkte wie nur möglich aus verantwortungsbewusster Erzeugung zu verwenden – ganz besonders dann, wenn tierische Lebensmittel im Spiel sind! ❤️🐮🐔
Insgesamt habe ich für die Torte (in etwa!) folgende Zutaten verwendet:
🤍 Mürbeteigboden
120 g Dinkelmehl (Typ 630)
1 Msp. Weinsteinbackpulver
40 g Rohrohrzucker
1 EL Vanillezucker
65 g weiche Butter
1 Eigelb
ca. 4 EL Sauerkirschgelee
🤍 Wiener Böden (4x)
16 Eier
600 g Rohrohrzucker
1 Vanillestange
1 TL Salz
300 g Dinkelmehl (Typ 630)
200 g Stärke
280 g Butter
🤍 Schoko-Buttercreme-Ganache
600 g dunkle Schokolade (mind. 60 % Kakaoanteil)
300 ml Sahne
600 g zimmerwarme Butter
🤍 Fruchteinlagen
500 g Sauerkirschfruchtmus (war in meinem Fall schon vorbereitet)
Agar Agar
Evtl. Rohrzucker und passende Gewürze
Am Vortag ging es bereits los mit den Vorbereitungen… Kleine Baiserhäubchen wurden gebacken und teilweise verziert. Auch habe ich ein paar Pralinen selbstgemacht, da die Braut schwanger ist und alle farblich passenden Pralinen nur mit alkoholischer Füllung erhältlich waren. Außerdem habe ich den Mürbeteigboden gebacken und die Fruchteinlagen gegossen.
Ein Baiser-Tröpfchen, verziert mit essbarem Goldstaub
Und ein paar passende Blümchen habe ich natürlich auch schon frühzeitig vom Floristen geholt. Ich bevorzuge es immer essbare Blüten zu verwenden. In diesem Fall fiel meine Wahl auf Rosen, Eukalyptus, Frauenmantel und (römische?) Kamille. Da aber alle diese Blümchen aus einem unbekannten Gewächshaus kommen, sollte man diese auf keinen Fall verzehren!
Auch habe ich die Blümchen vor dem Drapieren noch entsprechend vorbereitet, um A die Haltbarkeit zu verbessern und B zu verhindern, dass sie direkt mit dem Kuchen in Verbindung kommen und so evtl. Pestizide oder Ähnliches an das Backwerk abgeben. Dazu einfach die Blüten frisch anschneiden und die Anschnittstelle ganz dünn mit in Wasser getränkter Baumwolle umwickeln. Anschließend Stängel und Baumwolle dünn mit Floristenkreppband umwickeln. Aber erstmal zurück zur Torte…
Mürbeteigboden vor und nach dem Backen
Aus den Zutaten für den Mürbeteig einen schönen kompakten Teig kneten, diesen etwa eine Stunde ruhen lassen, anschließend ausrollen und der Form anpassen. Den Teig einstechen und bei 180 Grad ca. 10 Minuten backen. Anschließend auskühlen lassen. Das Kirschmus mit Agar Agar (nach Anleitung auf der Packung) aufkochen und in dafür vorbereitete Tortenringe gießen. Achtung! Die Tortenringe sollten im Durchmesser etwa 2 cm kleiner sein, als der Rest der Torte. Ich habe zwei Fruchteinlagen von etwa 1,5 cm Höhe verwendet. Auch die Fruchteinlagen vollständig auskühlen lassen.
Im nächsten Schritt habe ich die Schokoladen-Butter-Ganache vorbereitet. Dafür die Schokolade in kleine Stücke brechen und die zuvor aufgekochte Sahne darüber gießen. Beides durch ständiges Rühren miteinander verbinden. Wenn die Masse etwa lauwarm abgekühlt ist, die Butter in kleinen Portionen dazugeben und alles schön fluffig aufschlagen und anschließend kalt stellen.
