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Schoko-Cassis-Spitzbübchen 💕

Diese kleinen Kerlchen sind ein besonders sinnliches Vergnügen. Allein die samtige, leuchtend Burgunder-rote Oberfläche… 😌 Diese entsteht übrigens durch pulverisierte schwarze Johannisbeeren. Gefriergetrocknet. Ich finde die Farbe einfach großartig. Und gesund ist das Fruchtpulver auch noch. Besser geht´s nicht.

Sexy Plätzchen: Kleine Spitzbuben, gepudert mit samtigem Fruchtpulver

Die Kekshälften bestehen aus einem guten Mürbeteig mit viel Butter, viel dunkler Zartbitterschokolade und extra Kakaopulver. Gefüllt sind die Schätzchen mit einer selbstgemachten schwarzen Johannisbeermarmelde mit über 70 % Fruchtanteil. Diese Kombination macht die Spitzbübchen besonders intensiv und auch ein wenig herb. Sie sind dabei nicht sehr süß, was mir persönlich ja besonders gut gefällt. Aber die Aromen kommen alle umso besser durch. 😌💕

Oh so pretty… Plätzchen zum verlieben 💕

Meine erste Hochzeitstorte💍

Das wollte ich schon immer mal machen: Eine Hochzeitstorte. Nun endlich gab´s den passenden Anlass – die Hochzeit meines Bruders. Aufwendig war es schon – aber ich hatte auch viel Spaß dabei und würde jederzeit wieder eine machen. Die Maßstäbe, die ich mir von Anfang an für mein Projekt gesetzt hatte, waren Robustheit (die Torte hatte einen langen Transport vor sich und durfte daher nicht allzu fragil sein) und die Größe (definitiv eine Torte und als solche erkennbar, aber nicht allzu riesig). Für mich war klar, dass ich sie in klassischem Weiß halten würde. Blumen, Macarons und ein Cake-Topper sollten auch unbedingt drauf. Geschmacklich habe ich mich überwiegend an den Vorlieben des Paares orientiert und so kamen nach Anschnitt Wiener Böden, dunkle Schokoladen-Ganache und Sauerkirschen – abgeschmeckt mit Zimt, Vanille, Macis und Orangenschale – zum Vorschein. Leider habe ich vom Anschnitt kein Bild. Wenn ihr aber eine Ahnung davon bekommen wollt, wie das Innenleben der Torte aussah, dann schaut doch mal hier und scrollt ganz nach unten.

Frische Blumen sind Nahrung für die Seele. Essen sollte man die Industrieware aber nicht.
Macarons, Pralinen und selbstgemachtes Baiser sorgen für zusätzliche Gaumenfreuden.

Auch muss ich gestehen, dass ich diesmal ein bisschen mit den Mengenangaben hadere. Der Grund dafür ist, dass ich nicht nur diese Torte, sondern gleich noch eine zweite, kleinere Torte mitgebacken habe. Zeitweise habe ich dabei leider den Überblick über die jeweils verwendeten Mengen verloren. Außerdem hatte ich meine Sauerkirschfüllung bereits dahingehend schon vorbereitet, dass ich auf meine selbstgemachte Pie-Füllung von letztem Sommer zurückgegriffen habe. Hierfür hatte ich herrlich reife Sauerkirschen mit einem Hauch von Vanille, Zimt, Orangenschale und Macis mit einem 3:1 Gelierzucker zu einer fruchtig-stückigen Füllung eingekocht. Verwendet habe ich davon 2 Gläser, also etwa 500 Gramm.

Verführerisch: Naturbelassene reife Sauerkirschen kurz vor ihrer Ernte im Sommer 2020

Insgesamt bestand die Torte (die einen Durchmesser von 22 cm und eine Höhe von 26 cm hatte) aus einem Mürbeteigboden, vier Wiener Böden, zwei Sauerkirsch-Fruchteinlagen und jeder Menge Schokoladen-Creme. Dazu kamen weißer Fondant, glänzende weiße Zuckerperlen in verschiedenen Größen, farblich passende Pralinen sowie Macarons und Baiser. Letztere sowie einige Pralinen waren selbstgemacht. Die Macarons kamen vom Konditor. Und wie immer habe ich fast ausschließlich biologisch erzeugte Zutaten verwendet. Bei der Deko musste ich zwar Abstriche in Sachen Nachhaltigkeit machen, dennoch ist es mir immer wichtig, so viele Produkte wie nur möglich aus verantwortungsbewusster Erzeugung zu verwenden – ganz besonders dann, wenn tierische Lebensmittel im Spiel sind! ❤️🐮🐔

Insgesamt habe ich für die Torte (in etwa!) folgende Zutaten verwendet:

🤍 Mürbeteigboden

  • 120 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 1 Msp. Weinsteinbackpulver
  • 40 g Rohrohrzucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 65 g weiche Butter
  • 1 Eigelb
  • ca. 4 EL Sauerkirschgelee

🤍 Wiener Böden (4x)

  • 16 Eier
  • 600 g Rohrohrzucker
  • 1 Vanillestange
  • 1 TL Salz
  • 300 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 200 g Stärke
  • 280 g Butter

🤍 Schoko-Buttercreme-Ganache

  • 600 g dunkle Schokolade (mind. 60 % Kakaoanteil)
  • 300 ml Sahne
  • 600 g zimmerwarme Butter

🤍 Fruchteinlagen

  • 500 g Sauerkirschfruchtmus (war in meinem Fall schon vorbereitet)
  • Agar Agar
  • Evtl. Rohrzucker und passende Gewürze

Am Vortag ging es bereits los mit den Vorbereitungen… Kleine Baiserhäubchen wurden gebacken und teilweise verziert. Auch habe ich ein paar Pralinen selbstgemacht, da die Braut schwanger ist und alle farblich passenden Pralinen nur mit alkoholischer Füllung erhältlich waren. Außerdem habe ich den Mürbeteigboden gebacken und die Fruchteinlagen gegossen.

Und ein paar passende Blümchen habe ich natürlich auch schon frühzeitig vom Floristen geholt. Ich bevorzuge es immer essbare Blüten zu verwenden. In diesem Fall fiel meine Wahl auf Rosen, Eukalyptus, Frauenmantel und (römische?) Kamille. Da aber alle diese Blümchen aus einem unbekannten Gewächshaus kommen, sollte man diese auf keinen Fall verzehren!

Auch habe ich die Blümchen vor dem Drapieren noch entsprechend vorbereitet, um A die Haltbarkeit zu verbessern und B zu verhindern, dass sie direkt mit dem Kuchen in Verbindung kommen und so evtl. Pestizide oder Ähnliches an das Backwerk abgeben. Dazu einfach die Blüten frisch anschneiden und die Anschnittstelle ganz dünn mit in Wasser getränkter Baumwolle umwickeln. Anschließend Stängel und Baumwolle dünn mit Floristenkreppband umwickeln. Aber erstmal zurück zur Torte…

Aus den Zutaten für den Mürbeteig einen schönen kompakten Teig kneten, diesen etwa eine Stunde ruhen lassen, anschließend ausrollen und der Form anpassen. Den Teig einstechen und bei 180 Grad ca. 10 Minuten backen. Anschließend auskühlen lassen. Das Kirschmus mit Agar Agar (nach Anleitung auf der Packung) aufkochen und in dafür vorbereitete Tortenringe gießen. Achtung! Die Tortenringe sollten im Durchmesser etwa 2 cm kleiner sein, als der Rest der Torte. Ich habe zwei Fruchteinlagen von etwa 1,5 cm Höhe verwendet. Auch die Fruchteinlagen vollständig auskühlen lassen.

Im nächsten Schritt habe ich die Schokoladen-Butter-Ganache vorbereitet. Dafür die Schokolade in kleine Stücke brechen und die zuvor aufgekochte Sahne darüber gießen. Beides durch ständiges Rühren miteinander verbinden. Wenn die Masse etwa lauwarm abgekühlt ist, die Butter in kleinen Portionen dazugeben und alles schön fluffig aufschlagen und anschließend kalt stellen.