Da werden Kindheitsträume wahr: Eine riesige Schüssel voll Schokocreme
Nun noch die Wiener Böden backen und wir haben alle Teile für unsere Hochzeitstorte beisammen. Dafür die Eier trennen und die Eiweiße steif schlagen. Eigelbe separat mit Zucker, Salz, Butter und Vanillemark dick schaumig aufschlagen. Mehl und Stärke über die Eigelbmasse sieben und unterrühren. Zum Schluss den Eischnee vorsichtig unterheben. Ich habe die Masse auf zweimal gebacken (180 Grad etwa 15 Minuten) und jeden Boden nach dem Auskühlen in der Mitte geteilt – somit kam ich auf meine vier Böden. Natürlich kann man auch jeden Boden einzeln backen oder gleich alles zusammen und zum Schluss den „Kuchen“ in vier Böden aufschneiden.
Wiener Böden im Entstehen
Nun kommt der schönste Teil: Das Zusammensetzen der Torte und das Dekorieren. Juhu! Wichtig ist, dass alle Komponenten schön ausgekühlt sind. Geschichtet habe ich folgendermaßen: Mürbeteigboden, eingestrichen mit Sauerkirschgelee, darauf der erste Wiener Boden. Dieser wurde dünn mit Schokocreme bestrichen, dann folgte die erste Fruchteinlage und wieder dünn Schokocreme. Dann der nächste Wiener Boden, eine dickere Schicht Schokocreme und die Wiederholung dessen. Zum Schluss habe ich alles großzügig mit Schokocreme verkleidet und glatt gestrichen. Das sah dann so aus…
Nachdem der Kuchen gut durchgekühlt war, habe ich ihn noch ein paar Mal nachmodelliert und schließlich mit weißem Fondant überzogen. Den Fondant vor der Anwendung gut durchkneten (am besten Stück für Stück) und schließlich dünn ausrollen. Beim Überziehen des Kuchens mit Fondant gibt es einiges zu beachten. Aber, YouTube sei Dank, kann man flink auf ganz tolle Tutorials zurückgreifen. Super Sache! Und nach dem Überziehen mit Fondant wurde ausgarniert… Zunächst habe ich die Zuckerperlen mit einem essbaren Kleber in mühevoller Kleinarbeit angeklebt und das (nicht essbare!) Satinband um den Fuß gelegt, dann den Caketopper und die Pralinen arrangiert und schließlich – ganz zum Schluss – die Blumen gesteckt. Und so sah er dann aus:
„What the world needs now ist love, sweet love…“
Ein vergängliches Kunstwerk, das hoffentlich allen Beteiligten viel Freude bereitet hat. Habt ihr euch schon mal an einer Hochzeitstorte versucht? Eure Erfahrungen würden mich interessieren.
Sind die nicht süß?! 😍 Und zwar in doppelter Hinsicht… 😉 Ich bin immer noch ganz verliebt in meine kleinen Gugelhupfe; auch, wenn sie bereits alle längst aufgegessen sind. 🤭 Die Hupfe waren echt verführerisch lecker, fluffig, saftig… kurzum: Ich bin selten auf Anhieb so rundum zufrieden mit einer Kreation. 😃🍋
Fast zu schön zum Essen: Mini-Gugelhupf mit Blüten und Zuckerperlen
In mir haben die fertigen Hupfe ein bisschen das Gefühl von einer Sommer-Hochzeit geweckt. Unbeschwertheit und pralle Sonne, die Natur steht im vollen Saft und irgendwo auf der Wiese lässt sich eine Hochzeitsgesellschaft die leuchtenden, sommerlichen Gugelhupfe schmecken… *Tagtraum Ende*
💛🍋 Für 6 – 8 Mini-Gugelhupfe (je nachdem, wie hoch ihr die Formen befüllt) braucht ihr:
120 g Rohrohrzucker
200 g Dinkelmehl (Typ 630)
2 EL Weinsteinbackpulver
1 bio Zitrone
100 g bio Vanillequark
50 ml Haferdrink
50 ml neutrales Öl
1 EL Apfelessig
2 EL Butter
1 Prise Salz
1/2 Vanilleschote oder 1,5 TL Bourbonvanilleextrakt
In einer Backschüssel Vanillequark, Haferdrink, Öl, Butter, Salz, Vanille, Apfelessig, Zitronenabrieb und 3 EL Zitronensaft homogen aufschlagen. Nach und nach Mehl, Zucker und Backpulver zugeben. Den Teig gleichmäßig auf die Förmchen verteilen und bei 180 Grad etwa 20 Minuten backen. Veganer können die Butter einfach durch ein bisschen mehr Öl ersetzen und den Vanillequark durch Sojajoghurt mit Vanille. Es gibt auch vegane Quarkalternativen – das müsste man ausprobieren. Ich habe bisher keine davon probiert.