Nun noch die Wiener Böden backen und wir haben alle Teile für unsere Hochzeitstorte beisammen. Dafür die Eier trennen und die Eiweiße steif schlagen. Eigelbe separat mit Zucker, Salz, Butter und Vanillemark dick schaumig aufschlagen. Mehl und Stärke über die Eigelbmasse sieben und unterrühren. Zum Schluss den Eischnee vorsichtig unterheben. Ich habe die Masse auf zweimal gebacken (180 Grad etwa 15 Minuten) und jeden Boden nach dem Auskühlen in der Mitte geteilt – somit kam ich auf meine vier Böden. Natürlich kann man auch jeden Boden einzeln backen oder gleich alles zusammen und zum Schluss den „Kuchen“ in vier Böden aufschneiden.

Nun kommt der schönste Teil: Das Zusammensetzen der Torte und das Dekorieren. Juhu! Wichtig ist, dass alle Komponenten schön ausgekühlt sind. Geschichtet habe ich folgendermaßen: Mürbeteigboden, eingestrichen mit Sauerkirschgelee, darauf der erste Wiener Boden. Dieser wurde dünn mit Schokocreme bestrichen, dann folgte die erste Fruchteinlage und wieder dünn Schokocreme. Dann der nächste Wiener Boden, eine dickere Schicht Schokocreme und die Wiederholung dessen. Zum Schluss habe ich alles großzügig mit Schokocreme verkleidet und glatt gestrichen. Das sah dann so aus…

Nachdem der Kuchen gut durchgekühlt war, habe ich ihn noch ein paar Mal nachmodelliert und schließlich mit weißem Fondant überzogen. Den Fondant vor der Anwendung gut durchkneten (am besten Stück für Stück) und schließlich dünn ausrollen. Beim Überziehen des Kuchens mit Fondant gibt es einiges zu beachten. Aber, YouTube sei Dank, kann man flink auf ganz tolle Tutorials zurückgreifen. Super Sache! Und nach dem Überziehen mit Fondant wurde ausgarniert… Zunächst habe ich die Zuckerperlen mit einem essbaren Kleber in mühevoller Kleinarbeit angeklebt und das (nicht essbare!) Satinband um den Fuß gelegt, dann den Caketopper und die Pralinen arrangiert und schließlich – ganz zum Schluss – die Blumen gesteckt. Und so sah er dann aus:

Ein vergängliches Kunstwerk, das hoffentlich allen Beteiligten viel Freude bereitet hat. Habt ihr euch schon mal an einer Hochzeitstorte versucht? Eure Erfahrungen würden mich interessieren.

Vegane Schoko-Kirschbrownies

Achtung, hier kommen die wahrscheinlich besten veganen Brownies der Welt! Ich habe diesen wirklich super leckeren Teig noch mit getrockneten Kirschen und Kakaonibs getoppt. Nüsse jeglicher Art könnte ich mir allerdings auch gut dazu vorstellen. Die Brownies sind garantiert das Highlight auf der Kaffeetafel und wenn ihr damit nicht hausieren geht, wird kein Mensch bemerken, dass die Brownies ohne tierische Inhaltsstoffe auskommen. Diese Brownies gehören definitiv in die Kategorie: „Was?“ DIE sind wirklich vegan?“

🍒 Für etwa 12 Brownies benötigt ihr:

  • 300 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 150 g Vollrohrzucker
  • 40 g Kakaopulver (stark entölt)
  • 200 g Zartbitterschokolade (über 70% Kakaogehalt)
  • 100 g Apfelmark
  • 100 ml Distelöl
  • 200 ml Hafermilch
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Weinstein-Backpulver
  • 100 g getrocknete Soft-Kirschen
  • evtl. Kakaonibs zum Bestreuen

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Zunächst die Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen und alle trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Kakaopulver, Backpulver, Zimt, Vanille und Salz) in einer großen Backschüssel gleichmäßig miteinander vermischen. Danach die flüssigen Zutaten (Apfelmark, Distelöl, Hafermilch) ebenfalls gut vermischen und zu der Mehlmischung geben.

Mit der Küchenmaschine zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten. Zum Schluss die geschmolzene Schokolade unterrühren. Den fertigen Teig in eine Brownieform geben, Kirschen, Kakaonibs (oder Nüsse) darauf verteilen und leicht andrücken. Bei 180 Grad etwa 20 – 25 Minuten backen.

Der vermutlich beste vegane Schokoladenkuchen der Welt

Huuuhh… was eine Woche! Ganz schön viel los gerade. Auf Stress reagiere ich ja regelmäßig mit Backen. Yoga, Meditation – alles schön und gut. Aber nichts holt mich so auf die Erde zurück, wie eine gesunde Mischung aus kreativem und handwerklichem Arbeiten.

Perfekte Ergänzung zur herben Schokolade: Frische Erdbeerstückchen

Und nicht nur ich hab was davon… Freunde und Kollegen bekommen so einen schokoladigen Einstieg ins Wochenende und auch ihr könnt euren Liebsten mit diesem leckeren Schokokuchen auf vegane Weise die Zeit versüßen! Am besten erzählt ihr erstmal niemandem, dass dieser Kuchen ohne tierische Zutaten auskommt und lasst die Bombe hinterher platzen. Ihr werdet erstaunte Gesichter ernten, denn dieser Kuchen lässt wirklich gar nichts vermissen!

🍓 Für eine Gugelhupfform von 22 cm Durchmesser habe ich verwendet:

  • 200 g vegane Zartbitterschokolade (150 g für den Kuchen, 50 g für die Glasur)
  • 250 g feines Dinkelmehl
  • 160 g Rohrohrzucker
  • 60 g Backkakao
  • 1 Päckchen Weinsteinbackpulver
  • 1 Prise Salz
  • 100 g neutrales Pflanzenöl (z. B. Rapsöl)
  • 250 ml Wasser
  • ½ Vanilleschote oder 3 TL Bourbon-Vanilleextrakt
  • 3 EL Apfelmark
  • 1 EL Kokosöl

Und los geht´s… Mehl, Zucker, Kakao, Backpulver und Salz in einer großen Backschüssel gut miteinander vermischen. Vanilleschote auskratzen und Vanillemark hinzufügen. 150 g Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen und beiseite stellen. Wasser, Pflanzenöl und Apfelmark miteinander vermischen und unter ständigem Rühren zur Mehlmischung geben. Anschließend die geschmolzene Schokolade langsam, und ebenfalls unter ständigem Rühren, hinzufügen. Die Form leicht mit Pflanzenöl ausstreichen und den fertigen Kuchenteig einfüllen.

Bei 180 Grad etwa 35 Minuten backen. Der ausgekühlte Kuchen kann anschließend noch mit Glasur bestrichen werden. Dafür 50 g Zartbitterschokolade und 1 EL Kokosöl im Wasserbad schmelzen und über den Kuchen geben. Nach Belieben mit Nüssen oder Kakaonibs verzieren. Fertig! Besonders lecker schmeckt der Kuchen mit frischen Erdbeerstückchen und/oder Kokossahne. 😌

Gugelhupf vegan: Traumhaft schokoladig und ohne tierische Produkte

Vegane Schokopralinen fürs Osternest

Pünktlich eine Woche vor Ostern will ich euch eine kleine Inspiration fürs Osternest dalassen. Meine selbstgemachte vegane Schokolade habe ich in Pralinenformen gegossen und mit verschiedenen „Toppings“ bestreut. Nach dem Auskühlen kommen die kleinen Schoko-Pralinen dann in Klarsichtbeutel und anschließend ins Osternest.

Denkbar wäre auch, zu der flüssigen Schokolade noch 1 großen EL Haselnussmus hinzuzufügen und eine ganze Haselnuss in die Mitte der Praline zu drücken. Der Fantasie sind dabei wie immer keine Grenzen gesetzt und das Ergebnis kommt bestimmt gut an.

Übrigens: Wer vor Ostern noch mal richtig kreativ werden will, der sollte sich diesen Beitrag über natürlich bunt gefärbte Ostereier ansehen. Ein schönes Osterfest euch allen! 🐇 🥚

Vegane Schoko-Kokostorte

Ja, ich weiß: Eigenlob stinkt. Aber diese Torte ist mal ein echtes Träumchen und ich bin gerade sehr stolz auf meine super leckere Eigenkreation! 😌 Schokolade und Kokos… mmm… die Kombi mochte ich schon immer. Davon mal abgesehen, dass sie lecker schmeckt, ist sie auch noch sehr hübsch anzusehen: Die Schichten sind perfekt geworden und mit ein bisschen Deko darauf sieht jedes Stück auch noch zum Verlieben aus.