Ein Sommernachtstraum: Fluffig-saftige Zitronen-Hupfe mit Quark und Vanille
Die ausgekühlten Mini-Gugels können jetzt ganz nach Belieben verziert werden. Beispielsweise mit einer fertigen Zitronenglasur oder einem Mix aus Zitronensaft und Puderzucker. Meine sind mit einer dünnen Schicht weißer Kuvertüre überzogen, die ich im Wasserbad geschmolzen und mit etwas Kokosöl verdünnt habe. Zum Einsatz kamen dann noch weiße Liebesperlen, Zitronenschnitze, Dufttagetes, Rucola-Blüten und Husarenknöpfchen. Erwähnt sei an dieser Stelle, dass Husarenknöpfchen nicht explizit essbar sind. Sie sind auch nicht giftig und es wird wohl nicht viel passieren, wenn man sie mit dem Kuchen verspeist. Aber sie sind per se nicht als „essbar“ ausgewiesen. Das solltet ihr wissen. Dufttagetes hingegen sind absolut essbar, dominieren mit ihrem intensiven Aroma nur schnell alles andere. 😆 Naja… jeder wie er mag. Viel Spaß damit! 💛🍋
Oje – da hatte ich vollmundig auf Instagram angekündigt, dieses Rezept würde noch vor Ostern erscheinen und dann komme ich doch erst jetzt (am Abend des Ostermontag) dazu… Irgendwas sagt mir aber, dass ihr trotzdem genug Kalorien über die letzten Tage bekommen habt! 😉 Und eine Gelegenheit zum Backen findet sich sicher noch – die Rhabarber-Saison fängt ja gerade erst an… 😍😋 So… dann noch mal ein ganz herzliches „Frohe Ostern“ an alle und hier kommt das Rezept für ein Blech:
💚❤️ Für den Teig habe ich verwendet:
350 g Dinkelmehl (Typ 630)
150 g Rohrohrzucker
4 große bio Eier
200 g zimmerwarme bio Butter
Abrieb einer unbehandelten Zitrone
3 EL Bourbon-Vanillezucker (oder selbstgemachter Vanillezucker)
1 Prise Salz
1/2 Päckchen Weinsteinbackpulver
❤️💚 Für den Rahm-Guss mit Rhabarber:
150 g Schmand
100 g Magerquark
80 g Rohrohrzucker
2 EL Zitronensaft
Mark 1/2 Vanillestange
etwas Zitronen und/oder Orangenabrieb (unbehandelt)
evtl. 1/2 TL Kurkuma (optional, für die Farbe)
2 EL Mehl
7 – 8 kräftige Stangen Rhabarber
💚❤️ Für die Streusel:
80 g Dinkelmehl (Typ 630)
50 g Rohrohrzucker
50 g bio Butter
Prise Salz
Ein echter Frühlingsbote, der Rhabarber. In die herrlichen Farben verliebe ich mich jedes Jahr wieder auf´s Neue!
Für den Teig zunächst die Eier trennen und die Eigelbe zusammen mit Zucker und Vanillezucker dick schaumig aufschlagen. Die Eiweisse mit der Prise Salz separat zu festem Eischnee aufschlagen. Zur Eigelb-Zuckermasse die Butter in kleinen Stücken und den Zitronenabrieb zugeben und alles gut durchmischen. Anschließend noch das Mehl und Backpulver unterrühren und zum Schluss den Eischnee vorsichtig unterheben. Dein Teig gleichmäßig auf einem gefetteten oder mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen.
Mmmm… den mag jeder: Frischer Rhabarberblechkuchen aus dem Ofen!
Für den Guss Schmand, Quark, Zucker, Zitronensaft und -abrieb, Vanillemark, Kurkuma und Mehl miteinander vermischen. Den Rhabarber waschen und evtl. schälen (erfahrungsgemäß sind die grünen Teile manchmal hart) und in 2 – 3 cm lange Stücke schneiden. Nun den Guss gleichmäßig auf dem Teig verteilen und schließlich die Rhabarberstücke in regelmäßigne Abständen darauf legen. Bei 180 Grad in den Ofen geben.
Rot und grün: Selbst die Küchenabfälle des Rhabarber erfreuen noch das Auge!
Zum Schluss noch schnell aus Mehl, Butter, Zucker und Salz die Streusel kneten und nach ca 10 Minuten Backzeit auf dem Kuchen verteilen. Weitere 20 – 30 Minten fertig backen. Ich habe den Kuchen anschließend noch mit gehackten Pistazien verziert – ich mag den Rot-Grün-Kontrast einfach so gerne! ❤️💚😍
Mein heutiges Sonntags-Backwerk steht unter dem Motto „Backen gegen den Lagerkoller“. Heute ist der 22. März 2020 und alles steht still: Corona-Alarm. Gut, dass ich mich gerne und gut mit mir selbst beschäftigen kann und noch besser, dass ich so gerne backe – das kann man nämlich wunderbar in der Isolation machen. Also habe ich erneut an einem veganen Backrezept getüftelt und herausgekommen sind diese wahnsinnig fluffig-leckeren Haselnuss-Gugelhupfe:
Das Auge isst mit: Veilchenblüten sorgen für den Wow-Effekt!
💜 Für 11 Mini-Gugelhupfe benötigt ihr:
200 g Dinkelmehl (Typ 630)
100 g gemahlene Haselnüsse
100 g Rohrohrzucker
1/2 Vanilleschote
1/2 Päckchen Weinsteinbackpulver
eine Prise Salz
3 EL Apfelessig
200 ml Mandel- oder Haselnussmilch
100 ml Distelöl
120 g veganes Nougat
2 EL Kokosöl
2 EL Haselnusslikör (optional)
Die Zubereitung ist wieder recht einfach (wie so oft bei veganem Gebäck). Zunächst das Mehl, Zucker, Haselnüsse, Backpulver, Salz und das Mark der ausgekratzten Vanilleschote in einer Backschüssel gut vermischen. In einem weiteren Gefäß Mandelmilch, Öl, Apfelessig und Likör verrühren und anschließend langsam und unter ständigem Rühren zu der Mehlmischung geben.
Die Mini-Gugelhupfformen zu etwa 2/3 mit Teig befüllen und bei 180 Grad ungefähr 25 Minuten backen. Nach dem Abkühlen das vegane Nougat mit dem Kokosöl im Wasserbad schmelzen und die Gugelhupfe damit überziehen: Fertig! Lasst es euch gut gehen und bleibt gesund! 💪
🍋 🍋 Am vergangenen Wochenende habe ich seit langem mal wieder gebacken. Es gab Zitronenkuchen. Vegan. Ich bin generell ein großer Fan von Zitronenkuchen, aber eine vegane Variante habe ich zum ersten Mal gemacht. Das Ergebnis hat mich wirklich überzeugt.
Lecker: Der Duft von warmem Zitronenkuchen
Ich könnte mir vorstellen Zitronenkuchen zukünftig nur noch als vegane Variante zu backen, denn diese Version hat mir sogar noch deutlich besser geschmeckt, als die „normale“. Der Kuchen war sehr fluffig und locker (und das auch noch nach mehreren Tagen), hatte ein tolles Aroma und sah natürlich auch schön aus – was will man mehr? Die hier angegebene Menge war perfekt geeignet für eine kleine Gugelhupfform (von etwa 25 cm Durchmesser). Ich habe auch bereits eine größere Version gebacken, mit der doppelten Menge des Teiges. Diese ging leider nicht ganz so gut auf, weshalb ich dazu rate, keine zu großen Kuchen mit diesem Rezept zu backen.