Ein bisschen aufwendig in der Herstellung ist die Torte leider schon – aber es lohnt sich auf jeden Fall! Für diese Torte habe ich einen verstellbaren Tortenring gewählt und ihn auf 19 cm Durchmesser eingestellt. Und hier kommen die Zutaten, die ich verwendet habe:

💚 Für den Boden:

  • 9 entsteinte Datteln (einige Stunden in Wasser eingeweicht)
  • 1 großzügiger EL Kokosöl
  • 30 g Kokoschips
  • 10 g blanchierte Mandeln
  • 70 g Haferflocken
  • eine Prise Salz
  • eine Messerspitze Vanillemark

💚 Für die erste Schicht (Schoko-Kokos-Creme):

  • 200 ml Kokosmilch
  • 70 ml Hafermilch
  • 60 g Reissirup
  • 10 g Rohkakaopulver
  • 20 g Vivani feine Bitter (71% Kakao)
  • eine Prise Salz
  • eine Messerspitze Vanillemark
  • 3 g Agarantha von biovegan (=1/2 Päckchen)

💚 Für die zweite Schicht (Kokos-Creme):

  • 200 ml Kokosmilch
  • 50 ml Hafermilch
  • 50 g Kokosmus
  • 3g Agarantha
  • 80 g Reissirup
  • eine Prise Salz
  • eine Messerspitze Vanillemark

💚 Für die Ganache und die Deko:

  • 50 ml Hafersahne
  • 100 g Vivani feine Bitter (71%)
  • 1 EL Kokosöl
  • optionale Deko: Kakaonibs, Kokoschips, Kakaopulver zum Bestäuben und essbare weiße Blüten
Weckt schon mal Vorfreude auf den Sommer: Kokos und Schokolade

Kommen wir zur Zubereitung… Die Form habe ich zunächst mit Backpapier ausgelegt, damit sich der Boden später leicht löst. Dann das Kokosöl schmelzen und zusammen mit den anderen Zutaten für den Boden in einen Mixer geben. Alles fein zerkleinern. Die (sehr klebrige) Masse gleichmäßig auf dem Boden festdrücken. Kleiner Tipp: Ich habe dafür die Rückseite eines Esslöffels verwendet, den ich zwischendurch immer mal wieder nass gemacht habe. An den Fingern hat die Masse einfach zu sehr geklebt. Noch ein Tipp: Besser nicht naschen. Die Haferflockenmasse schmeckt alleine schon so lecker, dass man sich damit allein begnügen könnte. 😉

Den Boden nun in den Kühlschrank stellen. Für die erste Cremeschicht Hafer- und Kokosmilch mit Reissirup und Rohkakao in einen kleinen Topf geben und mit einem Schneebesen das Agarantha gleichmäßig unterrühren. Salz, Vanille und Bitterschokolade zufügen und alles unter Rühren langsam erhitzen. Kurz aufkochen und vom Herd nehmen. Etwas abkühlen lassen. Wenn die Creme sichtbar eindickt, auf den Boden geben, gleichmäßig verteilen und in den Kühlschrank stellen. Sobald die erste Schicht fest ist, könnt ihr euch an die zweite machen und diese darauf verteilen. Geht dabei genau wie bei der ersten vor. Das Kokosmus löst sich während des Erhitzens komplett in der Creme auf. Wenn auch die zweite Schicht ausgekühlt ist, kommt die Ganache dran. Dafür einfach die Bitterschokolade hacken, und mit Hafersahne und Kokosöl über einem Wasserbad schmelzen. Die fertige Ganache als letzte Schicht gleichmäßig auf der Torte verstreichen. Fertig!

Nachdem die Torte komplett ausgekühlt ist, könnt ihr den Ring, falls nötig, mit einem scharfen Messer lockern. Nun das Backpapier entfernen, die Torte auf eine Platte setzen und nach Herzenslust dekorieren. Und anschließend könnt ihr auch schon genießen. Viel Spaß dabei!