🍋 Folgende Zutaten habe ich für den veganen Zitronenkuchen verwendet:
200 g Rohrohrzucker
300 g Dinkelmehl (Typ 630)
250 g Sojajoghurt Vanille
100 ml Rapsöl (oder ein anderes, neutral schmeckendes Öl)
2 Zitronen (unbehandelt, bio)
1 Päckchen Weinsteinbackpulver
2 EL Bourbon-Vanillezucker
1 Prise Salz
200 g Puderzucker (für den Guss)
Zunächst Rohrohrzucker, Mehl, Vanillezucker, Salz und Backpulver gut miteinander vermischen. In einem weiteren Gefäß Sojajoghurt, Öl, Saft einer Zitrone und Abrieb einer halben Zitrone ebenfalls gut verrühren. Dann einfach die Mischung der nassen Zutaten unter die Mehlmischung rühren, bis ein homogener Teig entsteht. Bei 180 Grad etwa (jeder Herd ist anders) 40 Minuten backen. Nach dem Auskühlen den Puderzucker mit Zitronensaft zu einem dicken Guss verrühren (meiner ist ein bisschen dünn geworden) und dekorativ auf dem Kuchen verteilen. Nach Belieben mit Zitronenzesten und/oder gehackten Pistazien verzieren. Guten Appetit! 🍋😍
Schmeckt auch super als vegane Version: Zitronenkuchen
Achtung, hier kommen die wahrscheinlich besten veganen Brownies der Welt! Ich habe diesen wirklich super leckeren Teig noch mit getrockneten Kirschen und Kakaonibs getoppt. Nüsse jeglicher Art könnte ich mir allerdings auch gut dazu vorstellen. Die Brownies sind garantiert das Highlight auf der Kaffeetafel und wenn ihr damit nicht hausieren geht, wird kein Mensch bemerken, dass die Brownies ohne tierische Inhaltsstoffe auskommen. Diese Brownies gehören definitiv in die Kategorie: „Was?“ DIE sind wirklich vegan?“
🍒 Für etwa 12 Brownies benötigt ihr:
300 g Dinkelmehl (Typ 630)
150 g Vollrohrzucker
40 g Kakaopulver (stark entölt)
200 g Zartbitterschokolade (über 70% Kakaogehalt)
100 g Apfelmark
100 ml Distelöl
200 ml Hafermilch
Mark 1/2 Vanilleschote
1/2 TL Zimt
1 Prise Salz
1 Päckchen Weinstein-Backpulver
100 g getrocknete Soft-Kirschen
evtl. Kakaonibs zum Bestreuen
Die Zubereitung ist denkbar einfach. Zunächst die Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen und alle trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Kakaopulver, Backpulver, Zimt, Vanille und Salz) in einer großen Backschüssel gleichmäßig miteinander vermischen. Danach die flüssigen Zutaten (Apfelmark, Distelöl, Hafermilch) ebenfalls gut vermischen und zu der Mehlmischung geben.
Mit der Küchenmaschine zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten. Zum Schluss die geschmolzene Schokolade unterrühren. Den fertigen Teig in eine Brownieform geben, Kirschen, Kakaonibs (oder Nüsse) darauf verteilen und leicht andrücken. Bei 180 Grad etwa 20 – 25 Minuten backen.