Ohne tierische Produkte, Kristallzucker und Mehl: Violets Schoko-Kokotorte

Vegane Schokolade

Nach all den Smoothies und dem Fasten darf es am Wochenende mal wieder was Süßes sein: Eine simple Tafel Schokolade. Selbstgemacht und aus hochwertigen Zutaten ist sie im Handumdrehen fertig und macht glücklich 😌 🍀

Verfeinert mit Pistazien, Kakaonibs und gepopptem Amaranth: Selbstgemachte Schokolade

Für eine Tafel benötigt ihr:

  • 45 g Kakaobutter
  • 40 g weißes Mandelmus
  • 1 Prise Salz
  • 1 Msp gemahlene Vanille oder etwas Extrakt
  • 25 g Reissirup
  • 12 g Rohkakaopulver
  • optional: Kakaonibs, gehackte Pistazien, gepoppter Amaranth

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Die Kakaobutter im Wasserbad schmelzen (nicht zu heiß werden lassen). Anschließend die restlichen Zutaten zur geschmolzenen Kakaobutter hinzufügen und mit einem Schneebesen sorgfältig unterrühren. Wenn die Masse schön homogen in ihrer Konsistenz ist, kann die flüssige Schokolade auch schon in die Form gefüllt werden.Bevor ihr mit dem Aufstreuen eurer Wunschzutaten beginnt, würde ich die Schokolade aber erstmal ein klein wenig abkühlen lassen. Wenn die Schokolade langsam fester wird, weniger glänzt aber noch weich ist, ist der perfekte Zeitpunkt gekommen. Ich habe mich diesmal für Kakaonibs, gepopptes Amaranth und Pistazien entschieden. Ganze Mandeln und getrocknete Kirschen mag ich auch sehr gerne. Und wer das Mandelmus durch Haselnussmus ersetzt und zusätzlich geröstete Haselnüsse aufstreut, hat eine super leckere Haselnussschokolade.

➡️ Übrigens: Meine Schokoladenform habe ich vor einigen Jahren im Internet bestellt. Es handelt sich dabei um eine Profiform, wie sie auch in Patisserien oder Chocolaterien verwendet werden. Die erkaltete Schokolade löst sich sehr gut aus der Form und obwohl sie bereits ein paar Jahre auf dem Buckel hat, leidet sie bislang nicht unter Qualitätsverlust.

Mmmm – Schokolade geht immer!

Holländische Hausfreunde

Ihr Lieben! Neben den Dominosteinen findet sich in diesem Jahr noch ein Novum auf meinem Plätzchenteller: Die sog. „Holländischen Hausfreunde“. Ich habe dieses Jahr zum ersten Mal davon gehört und fand den Namen recht witzig für ein Plätzchen. Offenbar handelt es sich dabei um ein typisch niederländisches Weihnachtsgebäck. Alle Zutaten haben mich sehr angesprochen, weshalb ich sie dann auch direkt ausprobiert habe. Ich wurde nicht enttäuscht: Die holländischen Hausfreunde sind wirklich sehr lecker und ich frage mich warum ich nicht schon früher von ihnen gehört habe… 🤔

⭐️ Für die Hausfreunde benötigt ihr:

  • 200 g Dinkelmehl Typ 630
  • 65 g Rohrohrzucker
  • etwas Vanillemark
  • 1 bio Ei
  • 165 g kalte bio Butter in Stücken
  • ca. 100 g Aprikosenkonfitüre mit möglichst hohem Fruchtgehalt
  • 1 EL Kokosöl
  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 200 g Zartbitterkuvertüre
  • einige Walnusshälften

Aus Mehl, Zucker, Vanillemark, Ei und Butter einen klassischen Mürbeteig kneten und diesen für 2 – 3 Stunden zum Ruhen in den Kühlschrank legen. Danach den Teig dünn ausrollen und kreisrund ausstechen. Die Butterplätzchen bei 180 Grad etwa 15 Minuten backen.

Nach dem erkalten je eine Schicht Aprikosenmarmelade und eine aus Marzipan zwischen zwei Plätzchen legen. Dafür die Marzipanmasse dünn ausrollen und ebenfalls kreisrund ausstechen. Nach dem Schema „Keks-Marzipan-Marmelade-Keks“ vorgehen. Zum Schluss die Kuvertüre mit Kokosöl im Wasserbad schmelzen und die Hausfreunde mit der Schokolade überziehen. zur Deko eine Walnusshälfte auflegen. Fertig. 😀⭐️🕯️

Das perfekte vegane Schoko-Haselnusseis

🌰🌰🌰 Da hab ich den Mund ja ganz schön voll genommen und zwar in doppelter Hinsicht: Die Behauptung an sich, das PERFEKTE vegane Schoko-Haselnusseis kreiert zu haben ist schon – sagen wir mal – „selbstbewusst“. Und gleichzeitig kann man nicht anders, als den Mund „ganz schön voll“ nehmen, mit dieser leckeren Eiscreme!