Sonntagmorgen. Der Geruch von frischen Zimtbrötchen steigt ällmählich aus dem Ofen und wabert ganz langsam von der Küche ins Schlafzimmer hinüber. Sanft verbreitet er sich im ganzen Raum, wird intensiver und kitzelt uns schließlich zärtlich in der Nase: „Aufstehen“ haucht er sanft – „Es lohnt sich!“ 😌 Auf mich wirkt der Geruch von frischen heißen Zimtbrötchen wie der Gesang einer Sirene: Ich kann, wenn überhaupt, nur schwerlich widerstehen. Und je kälter und freundlicher es draußen ist, desto magischer ihre Anziehungskraft. Aber gut: Zimtbrötchen gibt es heute nicht direkt, sondern etwas, was ich als eine Variante davon beschreiben würde: Alabama Peach Biscuits. 🍑 🍑 🍑
Peach Biscuits: Frisch aus dem Ofen
Das Rezept in seiner Urform (ich wandle ja immer etwas ab), habe ich bei einer US-amerikanischen Bloggerin gefunden, die im Süden der USA lebt. Da Alabama „Pfirsichland“ ist, vermute ich, dass sich dort diese Regionalvariante eines gefüllten Scones entwickelt hat – der Teig ist nämlich ein klassischer Scones-Teig. Pfirsiche, Scones und Zimt: Das muss ja gut werden, dachte ich. Und in der Tat, kann ich diese exotische Version eines „Zimtbrötchens“ nur empfehlen. Übrigens: Das Rezept lässt sich auch ganz einfach vegan zubereiten – die Zutaten für die vegane Version schreibe ich euch einfach nebendran…
🍑 Für etwa 16 große Peach Biscuits habe ich verwendet:
3 frische Pfirsiche
230 g bio Butter (oder vegane Margarine, zum Braten und Backen geeignet)
500 g Dinkelmehl (Typ 630)
100 g Zucker (ich habe eine Mischung von Vollrohr- und Rohrohrzucker zu je 50% verwendet)
2 gehäufte EL gemahlener Zimt
1 Päckchen Weinsteinbackpulver
300 ml Buttermilch (oder 300 ml Hafermilch)
etwas Salz
Zunächst heißes Wasser aufsetzen und die Pfirsiche ganz kurz darin blanchieren. Früchte anschließend schälen, entkernen und in feine Spalten schneiden. Etwa 50 g Butter (oder vegane Margarine) zerlassen und Zimt, eine Prise Salz und 2 EL Zucker zugeben. Anschließend die Pfirsichspalten ganz kurz darin anbraten.
Aus Mehl, restlicher Butter (oder Margarine – sie sollte in jedem Fall möglichst kalt und zu kleinen Würfeln geschnitten sein!), restlichem Zucker, Weinsteinbackpulver, Salz und Buttermilch (oder Hafermilch) einen einfachen Knetteig herstellen. Dieser muss nicht einmal richtig fein sein, im Gegenteil. Ein paar große Butterstückchen darin machen die Biscuits später sogar knuspriger! Den Teig rechteckig ausrollen und die Pfirsiche halbseitig darauf verteilen.
Teig umschlagen und etwas andrücken, dann vorsichtig zurechtschneiden. Meine Biscuits haben bei 180 Grad etwa 20 Minuten gebraucht. Zwischenzeitlich habe ich sie einmal kurz aus dem Ofen geholt, mit der restlichen Buttermilch bepinselt und mit etwas Zucker besprenkelt. Ich empfehle sie lauwarm mit einer großen Tasse Milchkaffee… 😌🧡🍑
Ich liebe Renekloden und Mirabellen und freue mich jedes Jahr ganz besonders, wenn die unscheinbaren grün-gelblichen Früchte wieder erhältlich sind. Der Geschmack ist einfach einzigartig.
Eine verführerische Kombination: Renekloden, Mandeln, Vanille und ein Hauch Orange
Glücklicherweise hat der alte Reneklodenbaum in meinem Garten auch dieses Jahr wieder einiges an Früchten abgeworfen, weshalb ich mich gleich an mehrere Rezepte mit Renekloden wagen kann. Los geht es heute mit einem Rührkuchen. Einfach in der Zubereitung, aber sehr besonders im Geschmack: Reneklodenkuchen mit Mandeln, Vanille und Orange.