Veganes Fruchteis zu kreieren ist nicht so schwer, wie die üppigen Sorten auf Milchbasis so zu gestalten, dass sie keine Wünsche übrig lassen. Alles, was ich bisher in diese Richtung probiert habe ist für mich schlicht durchgefallen. Übersüßt und nicht „rund“ im Geschmack. Viele schmeckten schlicht so, als ob man ein fertiges Instantgetränk mit Wasser angemischt und in die Eismaschine gefüllt hätte. Eine Enttäuschung nach der anderen! Also habe ich die Sache selbst in die Hand genommen und mit überzeugendem Erfolg die Mission „perfektes, veganes Schoko-Haselnusseis“ gestartet. Und hier kommt das Rezept für euch:

Zutaten:

  • 80 g (eine Tafel) iChoc super nut
  • 150 ml Hafermilch
  • 1 EL Haselnuss-Schokocreme (Samba Dark von Rapunzel)
  • 1 gute Prise gemahlene Vanille
  • 50 g Rohrohrzucker
  • 2 EL hochwertiges Rohkakaopulver
  • 1 EL Haselnussöl
  • 200 ml (1 Packung) Hafercuisine von Natumi
  • Aquafaba aus 100 ml Kichererbsenwasser

❗️Wem übrigens aufgefallen ist, dass ich in letzter Zeit verstärkt konkrete Produkte benenne, dem sei gesagt, dass es sich hierbei nicht um Product Placement handelt. Ich habe einfach immer wieder festgestellt, dass es hohe Geschmacks- und Qualitätsunterschiede bei vielen Produkten gibt und das Ergebnis manchmal erheblich abweicht, wenn z. B. ein Produkt einen markanten Eigengeschmack besitzt. Daher macht es manchmal einen großen Unterschied aus, welche Marke man verwendet und um euch die Auswahl zu erleichtern, benenne ich dann konkret das Produkt, das ich verwendet habe. Nun aber wieder zum Eis… 🍫 🌰

Hafermilch leicht erhitzen und die Schokolade, die Haselnusscreme, Rohrohrzucker, Kakaopulver, Vanille und Haselnussöl einrühren und zu einer homogenen Masse verrühren. Schließlich die Hafercuisine hinzugeben und zum Schluss noch das fluffige Aquafaba gleichmäßig unterheben. Ab damit in die Eismaschine und… genießen! 😍🌰🌰🌰

Schokoladeneis

Dieses Jahr ist das Eismachen irgendwie an mir vorüber gegangen. Mein letztes selbstgemachtes Eis war ein Marzipanparfait an Heiligabend 2016. Meine Eismaschine hatte bereits Staub angesetzt, als mir vor einigen Tagen ein Rezept für Schokoladeneis in die Hände fiel, das – neben einem wunderbar schokoladigen Geschmack – auch eine cremige und kristallfreie Konsistenz versprach. Ich habe das Rezept ausprobiert, leicht angepasst und muss sagen, dass es das beste Schokoladeneis war, das ich je gegessen habe. Das Eis war absolut kristallfrei.

Für 3 – 4 kleine Portionen benötigt ihr:

  • 200 g hochwertige Zartbitterschokolade (mind. 70 % Kakaoanteil)
  • 80 ml Vollmilch
  • 200 ml Schlagsahne
  • 30 g Rohrohrzucker
  • 3 bio Eigelbe
  • 1 TL Rum (optional)

Die Schlagsahne halbfest schlagen und beiseite stellen. Die Vollmilch langsam erwärmen und die Zartbitterschokolade in kleinen Stücken dazugeben. Unter Rühren die Schokolade in der Milch langsam auflösen. Eigelbe mit Zucker und Rum dickschaumig aufschlagen. Wenn Schokolade und Milch sich homogen verbunden haben, die Masse zu der schaumigen Eigelb-Mischung geben und gut unterrühren. Hat sich alles gleichmäßig verbunden, nur noch die halbfeste Sahne unterheben. Dann die Eismasse in die Eismaschine geben und… genießen!

 

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