🥧 Folgende Zutaten benötigt ihr dafür:
400 g Renekloden
300 g Dinkelmehl Typ 630
150 g Rohrohrzucker
2 EL Weinsteinbackpulver
250 g weiche bio Butter
4 bio Eier
1 Vanilleschote
5 EL Amaretto
50 g gemahlene Mandeln
50 g gestiftete Mandeln
2 EL Abrieb einer unbehandelten Orange
1 Prise Salz
Eier, Butter und Zucker mit der Küchenmaschine dick und cremig aufschlagen. Vanillemark, Amaretto, Orangenschale und Salz zugeben und weiter aufschlagen. Zum Schluss Mehl, Mandeln und Weinsteinbackpulver unterheben. Den Teig noch einmal gut aufschlagen und in eine gefettete Form (ich hatte hier eine Springform mit 30 cm Durchmesser) füllen. Renekloden waschen, entkernen und halbieren. Die halbierten Früchte gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Darüber kommen dann die gestifteten Mandeln und eine ganz leichte Schicht Rohrohrzucker. Bei 180 Grad im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen. Den erkalteten Kuchen mit Puderzucker bestäuben und mit Schlagsahne oder Vanilleeis servieren (schmeckt aber auch ohne super)! 😍 😋 🥧 Guten Appetit!
Es ist Anfang August und die Beeren haben Hochsaison: Himbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren… in Hülle und Fülle. Überall locken sie von Büschen und Hecken und auch von den Supermarktregalen. Wie hätte ich auf dem Wochenmarkt bitte an diesen wunderschönen Waldheidelbeeren vorbeigehen können?
Unwiderstehlich: Frische Waldheidelbeeren vom Wochenmarkt
So kam ich also ganz spontan zu einem hübschen Körbchen Waldheidelbeeren… Doch was damit tun? Ein Großteil wurde frisch verzehrt, der andere wanderte als Füllung in eine leckere Pie-Kreation mit Streuseln. 😋 Zu dem Pie passt wunderbar ein Klacks geschlagene (Kokos-)Sahne. Ich hatte den Heidelbeer-Pie mit ein wenig saurer Sahne serviert und kann die Kombi nur empfehlen. Und hier kommt auch schon das Rezept…
Für den Boden:
200 g feines Dinkelmehl (Typ 630)
100 g weiche bio Butter (oder vegane Margarine)
70 g Rohrohrzucker
1 Prise Salz
2 TL bio Vanilleextrakt
1 TL Zitronenschale
50 ml Wasser
Für die Füllung:
350 g Heidelbeeren
5 EL Zitronensaft
1 TL Zitronenabrieb
50 g Vollrohrzucker (hängt auch davon ab, wie süß eure Heidelbeeren sind)
1 TL bio Vanilleextrakt
Für die Streusel:
80 g feines Dinkelmehl
50 g bio Butter (oder vegane Margarine)
20 g Rohrohrzucker
1 Prise Salz
➡️ Übrigens: Wenn ihr die Butter durch vegane Margarine ersetzt, dann habt ihr einen leckeren, veganen Kuchen zum Nachtisch oder für die Kaffeetafel.
Kommen wir zur Zubereitung… alle Zutaten für den Boden in die Küchenmaschine geben und gut durchkneten. Anschließend die Pie-Form ausfetten und mit dem Teig auskleiden. Den Boden ein paar Mal mit einer Gabel einstechen und bei 180 Grad etwa 10 Minuten vorbacken. Anschließend die Heidelbeeren mit Zitronensaft und -abrieb, Vanilleextrakt und Vollrohrzucker (ihr könnt natürlich auch anderen Zucker verwenden – ich mag den Vollrohrzucker deshalb, weil sein intensiver Geschmack das Aroma der Heidelbeeren unterstützt) kurz aufkochen. Die Heidelbeerfüllung etwas abkühlen lassen und in der Zwischenzeit aus Mehl, Butter, Zucker und Salz die Streusel kneten. Anschließend die Füllung auf dem Boden geben und die Streusel großzügig auf der Füllung verteilen. Bei 180 Grad ca. 30 Minuten backen.
Nach dem Auskühlen mit der Sahne eurer Wahl servieren – guten Appetit!
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